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Lockdown lightWie es ab 7. Dezember weitergeht

Nur sehr wenige Öffnungsschritte setzt die Regierung ab Anfang nächster Woche. Private Kontakte wieder möglich, aber in Maßen. Zu Weihnachten und Silvester darf man sich mit bis zu zehn Personen treffen, und auch Schifahren ist ab Weihnachten wieder möglich. 50 Prozent Umsatzersatz für Betriebe, die geschlossen bleiben müssen.

© APA/Georg Hochmuth
 

Die Regierung beschloß am gestrigen Mittwoch, unter welchen Bedingungen Schulen und Handel ab kommender Woche wieder öffnen dürfen. Gastronomie und Hotels bleiben bis 7. Jänner geschlossen. Auch Friseure, Kosmetiker und andere "körpernahe Dienstleistungen" dürfen wieder angeboten werden.

Die Zahl der Neuinfektionen sei bis 6. Dezember aller Voraussicht nach von rund 6000 auf rund 3500, bis zum 9. Dezember auf 2000 gesunken. Stand heute laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne): 3972, aber leider wieder 121 Todesfälle. Die Zahlen sinken, aber langsam. "Unser Hauptziel, dass es zu keiner Katastrophe kommt" haben wir erreicht. Der aktuelle Reproduktionsfaktor liege bei 0,87.

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Nur eine vorsichtige Öffnung

Das erlaube nur eine vorsichtige Öffnung, so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei der Pressekonferenz. Bis zum 21. Dezember wolle man die Ansteckungszahlen so weit herunterbekommen, das Weihnachten und Silvester im Kreise von maximal zehn Personen gefeiert werden könne. Es solle ein "würdevolles Weihnachten sein", auch wenn es kein Weihnachten wie früher sein werde. Auch das Skifahren solle ab 24. Dezember wieder möglich sein, allerdings ohne Übernachtung im Hotel.

Kurz: "Tragen Sie die neuen Regeln mit. Und beteiligen Sie sich auch an den Massentests. Die sind definitiv der beste Weg, das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten."

Für Kultur, Gastronomie, etc. werde es erst ab 7. Jänner wieder möglich sein, den Betrieb hochzufahren. Bis Jahresende würden den Betrieben hier 50 Prozent des Umsatzes erstattet, ab 1. Jänner gebe es wieder den Fixkostenersatz.

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) erklärte: "Der Höhepunkt ist überschritten, aber die Absenkung geht nicht schnell genug. Das erfordert Verantwortungsbewusstsein von uns allen, und verantwortungsvolle Entscheidungen. Wir werden auf manches Vertraute verzichten müssen.“

Schulen teilweise wieder offen

Besonders wichtig sei für ihn, dass die Pflichtschulen und auch die Maturaklassen ab 7. Dezember wieder öffnen können - Details dazu siehe unten. Was ihn besonders schmerze sei, dass das für Kultur und Veranstaltungen nicht möglich sei. Immerhin: Bibliotheken, Buchhandlungen und Museen sperren auf.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) verkündete die Einschränkungen für das Reisen: Es werde eine Quarantäne von zehn Tagen bei der Rückkehr aus bestimmten Staaten geben, spätestens ab Mitte Dezember, und erst nach dem fünften Tag werde man sich frei testen können. Anlass für die Maßnahme ist das erhöhte Infektionsgeschehen bei Rückkehrern aus Westbalkan-Ländern, aber betroffen werden auch Kurzurlauber zu Weihnachten sein.

Nehammer erinnerte auch daran, dass es nach wie vor Ausgangsbeschränkungen gibt, und dass es extrem wichtig sei, Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Kurz stimmte zu und ergänzte: Die meisten Infektionen erfolgten nach wie vor im privaten Bereich. Alle Öffnungen seien nur möglich, wenn in diesem Bereiche alle Vorsichtsmaßnahmen eingehalten würden.

Weitere Details gab es bei einer darauffolgenden Pressekonferenz. Finanzminister Gernot Blümel präsentierte ein neues Milliardenpaket. Bildungsminister Heinz Faßmann erklärte, was an den Schulen genau möglich ist. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger erläuterte, was das für die Gastro heißt.

Das sind die Regelungen im Detail:

Gastronomie:

  • Gastronomiebetriebe sind geschlossen. Abholung ist im Zeitraum von 6 bis 19 Uhr möglich.
  • Ohne zeitliche Beschränkung erlaubt bleiben Lieferservices.
  • Ab 7. Jänner kann die Gastronomie wieder öffnen, unter Einschränkungen abhängig vom Infektionsgeschehen.

Kneipen, Bars, Nachtlokale:

  • Bleiben geschlossen.

Hotels- und Beherbungsbetriebe:

  • Bleiben geschlossen. Ausnahmen gibt es z.B. für unaufschiebbare Geschäftsreisen.
  • Ab 7. Jänner können Beherbergungsbetriebe wieder öffnen unter Einschränkungen abhängig vom Infektionsgeschehen.

Handel:

  • Handel und Dienstleistungen werden wieder geöffnet. Es besteht die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Das heißt auch körpernahe Dienstleistungen, etwa Friseure, dürfen aufsperren, allerdings mit den nötigen Schutzvorkehrungen.
  • Für Kundenbereiche gilt eine Beschränkung von 10 m2 pro Kunde.
  • In Shopping-Centern werden als Fläche nur jene von Geschäften gewertet.

Schulen:

  • Pflichtschulen und Kindergärten nehmen den Regelbetrieb wieder auf. Ab dem Alter von 10 Jahren gilt eine Maskenpflicht auch im Unterricht.
  • Oberstufen und Universitäten werden weiter im Fernunterricht betrieben. Für Maturanten wird der Regelbetrieb wieder aufgenommen.

Ausgangsbeschränkungen:

  • Die Ausgangsbeschränkung in der Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr bleibt bestehen.
  • Während des Tages ist es möglich sich pro Tag mit einem anderen Haushalt zu treffen (bis zu 6 Erwachsene und 6 Kinder)

Öffentliche Orte

  • An öffentlichen Orten ist zu allen Personen, die nicht im eigenen Haushalt leben, ein Meter Abstand zu halten. Bei Treffen in geschlossenen öffentlichen Räumen ist ein Meter Abstand zu halten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

  • Geburtstagsfeiern, Jubiläumsfeiern sind untersagt.

Hochzeiten:

  • Die Hochzeit am Standesamt ist nur in Ausnahmefällen möglich. Hochzeitsfeiern sind untersagt.

Grenzen bzw. Urlaub:

  • Von 7. Dezember bis 10. Jänner soll die Einstufung der Risiko-Gebiete auf Basis der 14-Tage-Inzidenz der positiven Corona-Fälle passieren. Alle Länder, die einen Wert höher als 100 verzeichnen werden als Risiko-Gebiet eingestuft.
  • Personen, die aus einem Risiko-Gebiet einreisen, müssen 10 Tage in Quarantäne gehen. Erst ach 5 Tagen kann ein PCR-Test gemacht werden, um die Quarantäne zu beenden bei einem negativen Testergebnis.

Arbeitsplatz:

  • Überall wo es möglich ist, soll im Home-Office gearbeitet werden.
  • Am Arbeitsplatz muss zwischen Personen ein Meter Abstand gehalten werden, sofern es keine anderen Schutzmaßnahmen (Plexiglaswände etc.) gibt.
  • Ist das Abstandhalten nicht möglich, und gibt es keine anderen Schutzmaßnahmen (Trennwände, Plexiglas, feste Teams etc.) so ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz notwendig.

Alten- und Pflegeheime:

  • MitarbeiterInnen müssen wöchentlich getestet werden.
  • Neu aufgenommene Bewohner müssen ein negatives Ergebnis eines Corona-Tests vorweisen.
  • Besucher müssen ein negatives Testergebnis vorweisen. Es darf nur ein Besucher pro Bewohner, pro Woche kommen.
  • Minderjährige Bewohner von Behindertenheimen und unterstützungsbedürftige Bewohner dürfen von zwei Personen besucht werden (z.B. Eltern).
  • Ausgenommen von der eine Person/Woche Regelung ist z.B. Palliativ- oder Hospizbegleitung.
  • Die Betreiber haben zudem ein COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos zu erstellen.

Kranken- und Kuranstalten:

  • MitarbeiterInnen müssen wöchentlich getestet werden.
  • Es darf nur ein Besucher pro Patient, pro Woche kommen, sofern der Aufenthalt länger als eine Woche dauert.
  • Minderjährige und unterstützungsbedürftige Patienten dürfen von zwei Personen begleitet bzw. besucht werden (z.B. Eltern).
  • Ausgenommen von der eine Person/Woche Regelung ist z.B. Begleitung zu Schwangerschaftsuntersuchungen vor, bei und nach der Entbindung oder Palliativ- oder Hospizbegleitung.
  • Die Betreiber haben zudem ein COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos zu erstellen.

Kultur- und Veranstaltungen:

  • Veranstaltungen sind untersagt (darunter fallen etwa kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeitsfeiern, Geburtstagsfeiern und Weihnachtsmärkte).
  • Ausgenommen sind Proben und künstlerische Darbietungen ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen.
  • Ab 7. Jänner können Kultureinrichtungen und Kinos wieder öffnen unter Einschränkungen abhängig vom Infektionsgeschehen.

Museen und Bibliotheken:

  • Museen und Bibliotheken sind wieder geöffnet. Es besteht die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Für Besucherbereiche gilt eine Beschränkung von 10 m2 pro Besucher.

Sport:

  • Alle Kontaktsportarten (Fußball etc.) sind untersagt, Indoor-Sportstätten sind für Hobbysportlern geschlossen.
  • Outdoor-Sportstätten können ab 24. Dezember öffnen.
  • Spitzensportler und ihre Trainer dürfen Sportstätten betreten und ihren Sport beruflich ausüben oder an internationalen Wettbewerben teilnehmen.

Freizeitbetriebe:

  • Das Betreten von Freizeiteinrichtungen wie Fitnessstudios, Hallenbäder, etc. ist untersagt.
  • Tierparks können ab 24. Dezember outdoor wieder öffnen.

Fahrgemeinschaften, Taxis und Seilbahnen:

  • Das Bilden von Fahrgemeinschaften und das Benützen von Taxis ist nur zulässig, wenn pro Sitzreihe (inkl. Lenker) nur zwei Personen sitzen. Außerdem ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Ausnahmen gibt es für Transporte von Kindergartenkindern oder für Transporte von Menschen mit Behinderungen, wenn dies aufgrund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Austeigen erforderlich ist.
  • Seilbahnen, Gondeln & Aufstiegshilfen dürfen bis zum 23. Dezember nicht zu Freizeitzwecken verwenden werden. 
  • Ab 24. Dezember können Seilbahnen, Gondeln & Aufstiegshilfen (in geschlossenen Räumen mit einer Kapazitätsbeschränkung von 50%) auch für Freizeitzwecke verwendet werden. Mund-Nasen-Schutz ist auch in den Warte- und Einstiegsbereichen verpflichtend.

Öffentlicher Verkehr:

  • Öffentliche Verkehrsmittel können benützt werden.
  • In den Verkehrsmitteln und auf U-Bahn-Stationen, Bushaltestellen, Flughäfen etc. ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und ein Meter Abstand zu halten.

Religionsausübung:

  • Die Religionsausübung ist erlaubt. Die Religionsgemeinschaften treffen eigene Regeln zur Minimierung des Infektionsrisikos, wobei im Innenraum jedenfalls MNS zu tragen ist.
  • Begräbnisse können mit höchstens 50 Personen, Mindestabstandsregel und Mund-Nasen-Schutz durchgeführt werden.

Kommentare (99+)
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Morpheus17
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Skihütten sind auch zum Aufwärmen

... aber besser erfrieren als Conrona?

Mein Graz
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@Morpheus17

Besser weniger chic aussehen und wärmer anziehen.

duerni
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Der letzte "Lockdown" war nicht stark oder hart sondern nahezu unwirksam - weil ....

das Zu- und Wegsperren, per se, falsch ist. Nicht Verbote sondern Gebote machen Sinn.
Menschenleben sind wichtig, die Wirtschaft aber ebenso, denn ohne der Möglichkeit Marktwirtschaft zu leben, ist kein Leben möglich. Die Arbeitslosen kosten dem Staat - also uns - Geld, die Überlebenshilfen für die "zugesperrte" Wirtschaft kostet uns Geld UND uns fehlen deren Steuerabgaben. Wer glaubt, dass es keine natürliche Grenze für das Ausgeben von Steuergeldern gibt, der irrt gewaltig.
Wenn der Regierung weiterhin nur Verbote als einzige "Waffe" gegen das Virus einfallen, ist der nächste Lockdown NOTWENDIG!

HansWurst
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Todesstoß

für den Breitensport.
Und das obwohl die Folgeschäden bekannt sind!

Morpheus17
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Lieber Herzverfettung als Corona

... warum etwa Tennishallen nicht aufsperren dürfen, völlig unverständlich. Aber Dadurch der Umsatzersatz eh besser ist, wird keiner klagen.

altbayer
8
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M

Am Montag um 9:00 Uhr können sie in ein Sportgeschäft gehen und sich Laufschuhe kaufen.......
Ab ca. 9:15 Uhr können sie schon durch den Wald laufen.
Am Montag um 9:00 Uhr können sie in ein Sportgeschäft gehen und sich ein Fahrad kaufen.......
Ab ca. 9:15 Uhr können sie damit die Gegend unsicher machen ........
Es gäbe noch viele andere Möglichkeiten "Breitensport" zu betreiben, vielleicht ist die "Gaudi an der Bewegung" wichtiger,
als sich im Fitnessstudio den Geleichgesinnten zu präsentieren.
(z.B. heute Schneeschaufeln bei älteren Mitmenschen könnte auch die Kraftkammer ersetzen)..

Irgendeiner
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Danke,altbayer,so hab ichs noch nie betrachtet,

ich geh dann wieder raus den Pressschnee in meiner gestern geräumten Einfahrt wegräumen,ich hab das immer so gesehen,daß die Stadt Klagenfurt nicht kapiert, daß der Gesetzgeber mich verpflichtet den Schnee zu räumen,der auf meinen Gehsteig fällt und ich mich strafbar machen würde wenn ich den auf die Straße rausschieb,daß ich aber nicht zuständig dafür bin daß die mir den Schnee reinschieben der auf öffentlichem Grund fiel,weil das ist nicht meiner,weiters bin ich seit Jahren der Auffassung,daß man den Fahrern von Räumfahrzeugen mitteilen könnte, daß die Geräte bei Einfahrten die Option bieten,die Schaufel gerade zu stellen,die Knöpfe haben Sinn,jetzt weiß ich,die tun es jedes Jahr regelmäßig um meiner Gesundheit willen,denn wenn ich schweren Pressschnee wegräume macht mich das entweder trainierter oder,naja,ich hab einen Infarkt, denn das mußt du händisch machen,ich sitz nicht in schwerem Gerät.Und seit Jahrzehnten schon träum ich von der Option eine Gruppe Professionisten zu beauftragen den Fremdkrempel auf meine Kosten und meine Verantwortung dem Eigentümer vor die Rathaustür zu leeren,ich bereichere mich doch nicht an fremdem Eigentum und irgendwann tu ichs.

lieschenmueller
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@Irgendeiner

Stark abgekürzt:

3. Dezember, es hat angefangen zu schneien. Es sieht aus wie im Märchen, ich liebe Schnee.

15. Dezember, habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich, wir sind doch nicht in Alaska.

17. Dezember, die Straßen sind noch immer zu stark vereist um irgendwo hinkommen zu können. Wir hätten einen Holzofen kaufen sollen. Der Strom ist ausgefallen.

18. Dezember, der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeugs.

20. Dezember, noch mal 30 cm dazu. Wollte mir vom Nachbarn die Schneefräse ausleihen. Er meint, er ist für die nächste Zeit ausgelastet. Ich glaube der Ungustl lügt.

24. Dezember, der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben, dass ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen Herzanfall. Ich weiß genau, dass sich der Fahrer hinter einer Hecke versteckt und wartet, bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Meine Frau wollte mit mir Geschenke auspacken und Weihnachtslieder singen. Habe keine Zeit, muss auf den Schneepflug warten.

27. Dezember - die Temperatur ist auf minus 20 Grad gefallen und die Wasserrohre eingefroren.

30. Dezember - nochmal 20 cm. Der Nachbar sagt ich muss das Dach freischaufeln, weil es sonst einbricht. Das ist das Blödeste was ich jemals gehört habe.

31. Dezember - das Dach ist eingestürzt!

2. Jänner - mir geht es gut, ich mag die Pillen, die sie mir ständig geben. Warum bin ich ans Bett gefesselt?

Mein Graz
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@Irgendeiner

Das Problem gibts nicht nur in Klagenfurt!
Ist auch bei uns so. Wir räumen den Schnee weg, schieben und schaufeln ihn auf unser eigenes Grundstück.
Kaum fahrt der Pflug vorbei - zack - der ganze Haufen liegt auf unserem Grundstück, nur weil der Pflugfahrer die Schaufel nicht auf die andere Seite dreht, wo leicht für den Schnee Platz wär.

Ich hab sogar schon nachgefragt ob das Drehen nicht möglich wäre, hab sogar Recht bekommen - aber genutzt hats nix.

Ich versuch es auch sportlich zu nehmen, nehm die Schaufel in die Hand, und die Spatzen werd ich hoffentlich auch überleben...

Irgendeiner
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Ja, wissen sie mein Graz,bei mir schwingt noch was anderes mit,ich bin jahrelang jedesmal

wenn hier Schnee war eine sehr weite innerösterr,.Strecke gefahren unter Absagen von Terminen und persönlichen Planungen,unter gelegentlichem Protest des Nachwuchses der altersbedingt noch nicht verstand warum das sein mußte,weil mein alter Herr herzkrank wie er war das nicht abgegeben hätte,denn er konnte ja noch so wie früher und meine Mutter war selbst schon krank.Und er wäre tatsächlich mit dem Fallschnee locker gemählich zu Rande gekommen,aber nicht mit dem Pressschnee,in der Einfahrt und auf dem geräumten Gehsteig wie heute,Sohnespflicht hat er gerade noch akzeptiert aber schneller mußten sie sein bevor er losging.Und all die Ängste,Kosten und Molesten der ständigen winterlichen Abrufbarkeit , selten mußte ich einen Freund hier bitten was notwendig zu einer Diskussion mit meinem Alten führte,das alles ist mir auch nach seinem Tod noch sehr präsent.Und jetzt bin ich selbst alt und irgendwann nagle ich denen ein Ei auf die Schiene,weils nämlich unverschämt ist.

altbayer
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Ein bisserl vorbei.....

..... ich wollte damit eigentlich nur schreiben, dass man sich auch anders körperlich fit halten kann.
Das "Schneeschaufel" war nur ein (für den heutigen Tag passendes) Beispiel.

Irgendeiner
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Ich weiß, es hatte nur eine zeitliche Koinzidenz

mit dem Steigen meiner Galle durch eine iterative Trottelei die sich seit Jahren hinzieht,ich hatte schon verstanden und in der Sache hast du recht,man kann auch solo trainieren was bei manchen Dingen sogar von großem Vorteil ist,Du hast bei mir einfach zur völlig falschen Zeit einen Auslöser getriggert,Du kannst nichts dafür.

MichaelP
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Alles eine Frage der Lobbies

Ja natürlich - der Handel darf das Weihnachtsgeschäft nicht verlieren. Das ist der Grund für die Lockerungen (wir Österreicher sind da leider nicht ganz unschuldig, weil wir eben gern den bequemen Weg über Amazon gehen statt in einem Onlineshop eines österreichischen Unternehmens zu kaufen). Und die Lobbies des Handels sind eben sehr stark.
Die Kontrollen die in Geschäften angekündigt sind, werden wohl leider Papiertiger bleiben, kannst ja nicht in jedes Geschäft einen Polizisten stellen.
Nach Weihnachten ist dann die neue Explosion der Infektionszahlen zu erwarten und dann willkommen im dritten Lockdown von Anfang Jänner bis zum einjährigen Jubiläum Mitte März. Das wir damit viele andere Wirtschaftsbereiche (die keine Lobbies wie der Handel haben) zu einem noch viel größeren Teil ruinieren als das jetzt schon der Fall ist, davon redet keiner. Und davon, dass irgendjemand (und das wird eher nicht die gute Fee sein) diese Schulden zahlen wird müssen, ist auch klar.

MichaelP
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Ergänzung

Aber im umsatzschwachen Jänner und Februar tut ein Lockdown der Handelslobby ja nicht wirklich weh.

hfg
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Zum xten Male

Nur durch funktionierendes technisches Kontakttracing - rasches gezieltes Testen und Quarantäne kann man die Zahlen gering halten und ein möglichst normales Leben ermöglichen.
Alle anderen Maßnahmen kosten Tote, Milliarden und erzeugen nur Lock Downs. Natürlich zusätzlich Abstand, FFP 2 Masken, Händewaschen usw.
Schnelltests haben nur für den Besuch von Massenveranstaltungen und natürlich im Pflege- und Gesundheitsdienst und eventuell bei bestimmten Branchen ihre Berechtigung, wenn sie regelmäßig durchgeführt werden. Damit währen alle Probleme gelöst. Müsste in ganz Europa so durchgeführt werden. Die Impfungen werden keinesfalls schon im nächsten Jahr eine Normalität erzeugen. Es wird länger dauern

duerni
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Geschätzte Leserin, sehr geehrter Leser dieser Zeitung, sie haben offensichtlich ....

ein - überwiegend - ausgeprägtes "Naheverhältnis" zum Herrn Bundeskanzler und seinen Ministern. Kommentare mit - begründeten - Argumenten, gegen Maßnahmen dieser Regierung,, werden - überwiegend - als "Beleidung" dieser Regierung empfunden.
Sehen sie sich diese Dokumentation von Claudia Gigler und Michael Jungwirth an. Die Liste der zulässigen und verbotenen Verhaltensweisen für uns in Österreich sind "sehr lang" - da blickt doch niemand mehr durch. Und diese Maßnahmen sind Ausdruck dafür, dass unsere politischen "Macher", selbst den Überblick verloren haben und chaotisch reagieren.
SARS-CoV-2 ist Fakt. Wie es übertragen wird, wissen wir eigentlich sehr genau - überwiegend über die Luft. Da ist es doch naheliegend, dass dieser Infektionsweg unterbrochen werden MUSS - bei allen Personen, die in Kontakt zueinander kommen.
Geschätzte Sympathisanten ("Verehrter") von Kurz & Co: Herr Kurz hat jetzt - NACH NEUN MONATEN! - den über 65 Jährigen Menschen großzügig ZEHN FFP2-MASKEN zugesagt!
Es ist TATSACHE, dass ein INFIZIERTER MIT FFP2 MASKE IM GESICHT - KEINE ich wiederhole KEINE Gefahr für Kontaktpersonen darstellt.
Meine "Gebetsmühle" - setzt endlich alle eine FFP2 Maske auf - IMMER, wenn der Abstand von, am besten zwei Metern, nicht eingehalten werden kann (auch im Freien!) wird hier in der KLZ abqualifiziert.
Geschätzte Redaktion - bitte um Veröffentlichung.

duerni
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Doppelt so viele "Ablehner" wie "Zustimmer" zeigen, dass ich es richtig eingeschätzt habe.

Herr Kurz, sein Marketing Team und seine untergeordneten Minister haben richtige Maßnahmen gesetzt! Glauben sie das tatsächlich?
Ich habe an die "Sebastianer" eine Frage:
Was ist falsch an meinem Kommentar? Nur in's rechte Kastl klicken, um die rote Markierung zu vermehren, ist mir zu wenig.
Äußern sie sich! Kritisieren ohne die Alternative zu nennen ist inakzeptabel in einem Forum, dass den Anspruch erheben will, kreativ und konstruktiv zu sein.

berndhoedl
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Thema noch extraheiss gekocht und anschliessend flambiert

Die letzten Wochen jetzt vor dem möglichen Impfbeginn werden noch extraheiß gekocht - heißt unterstützt mit Wahnsinnsrestriktionen - weil 300 Millionen bestellten Impfdosen in der EU müssen auch verkauft werden.

hfg
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Fehlendes Vertrauen

Durch schlechte Kommunikation!!! Beispiele
1. App zur Kontakverfolgung - ein Flopp
2. sinnlose einmalige Massentests - vermutlich ein Flopp
3. die freiwillige Impfung - vermutlich ebenso eher nicht die kurzfristige Lösung des Problems.
Alles hätte bzw. muss unbedingt besser kommuniziert werden, damit man die Bevölkerung überzeugen kann.
Gerne würde ich mit meiner Meinung falsch liegen bzw. eines Besseren belehrt werden

Lilithwashere
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Massentests... Versagen auf ganzer Linie der Linie!

Anmeldesystem down...
Teilnehmer hatten Daten von anderen Nutzern bekommen, es waren aber offenbar Testdaten. Das System ist außerdem nicht auf telefonische Anmeldung ausgelegt.

Irgendeiner
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Man hätte die Sache lokalisieren müssen, es geht nicht wenn Wien weniger Teststellen

hat als Innsbruck,man hätte jeden Auflauf verhindern müssen sonst schlägts ins Gegenteil um und die Idee von Massentests wenn das Tracing zusammengebrochen ist ist auch bezaubernd verspäteter bastiöser Aktionismus.Aber dafür betens ja jetzt im Parlament,naja, an seiner Stelle würd ich sie nicht erhören, erst murksen und dann mir hinschieben würd ich übelnehmen, aber vielleicht ist er auch gut gelaunt wegen der Farce Kaufhaus Österreich,das Meisterstück von Mahrer und Schrammböck,unseren Wirtschaftsexperten halt,man lacht.

schlauer77
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Alles Gute

Ich hoffe nur das Ganze geht gut! Viele Bulgaren.... können ihr orthodoxes Weihnachten ohne Einschrenkung unserer seits feiern und auch dann ungestört nach Österreich einreisen. Hoffe nur das es in den Ländern keine Ansteckungsgefahr gibt. Seit Februar sind 15 Jährige zuhause, nur mehr über Computer erreichbar. Die paar Wochen inzwischen zählen kaum, hier sperrt man Schüler auf dauer weg, warum? Letztes Wochenende konnte man schwer Vignetten kaufen, jeder fährt weg, die Straßen sind voll. Hoffe nur wir erleben nicht unser blaues Wunder zwischen Weihnachten und Neujahr. Auch auf den 18-20 Jänner ist zu achten mal sehen. Nach der Gastro Sperre passierte eigentlich nicht wirklich viel, aber nachdem Handel und Schüler zuhause blieben...... Mit der 10m2 Regel und Öffnungszeiten von 6-19 Uhr gibts auch keine Gastroparties.

55plus
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Es gibt lustigerweise auch ja Länder die fast gar nix machen

und trotzdem noch leben und nicht über die übliche Anzahl der Infizierten einer Erkältungswelle hinauskommen. In Österreich sind es auch nicht mehr aber das wichtigste : schuld an den "wahnsinnszahlen" - sind die anderen !!!
Die Anzahl der Infizierten Österreichs sind heute anscheinend zur Pressekonferenz besser passend auf der ages Seite doppelt so hoch als bei anderen Quellen ... sind ja nur Zahlen. In wirklichkeit sind wir ja alle krank ;-)

pescador
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Meine Prognose

Ca. Mitte Jänner schließen wir wieder.

lieschenmueller
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War da nicht etwas mit "the hammer and the dance"?

Wiener Walzer ist momentan eh nicht, mehr in Richtung Vogerltanz.

Irgendeiner
3
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Ja, Sie haben rechtr, aber das muß man dann

auch machen, nicht faseln.

 
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