Die Schachwelt blickt aktuell mit weit geöffneten Augen nach Paris. Im Halbfinale der „Speed Chess Championships“ treffen Magnus Carlsen und Hans Niemann aufeinander. Sportlich ist das Duell wenig brisant. Auf der einen Seite sitzt Carlsen, der beste Schachspieler der letzten zehn Jahre – egal, in welchem Zeitmodus. Und auf der anderen Seite Hans Niemann, der ohne Zweifel talentierte US-Amerikaner, der in den letzten Jahren mit spektakulären Partien von sich reden machte, aber Carlsen eben nicht das Wasser reichen kann. Und doch hält die Schachwelt den Atem an. Die Arena ist ausverkauft, bis zu 1500 Euro wurden für Eintrittskarten geboten. „Es ist kein Geheimnis, dass ich mir einen anderen Gegner gewünscht hätte“, sagt Carlsen – und da geht es definitiv nicht um die schachliche Herausforderung.
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