Corona-VirusMückstein: "Auch Weihnachten 2022 noch Vorsicht nötig"

Der Gesundheitsminister verteidigt die neuen Quarantäneregeln und bleibt bei der für Februar angekündigten Impfpflicht. "Ziel in Österreich sei es, die Welle so abzuflachen, "so dass wir eben kein Problem bekommen mit der medizinischen Versorgung".

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© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) geht davon aus, dass auch Weihnachten 2022 in Hinblick auf Corona noch von Vorsicht geprägt sein wird. "Ich glaube, dass wir nächstes Weihnachten auch die Älteren und kranken Menschen weiter schützen müssen", sagte er im APA-Interview. Ausweg aus der Krise sei nicht die Durchseuchung, sondern die Impfung. Die Impfpflicht kommt wie geplant fix mit Februar, der Lockdown für Ungeimpfte wird dann aber nicht automatisch enden.

Das "erste große Ziel" - neben der Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur - sei jetzt aber, einen allgemeinen Lockdown zu verhindern, wiederholte der Minister den bereits skizzierten Fahrplan. Bei der aktuellen Omikron-Variante gebe es zwei Strategien: "Das Containment, den Lockdown - am Beispiel Holland." Und es gebe ein Beispiel - England -, "das es tatsächlich mehr oder weniger durchrauschen lässt", so der Minister. "Wir gehen keinen von beiden Wegen."

Österreich gehe hingegen einen Weg, "mit Augenmaß, wo wir sehr strenge Maßnahmen haben seit dem 12. Dezember. Wir haben einen Lockdown für ungeimpfte Menschen, wir haben eine 2G-Regelung, die in den allermeisten Bereichen gilt, wir haben jetzt die FFP2-Pflicht auch auf outdoor ausgeweitet - dort, wo der Zwei-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann." Auch verwies Mückstein auf die Veranstaltungs-Einschränkungen, die Sperrstunde um 22 Uhr und das Verbot der Nacht- und der Stehgastronomie. Darüber hinaus habe man jetzt auch die Gültigkeit des Grünen Pass verkürzt (nach der zweiten Teilimpfung auf sechs Monate).

"Im Vergleich sind wir sehr streng"

Kritik an der Lockerung der Quarantänebestimmungen, mit der die Regierung Ausfälle in der kritischen Infrastruktur wegen zu vieler Absonderungen verhindern will, teilt Mückstein nicht. Auch sieht er die gesetzten Maßnahmen als ausreichend. Der Minister verweist darauf, dass in Österreich deutlich strengere Regeln aufrecht sind als in anderen europäischen Ländern. "Wir gehen einen sehr sicheren Weg. Weil die Maßnahmen, die wir in Österreich haben, die werden in anderen Ländern gerade erst überlegt." In vielen anderen Ländern gebe es die 3G-Regel nicht - "von 2G ganz zu schweigen". "Ich glaube, wir sind mit den Maßnahmen im europäischen Vergleich sehr streng", so Mückstein.

Einen Lockdown sieht der Minister aktuell nicht als geboten: "Holland ist seit drei Wochen im Lockdown - das wäre ein Containment. Damit kann man das Problem in der jetzigen Phase der Pandemie verschieben. Und nicht einmal dort nützt der Lockdown jetzt soweit, dass die Zahlen komplett runter gehen. Das heißt, sobald der Lockdown aus ist, werden dort auch die Zahlen steigen." Ziel in Österreich sei es, die Welle so abzuflachen, "so dass wir eben kein Problem bekommen mit der medizinischen Versorgung".

Und auch die für Februar angekündigte Impfpflicht für alle sieht er Österreich als Vorreiter: "Italien führt die Impfpflicht für Menschen über 50 Jahren ein, in Deutschland wird das gerade diskutiert."

Eine Durchseuchung - an der man laut der obersten Gesundheitsbeamtin Katharina Reich in Österreich nicht vorbeikommen werde, sofern man sich nicht mit der Impfung, vor allem der Dreifachimpfung schützt - ist für Mückstein nicht der Ausweg aus der Pandemie: "Wir wissen, dass bei der Impfung und bei der Genesung der Immunschutz mit der Zeit nachlässt. Das heißt, das (die Durchseuchung, Anm.) kann jetzt nicht unmittelbar die Lösung sein."

Weitere Mutationen werden kommen

Außerdem verwies er auf allfällige weitere Mutationen, vor der eine durchgemachte Infektion eventuell nicht schützt: "Wer schützt uns davor, dass wir im Herbst eine neue Variante bekommen, die im Endeffekt noch ansteckender ist oder noch schwerere Krankheitsverläufe macht?" Die Perspektive sei "eine hohe Gesamtimmunität in der Bevölkerung. Und das wichtigste Mittel dorthin ist die Impfung", sagte Mückstein.

Die Impfpflicht sei daher eine mittelfristige Maßnahme auf diesem Weg - auch wenn sie jetzt für die aktuelle fünfte Welle zu spät komme. "Die Impfpflicht ist aus meiner Sicht eine wichtige Möglichkeit, wie wir mittelfristig aus der Krise kommen. Das ist die große Linie." Einmal mehr betonte er, dass er am Startdatum für diese Maßnahme festhält: "Die Impfpflicht wird kommen ab Anfang Februar." Daran werde auch die Ankündigung der ELGA GmbH vom Freitag nichts ändern, wonach eine technische Umsetzung der Erfassung der Ausnahmen im nationalen Impfregister erst frühestens ab April möglich ist.

Lockdown für Ungeimpfte geht weiter

Der Lockdown für Ungeimpfte wird laut Mückstein aber nicht automatisch mit Einführung der Impfpflicht enden. "Ein Lockdown kann verfassungsrechtlich nur begründet werden mit dem drohenden Zusammenbruch der medizinischen Versorgung. Solange diese Bedrohung real ist, wird der Lockdown für Ungeimpfte weitergehen", stellte er klar.

Fix ist für Mückstein, dass auch im kommenden Winter noch Vorsicht angebracht sein wird. "Der Test, bevor ich zur 80-jährigen Großmutter gehe, der wird auch noch sinnvoll sein", betonte er. Gefragt, ob er es wie die Virologin Dorothee Van Laer für realistisch hält, dass man erst im Jahr 2024 die Maske nicht mehr brauchen werde, sagte Mückstein, das könne er "nicht prognostizieren". "Aber es wird auch 2025 noch schlau sein, in der Infektionszeit ab Oktober, November, eine Maske aufzusetzen." Denn man habe auch in diesem Winter erneut keine nennenswerte Influenzawelle gehabt. "Und die Masken schützen auch vor banalen grippalen Infekten - und nicht nur sehr gut gegen das Corona Virus", so der Minister.

Kommentare (41)
Irgendeiner
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Ach und nur in nuce,in Israel

haben Kleinkinder schwere Verläufe, ein Drittel Neugeborene,wie ich vorab sagte.

Irgendeiner
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Genau,Striche für Fakten,

wie gehabt,wir müßten das zehn Jahre Jubiläum schon gehabt haben,nur ich bin weitergekommen und Du am status quo ante,naja,nicht jeder lernt dazu,man lacht.

Irgendeiner
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Warum erscheint meine Antwort an Roggi nicht,

alles korrekt, alles wahr,und im Gegensatz zu Ferndiagnosen von Geisteskrankheiten befundet.

Irgendeiner
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Ich will nix Strichi,

Antwort heische ich,ich werd nie mürbe, nur schärfer.

Irgendeiner
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Naja,Weihnachten 2022 muß man erst erleben um sich Gedanken zu machen

wie die Situation dann sei,ich sags nochmal, ich bin für harten Lockdown und das schon vor Wochen.Außerdem packt Delta nicht die Koffer wenn Omikron kommt,das Verdrängen dauert und kann auch topographisch unterschiedlich schnell ablaufen und bei der Quarantänezeitenverkürzung ist bei einer derart hochansteckenden Variantewie Omikron jeder den man streuend losschickt eine Katastrophe, bei nicht infizierten Kontaktpersonen könnte man es probieren,bei nachweislich Infizierten würde ich nicht so schnell schießen.und manche ventilieren schon die dämliche Idee leicht erkrankte zum hakeln loszuschicken, im Schweiße deines Angesichts sollst du die Viren streuen,Popper hat gerade die Vermutung geäußert, die Impfungen wären auch bei long covid hilfreich,aber bei Omikron seh ich da keine Daten und selbst wenn das zutrifft, wenn hinterher nur die etwa 30% Ungeimpfte wie Zombies rumlaufen weil man es nicht radikal gedrückt hat ist das eine massive Langzeitkatastrophe.Und die Impfpflicht wird uns jetzt schon aus Zeitgründen nicht helfen und da ich glaube daß dort die Angst der Zentralfaktor ist zusätzlich negative Nebengeräusche erzeugen wird.Und ich seh kein Argument gegen einen harten Locksdown, denn wir können alle streuen und das ist der Zentralpunkt,was Krämer quengeln ist mir wurst, runter, der Rest ist Behübschung.

Balrog206
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Irgi

Ist sind gerade noch ca 903 pers gesamt im KrH ! Bitte schau dir independents day od so was ähnliches an 😉

Irgendeiner
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Roggi,abgesehen davon, daß ich mir den Fuß abschneiden

lasse wenn in Österreich nur 903 Personen im Krankenhaus wären meinst Du wohl hospitalisierte Patienten mit Covid, da sinds heute 911 und das bei einer Reproduktionszahl von 1,45,was willst du damit sagen ,erzähl.

Balrog206
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Im

Letzten Jahr sind fast 21000 Menschen in Ö an div Krebs verstorben ! Da sind mal alle Altersgruppen dabei vom Kind bis zum Greis , an Covid angeblich in 2 Jahren ca 13000 und ist es an od mit ! Der Balken der Statistik fängt merkbar bei Ü 74 und extrem dann bei Ü 84 an ! Tragisch ja trotzdem nat aber wie auch geschrieben gibts nat ab diesem Alter auch viele Nebenerkrankungen ! Ist eine ansteckende Krankheit ja ist etwas anders als Krebs trotzdem schockiert mich diese Anzahl mehr !

Irgendeiner
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Hier muß der Abfluß sein,

hier verschwindet alles,trotzdem ist der Strich einsam,man lacht.Ich überleg gerade welches Wort ich immer schon am Index haben wollte.

Irgendeiner
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So ists

gut!

ego cogito ergo sum
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Die Regierung im Scheuklappenmodus

Mückstein:
"Wer schützt uns davor, dass wir im Herbst eine neue Variante bekommen, die im Endeffekt noch ansteckender ist oder noch schwerere Krankheitsverläufe macht?“

Aus einem Interview des Mediums Merkur.de mit dem Virologen Klaus Stöhr aus Deutschland…
Er hat als Leiter des Globalen Influenza-Programms für die Weltgesundheitsorganisation WHO und in der Impfstoff-Entwicklung für Novartis gearbeitet.

„ Das Virus tut das, was wir erwartet haben! Es passt sich an den Menschen an. Die Inkubationszeit verringert sich und es vermehrt sich zunehmend im Nasen- und Rachenraum und nicht in der Lunge. Die Verläufe werden tendenziell leichter. Denn milde Erkrankungen bedeuten für Viren eine bessere Verbreitung. Noch ein Wort zur Ansteckungsfähigkeit von Omikron: Das Virus wird zwar ständig als „hochinfektiös“ bezeichnet, es spielt aber im Vergleich in derselben Liga wie zum Beispiel die Influenza. Es wird Zeit, dass man hier rationaler kommuniziert.“

Worte, die man in unserer Regierung offensichtlich auf die Seite wischt!

uzi50074
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Als Gesundheitsminister und Arzt überfordert

Sie finden immer neue Gründe warum sie Ihre Zwangsmaßnahmen gegen Geimpfte und Ungeimpfte noch irgendwie aufrechterhalten und verschärfen können. Allein die Behauptung, dass Genesene schlechter als Geimpfte geschützt sind, zeigt, dass sie keine Ahnung haben. Sie ignorieren sämtliche Studien und Erkenntnisse, also den Stand der Wissenschaft.

Besonders schlimm ist, dass sie als grüner Minister klammheimlich das Gentechnikgesetz massiv entschärfen. Tiere und Pflanzen sind künftig in Österreich vor Versuchen mit Gentechnik und auch deren Einsatz besser geschützt als die Menschen in diesem Land. Schauen Sie sich die Stellungnahmen von Frau Mag. Hofinger, ARGE Daten und Kanzlei Forsthuber und Partner an.
Quelle: Parlament-Homepage -> Beteiligungen und Stellungnahmen -> Parlamentarisches Begutachtungsverfahren-> Arzneimittelgesetz, Gentechnikgesetz, Änderungen (15.12.2021)

Schämen sie sich und ihre gesamte heuchlerische "Grüne" Partei.

Ich war ein Grünwähler, der euch in diesem Zustand und dieser totalitären Gesinnung sicherlich nicht mehr wählen kann.

gof1234
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Lockdown für Ungeimpfte

"Ein Lockdown kann verfassungsrechtlich nur begründet werden mit dem drohenden Zusammenbruch der medizinischen Versorgung.
Solange diese Bedrohung real ist, wird der Lockdown für Ungeimpfte weitergehen".
Ähmmm, davon sind wir aber im Moment weit entfernt!!!!! Also bitte sofort beenden und lieber Vfgh, auf geht's!!!

Irgendeiner
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Ich sag Dir ehrlich, ich seh das anders rum,natürlich macht es epidemiologisch

keinen Sinn euch Spritzenrenitenzler unter Verschluß zu halten wenn alle streuen und ich will sowieso den gemeinsamen Lockdown,,aber erstens solltet ihr Euch das selbst nochmal durchdenken auf Grund von Fakten, nicht von Gefühlen und zweitens,würde ich die Impfung aus welchen Gründen verweigern brauchts keinen Nehammer und keinen Mückstein,dann bleib ich von selbst in Deckung, weils um meinen Kragen geht,ihr steht in der ersten Reihe,auch im Verhältnis zu mir als altem Vorgeschädigtem, ich würde nicht mit Hurra ins Feuer laufen.

whoami21
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Mücke muss weg

Der is in seiner Ordi besser aufgehoben

VH7F
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Wer glaubt dem noch irgendetwas?

Ich hoffe, die Gerichte werden das alles einmal aufarbeiten.

joulrich
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Omikron muss das Ende vieler Maßnahmen bedeuten, vor allem für Geimpfte

Omikron vs. Delta
Wahrscheinlichkeit einer Spitalsaufnahme bei Omikron ist ungefähr 50 Prozent geringer als bei der Delta-Variante.
Bei Delta kommt einer von vier eingelieferten Patienten auf die Intensivstation, bei Omikron betrage das Verhältnis nur 1:10.
Bei der Delta-Variante müssten etwa 20% der Intensivpatienten beatmet werden, bei Omikron nur 2%.
D.h. insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit beatmet werden zu müssen bei der Delta Variante 50 mal höher als bei der Omikron Variante, die Chance auf der Intensivstation zu landen bei Omikron nur mehr 20%.

Impfschutz Analysen der UK Health Security Agency zur Omikron-Variante:
Drei Monate nach der Drittimpfung liegt der Schutz vor Einlieferung ins Krankenhaus bei rund 90 Prozent.
Nach nur zwei Impfdosen liege der Schutz vor schweren Verläufen drei Monate nach der Impfung bei rund 70 Prozent, nach sechs Monaten noch bei 50 Prozent.

Auf was wollen wir warten, auf eine neue Variante die dann noch ansteckender ist und wieder gefährlicher? Die Chance für geboosterte an Omikron schwer zu erkranken oder gar zu versterben ist extrem gering, für Geimpfte unter 30 geringer als bei einer Grippewelle wenn man nicht geimpft ist.

Irgendeiner
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Ich werde dir nicht recht geben, aber als Geboosterter

mit extrem geringer Wahrscheinlichkeit zu sterben wird mich sowieso nicht jubeln lassen.Und wenn die Wahrscheinlichkeit um 50 mal höher ist bei Delta beatmet zu werden brauchst also das 50fache an Patientengut insgesamt bei Omicron um dieselbe Situation auf der Intensiv zu haben,wenn ich richtig rechne,das scheint hier zu schaffen.Aber dann gibts als Bonus noch fehlendes Personal dort.Nicht Maßnahmen weglassen, Lockdown für alle.

joulrich
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Wie immer und überall geht es schlicht um eine Risikoabwägung

Nichts im Leben ist ohne Risiko und wie sich das aus Dänemark und Großbritannien darstellt ist die Gefahr zu sterben oder auf der Intensivstation zu laden eben signifikant geringer als mit der Delta Variante. Zumindest für Geimpfter unter 30 ist man dann auf einen Niveau wo vieles weit gefährlicher ist, wo nichts gemacht wird.
Damit zeichnet sich auch ab, dass die Auslastung der Intensivstation nicht mehr das Thema sein wird, auch mit Ausfällen beim Personal. Noch besser wäre es natürlich wenn wir ähnliche Impfraten hätten wie eben Dänemark und Großbritannien.

Die Auslastung der Normalstationen geht aber wie oben erwähnt nur um 50% oder gut 50% laut bisherigen Informationen zurück, in Verbindung mit der niedrigen Impfrate bei uns und den Personal im Quarantäne könnte das im Gegensatz zu Dänemark könnte das eine Herausforderung werden, die der eine mittelschweren/schweren Grippewelle entspricht.

Zu empfehlen ist dabei der Interview mit Medizinischer Direktor Dr. Michael Binder
https://tvthek.orf.at/profile/Wien-heute/70018/Wien-heute/14119431/Experte-Binder-zur-Omikron-Welle/

Irgendeiner
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Naja,in Großbritannien schreinen sie Notstand, die USA ist im Allzeithoch

und in Holland gehts noch zäh, aber die haben was getan.Und nochmal,bei Omikron wißma allerhand noch nicht,aber quantitativ kanns die Resultate von Delta einholen,ich seh weder die Sicherheit bei der Auslastung noch die beim Pflegezusammenbruch.Und ja,alles ist eine Risikoabwägung,aber bei mir selbst kann ich so hoch pokern wie ich will,da ist Täter und potentielles Opfer ident,bei anderen muß ich auf Sicherheit fahren,ich will Lockdown jetzt.

joulrich
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GB Notstand wegen postiv getesten Krankenhauspersonal

England
Mechanical Ventilation beds - occupied by confirmed COVID-19 patients (as at 08:00)
Spitzenwert überhaupt: 24. Jan 2021: 3.736 Personen
Spitzenwert 2022: 4. Jan 2022: 797 Personen
seither wieder fallend und am 9. Jan 2022: 704 Personen

Das Problem in GB ist primär, dass sich Omikron so rasend ausbreitet und so viel Personal positiv ist und dann eben auch milde Verläufe hat, die zum Krankenstand/Quarantäne führen, die Auslastung der Intensivbetten ist nicht das Problem.

"Das britische Gesundheitssystem gerät wegen der hohen Zahl an krankheitsbedingten Ausfällen beim Personal immer mehr unter Druck."

Irgendeiner
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Das ist mir schon klar,das hatten die deutschen Experten auch vorausgesagt,

nur ob du am schweren Verlauf stirbst oder daran daß keiner da ist der für Kuratives sorgt scheint mir im Resultat doch einerlei zu sein,Denn ob die ICU bei Vollbesetzung es nicht mehr packt oder die Besetzung schrumpft scheint mir doch im Resultat ident, meinst nicht.

CloneOne
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Bei dieser Politik

sind wir Corona erst 2025 los. Die Politik ist gerade auf den Geschmack gekommen wieviel Macht sie plötzlich auf die Bürger hat. Diese werden sie nicht so einfach wieder abgeben. Die Gesundheit und Sicherheit war schon immer ein feiner Deckmantel für die Machtausübung.

pianofisch
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Mag sein, Mücke !

Nur bist Du Weihnachten 2022 sicher nicht mehr Gesundheitsminister. Der Rückhalt für Dich wird jeden Tag kleiner.

carlottina22
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Na ja,

Das wird ja eventuell nicht mehr sein Problem sein. Herrn Dr. Mückstein sollte allerdings als Mediziner bekannt sein, dass das Immunsystem den Kontakt mit z. B. harmlosen Rhinoviren braucht, um "trainiert" zu bleiben. Es erscheint mir fragwürdig, die Menschen auf das Tragen der Maske in der Erkältungssaison einzuschwören, wenn das wegen Covid nicht mehr notwendig sein sollte.

hfg
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Mückstein ist eine

absolute Fehlbesetzung - er mag ein guter Arzt sein - das ist mein Tierarzt auch- aber als Minister hat er praktisch überhaupt keine Kompetenz. Eine Praxis zu führen oder ein Ministeramt zu führen, dazwischen sind Welten und in einer Krisensituation zeigt sich das sofort.

 
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