Der WAC musste sich beim Debüt von Trainer Thomas Silberberger gegen die SV Ried mit einem 0:0 begnügen – ein Ergebnis, das sich aus Sicht der Lavanttaler eher wie zwei verlorene Punkte anfühlt.

Die Wölfe starteten ambitioniert und versuchten, früh Druck aufzubauen. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gäste aus Ried mehr Ballbesitz. Die erste wirklich gefährliche Aktion hatten dennoch die Wolfsberger: Nach einer einstudierten Freistoßvariante zwang Nicolas Wimmer den Ried-Keeper zu einer starken Parade. Kurz darauf kam auch David Djuric nach einem Eckball zu einer guten Möglichkeit, verfehlte jedoch knapp das Tor.

Starke Polster-Parade

Defensiv musste der WAC immer wieder zittern. Vor allem die Latte rettete nach einer starken Parade von Nikolas Polster gegen Antonio Van Wyk. Insgesamt war die Partie in der ersten Hälfte von vielen Zweikämpfen geprägt, wodurch kaum Spielfluss entstand.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Ried den besseren Start und drängte auf die Führung. Der WAC tat sich schwer, für Entlastung zu sorgen. Trainer Silberberger reagierte nach knapp einer Stunde mit einem Dreifachwechsel, der neuen Schwung bringen sollte. Tatsächlich kamen die Wolfsberger danach wieder besser ins Spiel und erarbeiteten sich Chancen – unter anderem durch Emin Kujovic mit einem Distanzschuss

Wohlmuth an die Querlatte

Die größte Möglichkeit auf den ersehnten Siegtreffer hatte schließlich Kojzek: Nach einem Abwehrfehler der Gäste (Tormann Leitner klärte am Elfer direkt auf Kojzek) hatte er am Sechzehner Sicht aufs leere Tor, setzte den Ball jedoch über das Gehäuse.

In der Schlussphase drängten die Kärntner auf den Sieg, Fabian Wohlmuth köpfelte den Ball nach einer Ecke von Atanga auf die Querlatte, Treffer gelang keiner mehr. So blieb es beim torlosen Remis – auch, weil Polster in der Nachspielzeit im Eins gegen Eins gegen Boguo Sieger blieb.

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