Abfahrtstrainer Sepp Brunner ist sich sicher: „Doch, er ist zu biegen. Meiner Meinung nach wird es ein echter Krimi, da haben 15 Leute die Chance auf eine Medaille“, sagt der Steirer. Zu diesen 15 Herren zählt er natürlich „seine“ Truppe dazu: Vincent Kriechmayr, Stefan Babinsky, Daniel Hemetsberger und Stefan Eichberger sollen heute den „Lauf“ des österreichischen Skiteams fortsetzen. Um im Medaillenspiegel voranzubleiben, muss man dafür aber die Dominanz der Schweizer Abfahrer im wichtigsten Rennen des Jahres brechen – und auch die Dominanz von Marco Odermatt. Der „Sturm auf die Festung“ ist also einmal mehr angesagt. „Die Medaille von Raphi aus dem Super-G nimmt uns aber den Druck, denn die Burschen werden nicht mehr nur negativ gefragt, wann die erste Medaille kommt. Das macht alles lockerer“, sagt Trainer-Fuchs Brunner. Sein Job und der seiner Kollegen ist es nun nur noch, allen das nötige Selbstvertrauen zu geben, damit sie ihre Fähigkeiten auspacken. Das tun sie mit den Startnummern 9 (Kriechmayr), 16 (Babinsky), 18 (Hemetsberger) und 26 (Eichberger).
Ski-WM Saalbach
Der nächste Angriff auf die „Festung Odermatt“
Österreichs Abfahrer wollen heute (11.30 Uhr/ORF1, ARD & Eurosport live) die Medaillenserie auch in der Abfahrt aufrechthalten – es gilt, Marco Odermatt zu bezwingen.
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