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Postenkarussell bei Messe Graz"Schwarz-blaue Koalition hat jeden Anstand verloren"

Rund 400.000 Euro hebt der auf zwei Bosse verdoppelte Messe-Vorstand künftig pro Jahr. KPÖ, SPÖ und Grüne nehmen Schwarz-Blaue Personalpolitik ins Visier.

Politisches Postenkarussell: Mit der Gage für die Messe-Doppelspitze wird es der Opposition jetzt endgültig zu bunt.
Politisches Postenkarussell: Mit der Gage für die Messe-Doppelspitze wird es der Opposition jetzt endgültig zu bunt. © Ballguide
 

"Warum braucht die Grazer Messe einen zweiten Vorstand? Warum wird diese Position nicht öffentlich ausgeschrieben?" - das sind die zwei entscheidenden Fragen, die sich die Oppositionsparteien in Graz stellen, nachdem die Kleine Zeitung enthüllt hat, dass Holding Graz-Vorständin Barbara Muhr in die Messe wechselt, wo die Vorstandsetage aufgedoppelt wird. Die Gage für beide Vorstände liegt im Jahr bei fast 400.000 Euro.

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Lodengrün
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Anstand? Bei Eustacchio?

Der macht auch kein Geheimnis Ansprüche zu erheben. Und wenn er seinen Bruder irgendwo hinein hievt. Wir müssen auch damit leben dass er der identitären Bewegung so viel abgewinnt.

SoundofThunder
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Ja wo sind sie denn?

Unsere ÖVP-Groupies?

Balrog206
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Wusste

Bis jetzt noch nicht das eine Partei die jemals am Topf war nur irgendwie anständiger agiert hätte , da ist die Farbe nebensächlich und so lange es diese gewachsenen Strukturen gibt das bis ins letzte Loch eingefärbte sitzen müssen wird es leider so sein , da können wir wählen was wir wollen !

Lodengrün
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Falsch @ Bali falsch

so unverschämt wie die Bläulinge waren sie alle zusammengerechnet nicht. Wüsste keinen Schwarzen oder Roten der unser Land filetiert hätte wenn er die Möglichkeit gehabt hätte. Postenschacher hat es immer gegeben, Geld dafür kassiert hat man jedoch nicht. Die FPÖ hat gegen ja gar ein NR Mandat gegen Geld abgegeben.

Henry44
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In dieser Zeit der Krise ist das obszön,

ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein.

pogusch1
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Niemals vergessen-

die, die hier skrupellos abkassieren, sich bereichern und sich die Posten und Gagen untereinander aufteilen sind die gleichen Personen die uns erzählen, dass ein Mindestlohn von 1700 für 40 nicht leistbar ist....

Patriot
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Man braucht sich wirklich nicht zu wundern,

dass die Stadt Graz so viele Schulden hat.
Die Misswirtschaft des Herrn Nagl auf Kosten der Steuerzahler/innen geht munter weiter!

Immerkritisch
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UND TROTZDEM

wird er gewählt....unverständlich!

Morioka
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"Schwarz-blaue Koalition hat jeden Anstand verloren"

Besassen sie je einen solchen? Eine hypothetische Frage, die, im Angesicht dieser Auswüchse, ohne Anstrengung mit einem klaren: NEIN beantwortet werden kann.

Wobei die Parteien-Konstellation keine Rolle spielt. Judenburg, Cubox, Therme - Fohnsdorf, egal, wohin man im Land den Blick wirft und Politiker involviert sind die mit Steuergeld betraut werden - es endet in Katastrophen.

Es wird noch schlimmer kommen, wenn die Zeiten schlecht sind, treiben sie es besonders wild. Qu'ils mangent de la brioche ... soll die antwort Marie Antoinettens gelautet haben, was denn die Menschen wollten, die sich kein Brot leisten konnten. Nun? Wie man sieht, was früher die royalen waren, sind heute die Politiker und 'Leistungsträger™' - die sich am Kuchen gütlich Tun und Feste feiern, mit dem Geld, das man dem Pöbl abknöpft.

Krise? Nur für 'die Anderen™' - hätte man ja Vorsorgen können. Wir machen, was Wir wollen, der Rest darf brav zusehen und zwischen Pest und Cholera wählen - so alle paar Jahre 1x.

Styrian007
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Die Wahrheit eine Tochter der Zeit...

Vielleicht sollte man Dreisiebner daran erinnern, dass Barbara Muhr zu Zeiten von Schwarz/Grün auf einem Grünen „Ticket“ bestellt worden ist.
Nicht nur, dass hier Erinnerungslücken entstanden sind, sondern auch in dem Fall einfach aus politischen Kalkül gegen eine Frau in Managementfunktion opponiert wird...

menatwork
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Und heute ist eine andere Zeit

Mit der Frage Frauen in Managementpositionen hat das nur insofern zu tun, dass es auch Frau Muhr durchaus zuzumuten wäre, sich für die angestrebte Position einem Hearing zu stellen. Der engeren politischen und der breiten Öffentlichkeit sind die herausragenden Managementleistungen, die eine Postenvergabe ohne Ausschreibung an sie begründen könnten, nämlich nicht bekannt.

Aber zuerst müsste man überhaupt begründen können, dass die chronisch defizitäre Messe in der aktuellen Situation, wo sie praktisch überhaupt kein Geschäftsfeld mehr hat, von einem zweiten überdotierten Vorstandsposten profitieren könnte.

Denn am Ende ist es unser Steuergeld, mit dem Schwarz-Blau hier freihändig prasst, obwohl das Budget mehr als angespannt und aufgrund Corona sowieso nicht vorhanden ist.

duesenwerni
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Verdammte Postenschacherei der Partei der kleinen Leute.

" Für den dritten Chefsessel, den Muhr geräumt hat, wird spekuliert, dass die FPÖ hier noch vor der Gemeinderatswahl 2022 einen Gefolgsmann an oberster Stelle unterbringen will."
Da bekommt der FPÖ-Wahlslogan "Unser Geld für unsre Leut" gleich eine ganz andere Bedeutung.

Ka.Huber
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na ja,

die Postenschacherei ist parteiunabhängig. Wer am Futtertrog sitzt, frisst daraus. Scheint eine Angewohnheit des Menschen zu sein welche angeboren ist...

duesenwerni
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@ Ka.Huber: stimmt schon, aber die Blauen haben sich ja besonders ....

... hervorgetan als Partei der Anständigen und der kleinen Leute.
War natürlich auch nur Wahlkampfschmäh, aber die anderen Abkassiererparteien tun wenigstens nicht so scheinheilig ...