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Schlussfolgerungen Corona-Kommission warnt Regierung vor Öffnungen

Angesichts des Vormarsches der Mutation schließt die Corona-Kommission in ihren Schlussfolgerungen, die der Kleinen Zeitung vorliegen, einen Kollaps der Spitäler nicht aus. Schulschließung als Ultima ratio.

 Mutationen in der Mehrheit
Mutationen in der Mehrheit © Freiheitliche Wirtschaft
 

Die Corona-Kommission schlägt Alarm. Nach stundenlangen Beratung fordert das im Gesundheitsministerium angesiedelte Gremium in ihren Schlussfolgerungen, die der Kleinen Zeitung vorliegen, die Bundesregierung auf, "derzeit allenfalls geplante Lockerungsschritte zu überdenken." Sollte die bundesweite Inzidenz auf über 200 Fälle auf 100.000 Einwohner ansteigen, sollten die kürzlich erfolgten Lockerungen zurückgenommen und ein neuer Lockdown verkündet werden. 

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Warum hört man nichts mehr aus Schweden!

Ich bin leidenschaftlicher Angler und fahre seit 30 Jahren nach Schweden um zu fischen, habe daher auch einige sehr gute Kontakte. Seit gestern Abend weiß ich mehr und kann sagen, dass unsere Medien hier nicht die Wahrheit berichten. Bei uns wurde geschrieben, dass der schwedische König sagte, man müsse umdenken und dies wurde bei uns so dargestellt, dass man bei der Bewältigung der Corona-Krise umdenken soll. Das war aber NICHT so gemeint. Anders Tegnell, der Drosten von Schweden, sagte im März 2020 man müsse die Alten und Vorerkrankten besonders schützen und hat entsprechende Programme empfohlen. Diese wurden jedoch von den Pflegeheimen und Behörden nicht umgesetzt. Daher kam es zu einem Untersuchungsausschuss so wie auch bei uns, der zu diesem Ergebnis führte. Die Aussage des Königs hat sich auf den Untersuchungsausschuss bezogen. Genau das gleiche habe ich gestern auch in Servus-TV gehört. Schweden hatte schon immer eine höhere Sterblichkeit als Österr. aber die Übersterblichkeit seit Corona ist geringer als in Österreich. Schweden hat - 2,5% Wirtsch.wachstum, Deutschl. hat -5% und Österr. -6,5%. In Schweden kam es ohne Lockdown nie zu einer Überlastung des Gesh.systems.
Die Schweden stehen voll zu Anders Tegnell! Warum ist das so?! Seit einiger Zeit hört man bei uns nichts mehr über Schweden. Scheut man den Vergleich?

SagServus
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Die Schweden stehen voll zu Anders Tegnell! Warum ist das so?! Seit einiger Zeit hört man bei uns nichts mehr über Schweden. Scheut man den Vergleich?

Ähm, erst gestern gabs einen Artikel, dass Schweden die Maßnahmen verschärft.
Es gab Artikel dazu in denen Tegnell das Scheitern, was den Weg Richtung Herdenimmunität anbelangt, zugibt.

"In Schweden kam es ohne Lockdown nie zu einer Überlastung des Gesh.systems. " - Das stimmt auch nicht. Schweden war ziemlich schnell in der Triage um eine Überlastung zu vermeiden. Was angesichts der geringen Intensivbetten in Schweden auch keine Verwunderung ist/war.

Desweiteren mag Schweden eventuell besser dastehen als Österreich, stehen aber auf der anderen Seite weitaus schlechter da als Norwegen und Finnland, die ebenfalls Lockdowns haben.

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@SagServus, was soll das!

"Ähm, erst gestern gabs einen Artikel, dass Schweden die Maßnahmen verschärft."
Welche Verschärfungen, welcher Artikel und wichtig, wurden die Verschärfungen verordnet oder empfohlen. Ich nehme vorweg. Es wird sich um den Artikel in der "Presse" handeln.
Lokale die bislang ohne Einschränkung offen waren müssen um 20:30 Uhr schließen und das Tragen einer Maske in den Öffis wird empfohlen. Kundenbeschränkungen in Geschäften und Fitnessstudios. Alles gültig ab 1.3.2021 um einer eventuellen dritten Welle vorzubeugen. Das ist gute präventive Corona Politik. Man versucht dem Virus voraus zu sein, unsere laufen hinterher. Bei uns ist seit November "TILT" und die Schweden beginnen jetzt erst "härter" zu werden.
Schweden hatte genau wie wir im November und Dezember eine Explosion der Infektion, jedoch nie eine Triage. Woher haben sie diese Information? Dazu ein Bericht von "aerzteblatt.de"

Die zweite Welle der Corona Pandemie führte in Schweden zu einem sprunghaften Anstieg der Neuinfek­tionen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden gestern 2.406 Menschen mit einer Corona Infektion im Krankenhaus behandelt – ein Höchststand seit April. Allerdings befanden sich nur rund zehn Pro­zent der Patienten auf der Intensivstation, im April waren es 22 Prozent.

Haben sie noch mehr Argumente um Schweden schlecht zu reden und das Vorgehen unserer Regierung ins bessere Licht zu rücken?

SagServus
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...

Den Artikel findens auch hier in der Kleinen Zeitung, auch findens Artikel zu Schweden in anderen Zeitungen (z.B. standard). Erst vor wenigen Tagen wurden berichtet (unter anderem Kurier), dass man auch in Schweden bereits Überlegungen für einen Lockdown in den Schubladen hat und das es notwendig sein könnte, dass man Teile Schwedens abriegelt.

Also ich weiß nicht, wo du her hast, dass man aus Schweden nichts mehr hört.

"Schweden hatte genau wie wir im November und Dezember eine Explosion der Infektion, jedoch nie eine Triage. " - "Die Indikationen sind demnach biologisches Alter unter 80 Jahre (entspricht nicht dem chronologischen Alter), biologisches Alter zwischen 70 und 80 und signifikante Schwäche maximal eines Organsystems (z.B. Atmung, Kreislauf, Niere) sowie biologisches Alter zwischen 60 und 70 und signifikante Schwäche maximal zweier Organsysteme."

Das war im März/April und sowas nennt man eine Triage.

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@SagServus, ja das wissen wir. Ist nicht neu!

Ich habe dir aus "aerzteblatt.de" hereinkopiert.
Im April 2020 hat Schweden eine Auslastung der Intensivbetten von 22%!!! Was redest du da dann von Triage? Wenn du das behauptest, dann belege das jetz mit entsprechender Quellenangabe.

Jetzt zu deinen Argumenten, dass sich Schweden auf eine Art Lockdown hinbewegt.
Wenn sie das machen und ich bin mir sicher, dies wird kein Lockdown wie bei uns, wäre das der erste Lockdown. - Wieviele hatten und haben wir?

SagServus
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Wenn du das behauptest, dann belege das jetz mit entsprechender Quellenangabe.

medonline.at vom 30.April 2020

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@SagServus, eine grobe Halbwahrheit, die du hier ins Forum stellst!

Ich habe mir das jetzt aufmerksam durchgelesen! - Es ist keine Triage in unserem Sinne!
Eine Triage, wie wir sie verstehen ist eine Maßnahme der Ärzte, die sie aufgrund ihrer EIGENEN Einschätzung treffen und aufgrund einer Überlastung notwendig ist.
Die Einteilung der Patienten auf die Intensivstationen in Schweden („prioritering“) ist eine Vorgabe der Regierung, die mit Verordnung besteht und hat nichts mit der gegebenen Auslastung der Intensivbetten zu tun. Zu deiner Erinnerung Auszug aus dem Artikel:

Für die Ärzte keine leichte Aufgabe – schon am 24.04.2020 schlugen mehrere Ärzte des Karolinska-Universitätskrankenhaus gegenüber der schwedischen Zeitung „Dagens Nyheter“ (DN) Alarm: Die Priorisierungen seien so „hart“, dass Patienten „unnötig“ sterben müssten. Und: „Wir werden gezwungen, Menschen vor unseren Augen sterben zu lassen“, wird ein Arzt in DN zitiert, obwohl es nach wie vor freie Intensivbetten gebe.

Obwohl es nach wie vor freie Intensivbetten gebe. - Also KEINE Überlastung! - Alles klar?!

Also du richtest dir die Weitergabe der Informationen schon so, wie sie für dich passen!

SagServus
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Also du richtest dir die Weitergabe der Informationen schon so, wie sie für dich passen!

Sagt der, der sich die Triage schönredet.

Das was in Schweden gemacht wird, ist nichts anderes als eine Triage.

Ob jetzt ein Arzt entscheidet oder ob die Behörde von vornherein festlegt, wer intensiv behandelt wird um eine Überlastung zu vermeiden.

Es ist dann doch etwas billig zu behaupten, es hätte keine Überlastung der Intensivstation gegeben, wenn Teile der Kranken auf Grund ihres körperlichen Zustandes gar nicht intensiv behandelt werden.

So etwas gab es bei uns schon mal gar nicht.

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@SagServus, "So etwas gab es bei uns schon mal gar nicht."

Das gab es deshalb nicht, da bei uns erst triagiert wird, wenn das System kippt. Die Schweden haben einen anderen Zugang, Dies ist aber eine ganz andere Diskussion, da sich immer mehr Menschen die Frage stellen, ob es sinnvoll ist einen 90-jährigen Menschen an das Beatmungsgerät zu hängen und er womöglich alleine ohne Familie sterben muss, so wie es bei uns oftmals der Fall war. Die Schweden haben scheinbar dazu einen anderen Zugang. Was besser ist, darüber erlaube ich mir kein Urteil.
Auf alle Fälle war das Gesundheitssystem in Schweden nicht in Gefahr, obwohl kein Lockdown verhängt wurde.

SagServus
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...

Und zwecks Unterstützung von Tegnell: In den Umfragen lag Tegnell Ende Jänner nur mehr bei 54% Zustimmung, im Oktober warens noch über 70%.

Die Regierung ist bei nur mehr 26% Zustimmung, was die Frage betrifft, ob die Regierung die Krise im Griff habe.

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@SagServus, und wie ist es bei uns?

Zustimmung für unsere Regierung im März 2020 und jetzt?
Ich würde gerne ihre Quellen wissen, da ich ihre Prozentsätze nicht bestätigen kann. Womöglich wissen sie mehr als ich, daher würde ich gerne mein Wissen erweitern.
Ich beurteile den Weg Schwedens nicht als besser als jenen der anderen Länder.
Unterm Strich hat Schweden aber 50% weniger Wirtschaftseinbruch, weitaus weniger Probleme mit Folgeschäden in der Bevölkerung (sozial und psychisch) besonders bei Kindern und wenn jetzt die Übersterblichkeit nicht großartig höher ist als in anderen Ländern muss man schon Fragen stellen dürfen.

SagServus
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Ich würde gerne ihre Quellen wissen, da ich ihre Prozentsätze nicht bestätigen kann.

Findens in einem Artikel im standard. Einfach über die Suchmaske dort schweden eingeben.

Ist der erste oder zweite Artikel den man findet.

"Ich beurteile den Weg Schwedens nicht als besser als jenen der anderen Länder." - Und ich sage nicht, dass unserer besser ist.

Der schwedische Weg mag im Vergleich zu unserem augenscheinlich der bessere sein (muss halt aber auch sehen, dass Schweden viel strenger über den Sommer war als wir) wenn man es mit unserem Fall vergleicht.

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@SagServus, das sehe ich auch so.

Bei uns macht man lange nichts, reagiert zu spät und als Konsequenz muss man alles zusperren.
Schweden hat die Empfehlungen im Sommer 2020 nicht zurückgenommen, auch die vereinzelten Beschränkungen nicht. Feiern waren, soweit ich mich erinnern kann, den ganzen Sommer über nur bis 50 Personen möglich.
Standard, ich habe jetzt nachgelesen.
Tegnell hatte 72% und jetzt hat er 54 %, dies ist jetzt nicht sooo dramatisch.
Die Regierung ist eine Minderheitsregierung zw. Sozialdemokraten und Grünen. Wieviel Zustimmung sie ursprünglich hatte, geht aus dem Artikel nicht hervor, kann jedoch nicht höher als 50% gewesen sein, sonst wäre sie ja keine Minderheitsregierung.
Die österr. Regierung hatte im März 2020 eine Zustimmung von 91% und liegt nun bei 43%.
Das sind im Grunde alles Parallelen, jedoch unter dem Strich hatten wir 3 Lockdowns mit einem Wirtschaftseinbruch von 6,5% und Schweden hatte bisher keinen Lockdown mit einem Einbruch von 2,5%. Das sind die Zahlen. Jeder kann sie selbst beurteilen.

SagServus
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Das sind im Grunde alles Parallelen, jedoch unter dem Strich hatten wir 3 Lockdowns mit einem Wirtschaftseinbruch von 6,5% und Schweden hatte bisher keinen Lockdown mit einem Einbruch von 2,5%. Das sind die Zahlen. Jeder kann sie selbst beurteilen.

Parallelen die aber nicht wirklich was aussagen.

Wie gesagt, stehen Norwegen und Finnland wiederum besser da als Schweden.

Die Finnen haben im übrigen heute den nächsten Lockdown beschlossen.

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@SagServus, da habe ich andere Informationen.

Laut meinen Informationen hat Finnland und Dänemark einen PIP-Rückgang von 4,5, bzw. 4%. Das war im 2.Quartal 2020 ein Spitzenwert, jedoch wurde das im Herbst stark getrübt. In der Zwischenzeit liegt Schweden mit 2,5% deutlich besser.

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Gar nicht von den Folgeschäden gesprochen, die in Schweden viel geringer sind!

In Deutschland ist ein Drittel der Kinder verhaltensauffällig. In Schweden waren Kinder bis 12 Jahren immer ausgenommen von allen empfohlenen und manchmal verordneten Maßnahmen. Die konnten komplett uneingeschränkt ihre Kindheit ausleben. - Ja und trotzdem kam es zu keiner Überlastung der Systeme.
In Schweden wurden Maßnahmen immer global beurteilt. Was bringt eine Maßnahme der Gesundheit und wie schadet sie allem anderen. Bei uns wurde immer nur entweder gesundheitlich oder wirtschaftlich beurteilt. Auf alle anderen wie soziale und psychische Folgen wurde überhaupt nicht eingegangen.
Ich glaube auch, dass man in einigen Jahren abrechnen wird und ich befürchte das Ergebnis wird uns nicht gefallen.

fwf
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???

Und was hat die Regierung im Lauf des letzten Jahres getan, um die Zahl der Intensivbetten zu erhöhen, falls es unvorhersehbarer Weise doch zu einem Katastrophenfall kommt ? Nichts !
Wir importieren Portugiesen und Serben, um die Auslastung zu erhöhen ? Die Ausrede für den Lockdown war, einer möglichen Überlastung der Intensivstationen vorzubeugen. Dieser Grund ist aber schon seit Monaten irrelevant. Also hat der Ruf nach einem neuerlichen Lockdown andere Hintergründe. Man will mit Bedacht die private Wirtschaft ruinieren.

Mein Graz
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@fwf

Unter Garantie kennt inzwischen jeder User hier meinen Standpunkt zu den Türkisen und zu Kurz. Sollte es trotzdem noch jemand nicht mitbekommen haben: ich mag die nicht!

Trotzdem muss ich feststellen:
Wie soll man die Intensivbetten erhöhen, wenn es am dazu benötigten Personal fehlt, dessen Ausbildung mindestens 2 Jahre (nach der Ausbildung zum DGKP) dauert? Es reicht nicht nur, irgendwo Betten aufzustellen, mit den nötigen Geräten zu versehen - es braucht auch die dafür ausgebildeten Menschen dazu!

Und was hat eine Regierung, die noch dazu für die Arbeitgeber steht, davon, die private Wirtschaft zu ruinieren? Diese Aussage verstehe ich noch immer nicht. Bislang konnte mir dafür noch niemand eine Erklärung liefern die Hand und Fuß hat und nicht auf Gerüchten oder Theorien beruht.

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@Mein Graz, die Unterstellung, die Regierung will die Wirtschaft ruinieren ist totaler Unsinn. Das ist doch klar.

Mehr Intensivbetten bringen nichts, wenn man kein Personal hat, aber, und diese Frage muss man schon stellen, welche Joboffensive gab oder gibt es seit einem Jahr im Bereich des Personals in KHs und in der Pflege? Ich kenne keine! Natürlich kann man in einigen Monaten keine Intensivkrankenschwestern ausbilden, aber man kann zusätzliches Personal aufnehmen um das medizinische Personal zu entlasten. Man sehe sich einmal an wieviel Arbeit eine Dipl. Krankenschwester zu erledigen hat, die keinerlei Bezug auf ihre fachliche Eignung hat. Betreuungspläne, Diensteinteilung etc., etc., das könnte eine Bürokraft ebenso erledigen. Ärzte schreiben am PC die Arztbriefe und Befunde selbst, da die Bürokraft eingespart wurde, statt die Zeit beim Patienten verbringen zu können. Die Regierung hätte in einigen Monaten die Probleme nicht lösen können, doch, wenn man die Probleme wenigstens angegangen wäre, hätte die Bevölkerung gesehen, dass die Herrschaften nicht nur reden, sondern auch handeln. Es ist leider umgekehrt, daher hat die Bevölkerung das Vertrauen verloren und das fällt uns allen auf den Kopf.

Mein Graz
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@Rot-Weiß-Rot

Selbstverständlich ist es ein Versäumnis der Politik, dass es in der Krankenpflege eine solche Personalmisere gibt. Dies ist den Zuständigen schon seit Jahrzehnten bekannt und es wurde NICHTS getan um diese Berufsgruppe attraktiver zu machen.
Ebenso ist schon lange bekannt, dass Pflegepersonal (ebenso wie Ärzte im KH) mit berufsfremden Tätigkeiten zugemüllt wird und keinerlei Entlastung in Sicht ist, da es immer abgelehnt wird hier Hilfestellung etwa durch eine Stationsschreibkraft o.ä. zu geben - was dem Erhalter im Endeffekt wesentliche Kosten einsparen würde, da hoch ausgebildete Personen für hoch qualifizierte Tätigkeiten frei würde.

Ich war selbst in einer Geriatrischen Einrichtung tätig und habe heute (viele Jahre nach meinem Pensionsantritt) noch die unzähligen, fruchtlosen Diskussionen darüber im Ohr. Und es tut mir heute noch weh wenn ich daran denke, was die Menschen auf den Stationen leisten mussten, weil es an einer Bürokraft mangelte!

Und klar mache ich es AUCH Kurz & Co. zum Vorwurf, dass in diese Richtung absolut NICHTS unternommen wurde - aber eben nicht nur diesen "Herrschaften".

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@Mein Graz, die Gelegenheit wäre günstig.

Vollkommen klar, doch in Zeiten wie diesen wäre die Akzeptanz aller Jener gegeben, die den Sparkurs bisher als "gut" befunden haben. Nachdem jedoch jene Partei in der Regierung ist, die seit Jahrzehnten den Sparkurs vorantrieb, in den Koalitionsverhandlungen seinerzeit mit der SPÖ ein Zustandekommen der Koalition immer davon abhängig machte, den Sparkurs in den Koalitionsverträgen festschrieben ließ, ist es logisch, dass auch jetzt nichts unternommen wird, auch wenn die Akzeptanz bei der Wählerschaft jetzt sehr groß wäre. Der Sparkurs im Gesundheitssystem ist aber in der DNA der ÖVP fix verankert, ebenso wie in jener der NEOS.
Die SPÖ hat sich immer geweigert, war auch gegen Teilprivatisierungen musste mangels anderen Koalitionspartnern aber kleinbeigeben. - Leider!

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hortig
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@fwf

Klar, Intensivstation ausbauen geht in einem halben Jahr..
Nachdenken vor posten würde sich sehr empfehlen

fersler
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?????

Hr. Kurz hat am Mittwoch, 24.2. im PARLAMENT darauf hingewiesen, dass wir

'in den letzten Zügen der Krise'

sind und dass wir wissen, dass wir im Sommer wieder in Richtung Normalität zurückkehren können.

?????

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@fersler, wer glaubet dem Buben noch?

Nicht einmal sein Parteifreund aus Bayern!

XStoneX
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Gefährlich...

... ist vor allem die „Experten“kommision. Dass inzwischen die meisten coronamüde sind und sich aus diesem Grund nicht mehr an die Maßnahmen halten liegt daran, dass der Frust in den letzten Wochen bei der Bevölkerung deutlich gestiegen ist. Das liegt vor allem an den vollkommen schwachsinnigen Maßnahmen wie die Friseurtestungen, FFP2-Maskenpflicht (dank Mikroplastik, Bindemittel & Klebstoffen werden wir damit wirklich lungenkrank) und dauerhaften Gastronomieschließungen trotz Sicherheitskonzepte.

Man darf nicht vergessen, dass es vor allem um die Belegung der Intensivstationen ging und die sind quasi leer. Trotzdem weiterhin die ganzen diktatorischen Einschränkungen? WARUM?

Kein Wunder, dass die Meisten die Nase voll von Regierungsvorgaben haben und privat feiern. Dort kommt es zu Clustern, ist auch logisch.

Also: sofort alles mit Sicherheitskonzepten aber ohne Zwangstestungen öffnen, dann werden sich dies allermeisten auch daran halten und von privaten Feiern Abstand nehmen!

hortig
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Xstonex

Letzteres glauben sie wohl selbst nicht

 
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