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Gefeuerte IntegrationsexpertenGrazer Schuldirektorin: "Ohne dieses Team schaffe ich es nicht!"

Mehrere Schulleiter von "Ghettoschulen" bitten die neue Bildungslandesrätin Juliane Bogner-Strauß, die 23 Experten des psychosozialen Unterstützungsteams nicht zu feuern. Sie seien die einzige Chance, Integration voranzutreiben. Die Landesrätin bemüht sich um eine Lösung.

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Barbara Kefer, Leiterin der VS Bertha von Suttner appeliert an die Politik: "Nehmt uns dieses Team nicht weg!"
Barbara Kefer, Leiterin der VS Bertha von Suttner appeliert an die Politik: "Nehmt uns dieses Team nicht weg!" © Bernd Hecke
 

"Wer hilft uns jetzt, wenn Kinder nicht von der Schule abgeholt werden und kein Erziehungsberechtigter erreichbar ist? Wer erklärt Eltern, dass in Österreich Schulpflicht herrscht, Gesetz ist und wichtig ist. Wer erklärt ihnen, dass der Islam in Österreich nicht über den Menschenrechten steht, dass die Prügelstrafe verboten ist? Wer nimmt sich um diese Kinder an, die aufgrund ihrer traumatisierten Fluchterfahrung nicht lernfähig sind?" Das sind nur einige Fragen, die Barbara Kefer, Direktorin der Grazer Volksschule Bertha von Suttner, in einem E-Mail an Bildungslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) stellt.

Kommentare (16)

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ber
11
27
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Kündigungen zurücknehmen und die Teams vergrößern!

Die Person, die für diese Kündigungen verantwortlich ist, hat offenbar keine Ahnung, was in ihrem Bereich vor sich geht, ist überfordert und muss daher dieser Verantwortung sofort enthoben werden.

Diese Kinder werden Teil unserer Zukunft sein. Sie werden diese mitgestalten, ob aktiv oder passiv entscheidet sich jetzt. Und Kinder, die unsere Zukunft gestalten werden, sind auch "unsere Kinder", das ist keine Frage.

Nur Menschen, die aufgrund ihrer Bildung in der Lage sind in Wohlstand zu leben, werden auch dazu beitragen können, den Wohlstand aller zu sichern.

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catdogbeba
4
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Leute

wie die Direktorin sind die Helden unserer Welt. Sie kümmert sich auch privat um "ihre Familien " und ist somit die Einzige , die zur Integration beiträgt. Sie verdient Hilfe und einen Orden.
.

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ememem
20
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Wurscht!

Eine Schule mit nahezu 100% Anteil von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache, das man diese Kinder auf Schulen in Waltendorf, St Leonhard und Mariatrost aufteilen könnte kommt natürlich nicht in Frage, die bürgerlichen ÖVP Freunde vom Bgm bleiben halt gern unter sich. Die Kinder in Gries werden unter diesen Umständen nie gut genug deutsch können um sodann ein Gymnasium besuchen zu können oder gar die Uni. Hier werden systematisch Chancen vernichtet. Das ist der eigentliche Skandal.
Der Politik in Graz ist das jedoch völlig wurscht, is ja nicht die Kernwählerschicht.

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DieGrazerFamilie
5
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Aufteilen ist überhaupt keine Lösung

Wer will schon täglich mehrfach durch die halbe Stadt fahren müssen, nur um seine Kinder in die Schule bringen bzw. von dieser abholen zu können? Je kürzer der Schulweg desto besser.
Außerdem ist es in den meisten Volksschulen ohnehin schon so, dass mehr als die Hälfte der Kinder nicht Deutsch als Muttersprache sprechen. Deren Eltern verstehen meist weder Deutsch noch Englisch und sind auf die Kinder als Dolmetscher angewiesen!
Es fehlt ganz massiv an Personal, dass auch die vielen unterschiedlichen Fremdsprachen der Kinder beherrscht, egal in welcher Schule. Um Integration aktiv voranzutreiben muss eben auch finanziell massiv aufgestockt werden! Für die Fantasie-Projekte und ach so wichtige Studien von Schwarz/Blau werden wiederholt Millionen versenkt und für wirklich wichtige dringliche Dinge ist kein Geld da? Pfui!

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Balrog206
7
24
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Schon

Komisch immer die Schuld bei anderen zu suchen ! Auch hier am Land gibts Zuwanderer , Kroaten Rumänen, Ungarn , Spanier nur merkt man bei deren Kindern nur über ganz kurze Zeit das sie neu sind und es funktioniert auch ohne eines ganzen Team von staatlichen Unterstützern !

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stprei
4
14
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Leichter

Solche Verhandlungen werden wohl mit einer Bundesregierung, die entscheidet und gestaltet, durchaus leichter werden. Weshalb das Land unbedingt ein Mitspracherecht (wobei eigentlich) wollte, könnte ich aus dem Artikel nicht erkennen. Aber "Brennpunktschulen" wird man auch anhand klarer Grenzwerte definieren können. Das eigentliche Problem liegt aber woanders, nämlich in mangelnder Bereitschaft sich mit Sprache und Kultur auseinanderzusetzen und auch anzunehmen.

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Geerdeter Steirer
0
22
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@stprei, dies sehe ich genauso .... "mangelnder Bereitschaft sich mit Sprache und Kultur auseinanderzusetzen und auch anzunehmen"

Andere Länder andere Sitten, Sprache wie Kultur...........dies muss sich jeder zu Gemüte führen !

Wer von uns auch nur eine berufliche Auslandstätigkeit mal in Anspruch nimmt oder hat muss sich auch den Gegebenheiten des jeweiligen Landes anpassen und fügen, das ist realer Fakt !

Es gibt leider immer solche oder solche, in der Anpassung und am Willen mangelt es zu oft, leider.

Einige der Österreicher sollten sich jedoch auch an der Nase nehmen und ihre Überheblichkeit und Ignoranz mal zum Wohle der Menschlichkeit ad acta legen.

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X22
12
6
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Im Grunde muss es immer von beiden Seiten kommen

m. Meinung hat die bisherige Politik zu wenig dafür getan, und die Politik der letzten Regierung hat den Deckel draufghaut

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wiesengasse10
21
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154 Kinder in dieser Schule, davon 4 mit deutscher Muttersprache

Weiß jemand wieviel weitere Flüchtlinge für die kommenden Jahre erwartet werden ? Wird's weniger, wird's mehr ? Wieviel ist noch zumutbar ? Sollen wir freudig und mit offenen Armen herbeiwinken.....

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pescador
7
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kaum Deutsch gesprochen wird, die vielfach streng gläubig sind und Vorbehalte gegen die westliche Kultur haben

Also die besten Voraussetzungen für eine gelungene Integration.

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MasterLex
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Ghetto-Schulen?

Das sind Begriffglichkeiten die für mich abwertend und diskriminierend sind. Es ist tatsächlich schockierend wie gering der Anteil an Kindern mit Deutsch als Muttersprache ist. Die Politik hat versagt, wenn man die Zahlen betrachtet. Aber genau deswegen muss das Land jetzt hier Geld in die Hand nehmen um nicht die letzte Chance auf Integration einer ganzen Generation von Zuwandrerern zu verlieren.

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X22
9
4
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Ein jeder versteht das nicht, Gründe gäbe es dazu zwar viele,

nur die wollens nicht verstehen und werden dazu auch noch von Politikern der rechten Seite durch die Verallgemeinerung von Extremfällen, die es auch gibt, bestätigt. Ich habe mir auch Gedanken über diese Konzentration in wenigen Schulen gemacht, das hat auch mit dem Wohnumfeld zu tun, in gewissen Stadtteilen ist die österreichische Bevölkerungsstruktur überaltert, es sind Zinshäuser mit Standard der Nachkriegsjahre bis in die 70er hinein, also kann man dort keine hohe Geburtsrate an Österreichern haben, die Wohnungen sind vom Preis her günstig und ja, wenn man wenig fürs Wohnen ausgeben kann ziehen erst mals Migranten ein, und wie in einer Spirale, "na in des Viertel zieh ich nicht hin", ergibt es ein höheren Anteil an Mitbürgern mit nicht Muttersprache Deutsch. Die Verteilung (schulmäßig), ja da könnte die Politik eingreifen, nur ist es echt sinnvoll, man hat auch als Kind seinen Freundeskreis und da spielt m.M. auch das Zusammenspiel zwischen Schulfreunde und Nachbarskinder eine Rolle, die Verteilung nach Wohngebieten wäre m.E. sinnvoll, jedoch inwieweit kann die Politik da eingreifen, tut sie es, soll man den Vermietern, so ähnlich wie in der Arbeitswelt die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung gestaltet ist, vorschreiben, es fördern.
Sinnvoll wäre es für die Integration, nicht nur für die der nicht Muttersprachler Deutsch.

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Lodengrün
11
50
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Wenn man

sich vor Augen hält wie großzügig das Land an anderer Stelle ist so darf dieses Kapitel ohne Bedenken in die Sammlung der Schildbürgerstreiche aufgenommen werden.

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Rinder
10
56
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Integrationexperten

Alles was der Ausbildung unserer Kinder dient, muss extrem unterstützt werden. Es ist unser aller Zukunft.

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uno01
12
30
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Unsere Kinder?

Dann hätten sie auch die Einstellung das sie zu uns Österreich gehören! Muss man noch eine eigene Gruppe bilden. Wenn die Eltern sich nicht bessern wird es mit die Kinder auch nicht besser.

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Geerdeter Steirer
1
25
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Die Eltern sind das Zünglein an der Waage........

..... und solange es ihnen nicht bewusst wird wie, was, wo und wann wirklich wichtig für den Nachwuchs ist und den Kindern eine richtige, korrekte und gesunde Erziehung angedeihen muss sind viele Theorien und Studien für die Katz!
Viele Einstellungen und Wertigkeiten gewisser Elternteile sind ein Grundübel wo dringlicher Handlungsbedarf besteht, Neid und Gier, teils krankhafter Geltungsdrang tragen das schlechte zum Grundproblem bei, auch wenn es viele nicht hören und wahrnehmen wollen da falscher Stolz es verhindert!

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