Auf den letzten Auftritt in Graz blicken die Wolfsberger mit Freude zurück, als sie Sturm mit einer intelligenten und perfekt ausgeführten Taktik 3:0 besiegten. Der Ball wurde meist den Grazern überlassen, die Räume jedoch immer rechtzeitig zugemacht. Sturm kam auf diese Weise kaum zu Torchancen und wurde regelmäßig durch Konteraktionen überrascht. WAC-Trainer Didi Kühbauer wird sich am Samstag an einem ähnlichen Rezept versuchen, um Sturm erneut zu entschlüsseln. „Gegen die Grazer ist es immer ein intensives Spiel, in welchem man mutig sein muss. Sich nur in der Defensive zu verstecken, wird nicht zum Erfolg führen“, analysiert er die letzte Aufgabe der Saison, glaubt aber nicht, dass sich angesichts der Ausgangsposition im Spiel der Grazer viel ändert: „Natürlich haben sie die besten Karten, aber Sturm wird nicht auf den Punkt spielen, keine taktischen Risiken eingehen.“ Im ersten Spiel in der Meistergruppe gab es nach starker Leistung zu Hause nur ein 1:1. Die Niederlage gegen die Austria hat der Burgenländer bereits abgehakt und hofft, dass seine Mannschaft ähnlich eingestellt ist: „Spieler, die nicht mit erhobenem Haupt rausgehen, kann ich einfach nicht nachvollziehen. Wir haben eine hervorragende Saison gespielt. Daran ändert eine Niederlage nichts. Durch den Lauf in der Meistergruppe haben wir uns erst in diese Position gebracht. Da kann jeder stolz sein.“
WAC - Sturm
Meisterkampf: Ein letztes Aufbäumen für die Restchance
Der WAC könnte mit einem Sieg in Graz doch noch Meister werden, muss dafür aber auf BW Linz hoffen.
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