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Biathlon-WM in SlowenienDie Verfolgung gelingt heute nur mit dickem Fell

Nach Rang neun im Sprint greift Lisa Hauser heute (15.30 Uhr) bei der WM in Pokljuka in der Verfolgung an. Sowohl sie als auch die Herren (13.30 Uhr) erwarten eisige Temperaturen.

Simon Eder (links) ist am Schießstand eine Macht. Auch Lisa Hauser hat in der Verfolgung einiges vor
Simon Eder (links) ist am Schießstand eine Macht. Auch Lisa Hauser hat in der Verfolgung einiges vor © GEPA; APA
 

Vor knapp einem Monat sprintete Lisa Hauser mit Rang drei in Oberhof zu ihrem ersten Podestplatz im Biathlon-Weltcup. Bei der WM in Pokljuka konnte die Tirolerin das Ergebnis im Sprint nicht wiederholen – am Ende wurde es „nur“ Rang neun. „Es war schwierig, aber ich habe es nicht schlecht erwischt. Deswegen ärgert es mich“, sagt die 27-Jährige über das Rennen unter schwierigen Witterungsbedingungen. Zwei Strafrunden waren zu viel. „Die Erwartungshaltung war groß, ich bin aber schon zufrieden. Läuferisch war das gut, am Schießstand wäre es besser gegangen.“ Aber: Für die heutige Verfolgung ist die Ausgangslage gut. 50 Sekunden beträgt ihr Rückstand auf Rang eins. „Es ist einfacher, in der Verfolgung nach vorne zu kommen, als sich vorne zu halten“, sagte Hauser vor einem Monat, als sie Rang drei im Sprint tags darauf in der Verfolgung bestätigt hatte. „Das ist noch immer so. Nach dem ersten Schießen wird es eine neue Ordnung geben.“ Die Kälte in Slowenien (rund fünf Grad unter Null) war „extrem“, sagt Hauser. „Aber wir haben uns gut darauf vorbereitet und dicke Handschuhe getragen, damit die Finger warm bleiben.“ Ein dickes Fell ist also gefragt.

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