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Schulstadtrat für Residenzpflicht"Müssen Zuwanderer aufs ganze Land verteilen"

Mehr Mittel aus Wien für Grazer Brennpunktschulen will Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner bei der neuen Bundesregierung abholen. Und er ist für eine Residenzpflicht für Asylberechtigte mit Mindestsicherung.

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Schulstadtrat Kurt Hohensinner ist gegen Verteilung im Stadtgebiet mit Zwang.
Schulstadtrat Kurt Hohensinner ist gegen Verteilung im Stadtgebiet mit Zwang. © GEPA pictures
 

Die Probleme an Grazer Brennpunktschulen sind bekannt. Seit Jahren schaut die Stadt zu. Nun ist der Anteil von Kindern anderer Muttersprache bei bis zu 100 Prozent ...

Kommentare (7)

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melahide
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Was

soll ein Asylberechtigter in einem Dorf in der Stmk? Ohne Anbindung? Wie viele Leute da Ausländerfeindlich sind wissen wir ja. FPÖ am Land. Und dann? Da ist er nicht frei!

Die Idee mit den „Wunschschulen“ führt nur dazu, dass die letzten Ö-Kinder die Schulen wechseln. Nein! Sozialbauten verteilen. In Gries, in Schönau, eine Bude nach der anderen. Da mal ein paar schönere Häuser hinbauen lassen, schauen dass sich Lokale und Bäckereien usw ansiedeln ...

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freeman666
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Die Zwangsaufteilung wird nicht funktionieren.

Gegen den Willen der betroffenen Menschen ist diese Zwangsmaßnahme nicht zielführend. Graz und Wien werden -mathematisch längst bewiesen- überwiegend nichtösterreichisch werden. Die Frage ist nicht ob sondern nur wann. Aber eventuell bietet das ja auch Chancen und Möglichkeiten. Warum sollenunterschiedliche Kulturen nicht friedlich zusammenleben können, aber eine Kultur (Ab einer gewissen Größe) in eine andere Kultur zu integrieren funktioniert nicht. Schminkt euch das Märchen Integration ab.

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feringo
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Aufteilung landesweit

Die zwangsweise Aufteilung von Asyl berechtigten mit Mindestsicherung wird nicht zielführend sein. Diese Menschen gehen später dahin, wo es Arbeit und Wohnung gibt. Wenn eine landesweite Aufteilung, dann nach einem Schlüssel der vorhandenen Arbeitsplätze. Eine Aufteilung in Gegenden ohne Arbeitsmöglichkeit würde nur die Verweildauer in der Mindestsicherung erhöhen.

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Hohoho
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Wenn jemand in den Job einsteigt...

...erlischt die Residenzpflicht! Also wäre eine Residenzpflicht aus Integrationssicht zu begrüßen. Auch der Caritasdirektor unterstützt diese Forderung!

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feringo
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@Hohoho

😇 so wird Integration nicht funktionieren, weil sie unnötigerweise teuer ist. Sie funktioniert nur dann, wenn Zuwanderer sich in die Bevölkerung integrieren_UND_sich möglichst rasch in den Arbeitskreislauf einbetten können. Herr Beiglböck wird bestimmt auch zu dem Schluss kommen.

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Hohoho
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Das Eine schließt das Andere...

... nicht aus. Nur klappt Integration dann, wenn man zuziehende und aufnehmende Bevölkerung aktiv einbindet. Wenn Graz überproportional gegenüber den anderen Regionen belastet, wird es schwierig die aufnehmende Bevölkerung zu gewinnen. Außerdem werden die Systeme, wie das Schulsystem überfordert! Eine gerechte Aufteilung und Bindung auf die Bezirke würde als eine verantwortungsvolle Integrationspolitik dienen. Aber gebe Ihnen Recht, Jobmessen fürAsylberechtigte wie in Graz stattgefunden, sollten auch regionalisiert werden.💪🏻

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feringo
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@Hohoho

Ausschließen freilich nicht, aber erschweren und verteuern. -
Und wollen Sie allen ernstes Zuwanderer in Bezirke schicken, aus denen ohnehin schon Menschen, etwa nach Wien, auspendeln müssen?

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