KAC und VSV sind wieder ins Training zurückgekehrt. Auch wenn speziell bei den Rotjacken noch bis heute einige Cracks für die Nationalteams abgestellt bleiben. Und so muss die Feinabstimmung hinsichtlich Formationen warten. Fix hingegen ist bei den Klagenfurtern die Rückkehr von Kapitän Thomas Koch und Verteidiger Clemens Unterweger. Neben Rihards Bukarts haben die beiden Routiniers in den vergangenen Tagen mit individuellen Einheiten versucht, wieder "Gameshape" zu erlangen. "Ich freue mich wieder bei Team zu sein. Und vor allem, wenn am Dienstag Graz wartet", zeigt sich Unterweger motiviert.

In einer ersten Ansprache soll Matikainen die kommenden Wochen vorgezeichnet haben. Keinen Pardon duldet der Finne hinsichtlich Kommunikation nach außen (die vielen kritischen Zwischentöne zuletzt dürften missfallen haben), aber auch nach innen. Unterweger: "Er wird wie bereits angekündigt wieder proaktiv ins Coaching eingreifen. Die Zeit der großen Freiheiten ist endgültig vorbei."

Bei den Adlern wird sich Ali Schmidt ab Mittwoch wie geplant Kitzbühel anschließen. Das Austauschprogramm funktioniert hier bestens. Trainer Marco Pewal konnte bereits auf die Villacher Lukas Moser, Daniel Hintermann, Paolo Wieltschnig, Patrick Bruckner oder Johannes Tschurnig sowie weitere Nachwuchsspieler (als Trainingsgäste) zurückgreifen. Für zwei Alps-Partien ist Schmidt im Tor der Tiroler vorgesehen und dann soll er wieder für die Blau-Weißen zwischen den Pfosten stehen. Und zwar gegen Olimpija Ljubljana. VSV-Trainer Rob Daum experimentiert indes, spielt "Linienbingo": Alexander Rauchenwald etwa bildet mit Grafenthin/Luciani ein Gespann. Die Topformation bilden Sabolic-Hughes-Collins.

Michael Raffl vor Comeback

Ein überraschend schnelles Comeback könnte Schweiz-Legionär Michael Raffl bei Lausanne feiern. Läuft alles nach Plan, wird der Villacher bereits am Mittwoch gegen Lugano eingesetzt. Tabellenvorletzter Lausanne kann aktuell jede Hilfe dringend benötigen. Zuletzt gab es bei den Waadtländern personelle Rochade. Trainer John Fust rückte in die zweite Reihe, übernahm statt Petr Svoboda die Rolle des Sportchefs. Geoff Ward, ein Mann mit NHL-Vergangenheit (Boston, New Jersey, Calgary, Anaheim) hat übernommen.