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Politik & Holding GrazDie Geschichte eines Selbstbedienungsladens

Analyse. Parteien, Posten, Postenschacher: Seit Jahrzehnten dreht sich das Job-Karussell bei den „Stadtwerken“ in diesem Dreiklang.

Wolfgang Malik will auf der Brücke bleiben.
Wolfgang Malik will auf der Brücke bleiben. © Jürgen Fuchs
 

Er „erfüllt das Anstellungskriterium der mehrjährigen Vorstandserfahrung in der Privatwirtschaft nicht“, kritisierte der grüne Aufsichtsrat Markus Scheucher 2000 die Besetzung des Stadtwerke-Vorstands. FPÖ-Landesrätin Magda Bleckmann wetterte gegen den „rot-schwarzen Postenschacher“. Wieder einmal hatte mit Wolfgang Malik ein politischer Kandidat den Chefsessel erklommen, als zweiter Vorstand.

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alfjosef
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Ein "SPÖ-Reflex"?

Am Ende eines Artikels wird auf die einstige SPÖ verwiesen, auch wenn sich die Ereignisse schon vor Jahrzehnten abspielten!
Ja, ja. Die SPÖ muss immer wieder herhalten, auch wenn die Leser mit den Namen von "einst" nichts anfangen können.
Gibt es da vielleicht einen alten "Reflex"?

samro
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reflex

offensichtlich hat die holding durch wolfgang malik viel erreicht.
die mitarbeiterzahlen und der ausbau der holding sowie deren modernisierung wurden eben durch malik vorangebracht und nicht davor.

artikel:
''....Malik gute Karten für den Verbleib. Er ist Nagls Vertrauensmann und hat die Umstrukturierung der Stadtwerke/Graz AG mit einst 1900 Mitarbeitern zum Kommunal-Konzern Holding Graz mit 3300 Mitarbeitern und 33 Tochter- und Enkelbetrieben (vom Flughafen bis zur Bestattung und vom Magistrat übernommenen Stadtgärtnern und Wirtschaftsbetrieben) herzeigbar gemeistert.''

Hieronymus01
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Wenn sie am Futtertrog sind...

....dann sind sie ruhiggestellt, weil man mit vollen Maul (Mund) nicht sprechen kann.

Es sind alle, bis auf derzeit die Grünen, gleich.

Brudervagabund
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Hieronymus01 irrt...

er hat auf die KPÖ vergesssen, die sich wirklich nie sich auf solche Postenschacher eingelassen hat. Die Grünen haben dagegen - wie im Artikel korrekt dargestellt wird - während ihrer seinerzeitigen Koalition mit der ÖVP, den Weg zur heutigen Misere geebnet.
Tut mir leid für Judith Schwentner - aber das sind leider die Fakten!

BigC
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Aha

Die Politik besetzt schon immer den Vorstand mit fähigen Persönlichkeiten. Das ist ja was ganz neues. Interessant ist, dass keine Kritik zu den Vorständen oder Betriebsräte kommt. Für mich ergibt sich die Frage, machen sie einen guten Job oder nicht? Mir ist egal ob eine Frau, Mann, rot, schwarz, groß, klein, dick oder dünn im Vorstand vertreten ist. Ich würde gern wissen, wie sie ihre Arbeit machen.