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Biathlon-WM in SlowenienErfolgsrezept von Hauser und Co.: Länger, schneller, härter

Damen-Cheftrainer Markus Fischer spricht während der WM in Slowenien über das Erfolgsrezept. Simon Eder, Julian Eberhard, David Komatz und Felix Leitner starten heute beim WM-Sprint.

Lisa Hauser (links) und Dunja Zdouc haben WM-Silber im Mixed-Teambewerb in der
Lisa Hauser (links) und Dunja Zdouc haben WM-Silber im Mixed-Teambewerb in der Tasche © GEPA pictures
 

Biathletin Lisa Hauser plauderte aus dem Nähkästchen, dass man sich gelegentlich häkelt, da die Damen die Herren ein wenig in den Schatten stellen. Da machen sich die Coaches gern mal einen Spaß daraus. Doch was steckt hinter dem Erfolgsrezept der rot-weiß-roten Athletinnen? „Dass sie sich zu einem extrem starken Team entwickelt haben. Wir haben ja beide Trainingsgruppen zusammengelegt – von Zickenkrieg keine Spur, da kann man sich glücklich schätzen. Und vor zwei Jahren haben wir das Trainingskonzept verändert. Die Ausdauereinheiten wurden erhöht, die Tempohärte haben wir angezogen und im Kraftbereich wurden ein paar Gewichte draufgepackt. Man darf halt nie vergessen, so ein Anpassungsprozess dauert einfach seine Zeit. Wie es momentan aussieht, hat es gut angeschlagen“, erklärt ÖSV-Damen-Cheftrainer Markus Fischer, der seit dieser Saison mit Co-Trainer Gerald Hönig einen Routinier an seiner Seite hat, der 13 Jahre lang im Weltcupteam des Deutschen Skiverbandes erfolgreich tätig war. Der Deutsche hatte bereits Ausnahmekönnerin Magdalena Neuner, die zweifache Olympiasiegerin, zwölffache Weltmeisterin sowie dreifache Gesamtweltcupsiegerin, unter seinen Fittichen.

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