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KoalitionsverhandlungenFällt die neue "Hacklerregelung" bald wieder?

Türkis-Grün könnte Abschläge für vorzeitigen Pensionsantritt wieder einführen.

Fällt die neue "Hacklerregelung" bald wieder?
Fällt die neue "Hacklerregelung" bald wieder? © APA/HARALD SCHNEIDER
 

Bei den türkis-grünen Koalitionsverhandlungen gab es offenbar auch ein Tauziehen um die "Hacklerregelung" neu. Wie der "Kurier" berichtet, steht eine Abschaffung der im September auf Betreiben der SPÖ mit Hilfe der FPÖ beschlossenen Neuregelung im Raum. Mit Jahresbeginn 2020 darf aufgrund des Beschlusses schon mit 62 Jahren die Pension angetreten werden, wenn man 45 Beitragsjahre erreicht hat.

"Noch haben wir nicht das definitive Okay der Grünen für die Abschaffung, aber die Hoffnung lebt", zitiert der "Kurier" einen ÖVP-Vertreter. Genährt wird diese demnach durch eine Aussage der Grün-Abgeordneten Bedrana Ribo, wonach die "Hacklerreglung" repariert werden müsse - allerdings nicht, wie von der SPÖ gefordert, durch eine Ausweitung.

Bis auf Weiteres gilt die Neuregelung.

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Danke für Ihr Verständnis.

lieschenmueller
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Wenn es nicht so ins Leben der Menschen eingreifen würde,

könnte ich Politik nicht mehr Ernst nehmen.

Säckelvollstopfer in einem unvorstellbaren Ausmaß in deren näherem Umfeld und Leuten mit 45 Dienstjahren die Pension verwehren wollen.

Ich kann nur auf die Menschlichkeit von Grün hoffen, das nicht zuzulassen. Kurz ist der Knecht der Wirtschaft, da habe ich null Erwartungen.

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UHBP
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Fällt die neue "Hacklerregelung" bald wieder?

Wo ist das Problem?
Fast 40% der Österreicher haben ÖVP gewählt. Ein Großteil davon sind Arbeitnehmer.
Offensichtlich will eine Mehrheit der Österreicher dass die Hacklerregelung wieder fällt.
So ist das Leben und Dummheit wird manchmal schneller bestraft als man es selbst mitbekommt ;-)
PS: Kenne persönlich ein paar eingefleischt ÖVPler die sich jetzt darüber aufregen. Ich finde es eher lustig.

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ffld
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Typisch Kurz...

Kurz versucht mit allen Mitteln alles für seine Geldgeber zu tun
Er ist nicht besser als HC.
Typisch schwarz, in der Steiermark hat man auch der Wahl erklärt, dass wir jetzt sparen müssen......
Das Geld sparen, dass schwarz-blau verschwendet haben....
Man denke an Haider, Klasnic, ..

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umo10
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Es wäre ein weiterer Höhepunkt

In der Gefühlsschaufahrt von >60jährigen

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WernStein
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Verärgerung!

Es werden bei uns Unmengen von Geldern für oft unsinnige Sachen beim Fenster hinausgeworfen und für die Pensionisten soll kein Geld da sein? Dass die Schere immer größer wird, ist klar, dafür können doch die Pensionisten nichts. Im Gegenteil: Die verheirateten Frauen, die für Nachkommen und Einzahler gesorgt haben, und damals den Arbeitsmarkt freundlicherweise "entlastet" haben, sind nun die größten Draufzahler.
Die Fehler sind natürlich bereits in der Vergangenheit passiert. Warum wurden die Pensionsbeiträge nicht laufend an die Realität angepasst? Das hätte kaum jemanden sehr weh getan.
Dass man sich bei einem monatlichen Pensionsbeitrag von z.B. Eur 60.- keine große Pension erwarten kann ist wohl klar! Fragen sie einen Arbeitnehmer, wieviel er monatlich für die Pension einzahlt - er oder sie wird es nicht wissen. Wie oft kommt es vor, dass Teile vom Lohn unter dem Tisch und damit am Pensionsbeitrag vorbei ausgezahlt werden?
Die o.a. kaum spürbaren Anpassungen haben u.a. auch die Roten verschlafen. Und das vielgepriesene, bereits nachhaltig zusammengebrochene "Drei Säulen Modell" der Schwarzen hat lediglich dazu geführt, dass man den Versicherungen ein schönes Geschäft zukommen hat lassen.

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Airwolf
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Recht

Gleiches Recht für alle ob Männer oder Frauen 45 Jahre müssen genug
sein, ohne Abschläge . Bis jetzt gibt es nur Benachteiligungen.

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UHBP
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@airwolf

Die Partei die die Arbeiter vertritt hat stark verloren. Die Unternehmerpartei stark gewonnen. Das ist der Wille des Volkes und der wird jetzt wohl auch umgesetzt.
Dummheit gehört einfach bestraft!
PS: Persönlich würde ich ja Arbeitnehmer die ÖVP wählen erst mit 80 abschlagsfrei in die Pension gehen lassen. Viele würden es vielleicht gar nicht mitbekommen ;-))))

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WernStein
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Zustimmung!

Es muss allemal genug sein, zumal der (die) Arbeiter dafür sorgen, dass die Kugel für die Wirtschaft überhaupt erst rollt.

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Bergler99
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Pensionsantrittsalter

Für das Pensionsantrittsalter das was man vor 40 Jahren gemacht oder nicht gemacht hat (Lehre oder Schule) heranzuziehen ist Schwachsinn. Ein vernünftiges Pensionsantrittsalter ist für mich für Frauen und Männer 62. Wer krank ist kann früher gehen wer später geht bekommt einen Bonus. Da muss allerdings der Arbeitgeber mitspielen. Die Pensionshöhe mit vernünftigen Mindest und Maximalwerten richtet sich nach den eingezahlten Beiträgen gewichtet über die Laufzeit.

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Rebe2
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irgendwann muss genug sein....

Wenn Menschen mit 15 Jahren eine Lehre machen und nur den gesetzlichen Mutterschutz gehen, und zu guter Letzt mit vielleicht 50. Dienstjahren in Pension gehen dürfen ist einfach ein Wahnsinn.....
Ich bin der Meinung, dass an der Pension etwas gemacht gehört, aber nicht bei denen die immer Arbeiten.
Es gibt viele Frauen die Verwitwet sind wie auch meine Schwägerin, die in einer neuen Lebensgemeinschaft ist, und ihr Kind erwachsen, sie aber nicht arbeiten geht, denn sonst verliert sie die Witwenpension....und, dass finde ich nicht in Ordnung .....

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vwheinzl
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Witwenpension

Es ist nicht richtig, dass man den Witwenpension verlier wenn man arbeiten geht. Ich bin leider Gottes auch verwitwet und bekomme Witwenpension und gehe arbeiten ( 75% Anstellung). Die Witwenpension wird zwar nach dem eigenen Einkommen berechnet, trotzdem bekommt man was. Nur wenn man wieder Heiratet wird die Zahlung eingestellt, was aber verständlich ist.

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Bergler99
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Pflege durch Vermögens und Erbschaftssteuer finanzieren

Das Steigen den Lebenserwartung erhöht in erster Linie eine Erhöhung der Pflegekosten. Das sollte durch gerechte Steuern finanziert werden. Österreich ist ein Steuerparadies für Reiche. In kaum einen Land in Europa besitzen so wenige soviel. Die Solidarität der Österreicher gegenüber den Reichen kann ich nicht verstehen. In der USA sinkt angeblich die Lebenserwartung weil es immer mehr Arme gibt.

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Landbomeranze
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Zur Kasse werden sie bei der Vermögens und Erbschaftssteuer aber nicht die

Superreichen bitten und jene, die Abfertigungen und Bonuszahlungen in Millionenhöhe kassieren, sondern sie werden den Mittelstand zur Kasse bitten. Die Superreichen haben ihr Geld anderswo gut geparkt und sie dienen nur zum Schüren von Neidgefühlen, damit man Argumente hat, dem Mittelstand eines drüberzuziehen. Funktioniert ja auch in diesem Forum schon perfekt.

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Hanst99
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Panikmache

Wer mehr als eine Million Vermögen hat ist Oberschicht.

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Landbomeranze
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Wo steht was von einer Million

Sie werden die Häuslbesitzer belasten. Da ist am meisten zu holen. Die Millionäre wissen schon wie sie ihr Vermögen verstecken und steuerschonend vererben. Das würde ich von denen, die sich ihr Vermögen redlich erarbeitet haben, nicht behaupten. Kann sein, dass sie eine Million planen. Wenn nichts rein kommt, senken sie die Grenze auf 500.000 und dann geht die Post ab beim Mittelstand. Läuft alles darauf hinaus. Lagarde legt das Gleis zur Abschaffung des Bargeldes und die Nullzinspolitik sowie Erbschafts- und Vermögenssteuern sollen zum Ausgeben des Ersparten führen. Damit haben sie dann die Gesellschaft endgültig eingesackelt und die Ultra-Reichen werden die einzigen sein, die davon profitieren. Wie heißt es so schön, "wo Tauben sind, fliegen Tauben zu". Nur darum geht es.

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Bergler99
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Häuslbauerpanikmache

Ich glaub eben das vieles nicht redlich erarbeit wurde. Ein Ein Durchschnittsverdiener kann sich keine Millionenvilla erarbeiten. Jetzt kommt sicher wieder der Schmäh mit der Oma die Ihre Seevilla wo die Grundstückspreise explodiert sind an Ihren Enkel vererben will. Denke da habe einige Angst um Ihr Schwarzgeldvermögen. Die ganz Reichen (z.B. Haselst.) wollen teilweise sogar zahlen können das aber nicht. Und für Bauern und Unternehmensfolger gibt es immer noch Ausnahmen. Vielleicht noch das Argument mit der Bürokratie und das sich das ganze nicht auszahlt. Wenn es keine Steuerparadiese wie Österreich mehr gibt können die Superreichen auch nicht mehr flüchten.

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Bergler99
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In Österreich übrigens auch

Lebenserwartung Österreich
2014 81,49 Jahre
2016 80,89 Jahre
wer es nicht glaubt einfach googeln.
Die Mehrkosten in der Pflege entstehen durch die höhere Anzahl der Pensionisten wegen der Babyboomer. Das sind genau aber die die unseren Wohlstand erarbeitet haben. Da ist es nur gerecht wenn die Erben etwas zurückgeben.

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LUR
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Seriöse Quelle 🤔!

„Einach Googeln“ für die Weisheit und das Wissen, mir schwand nichts gutes !

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X22
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Nehmens bitte die Zahlen der Statistik Austria

81,4 und 81,61 (Unisex-Werte)
und obwohl ich ihnen inhaltlich Recht gebe, die Babybommer beginnen erst in den Ruhestand zu treten, so ab 1957 (62 Jahre jung) bis Anfang der 70er (49)

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Balrog206
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Xx

Tja da hast du recht die gehen erst in Pension , das wird dann spannend werden wie das gelöst wird !

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SoundofThunder
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😏

Balrog.Sie sind der erste der einen 60 jährigen (von einem 65 jährigen rede ich ja gar nicht,aber deine Schwarzen werden das Pensionsantrittsalter in unerreichbare Höhen heben - 70? damit niemand ohne Abschläge in die Pension geht) kündigt wenn er Krank ist. Arbeiten Sie doch mal bis 65 und dann reden wir über die Erhöhung des Pensionsantrittsalter und die Abschläge. Volkspension-1000€ für alle! Wer im Alter noch Geld braucht hat im Leben eh alles falsch gemacht!

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Balrog206
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Sound

Sorry Blödsinn ! Uns fehlen Fachkräfte zur Info !

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SoundofThunder
4
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🤔

Ich habe 60+ geschrieben. Ältere Semester sind halt naturgemäß anfälliger für körperliche Beschwerden. Kreuz,Knie,chronische Beschwerden,Zuckerkrank,Bluter,Krebs usw. Gehen deshalb oft zum Arzt. Sind auch des öfteren im Krankenstand. Da kann er noch soviel vom Fach sein:Letzter Arbeitgeber-AMS! Die kämpfen alle damit sie ihre Versicherungszeiten für die Pension zusammen kriegen. Sehr oft vergeblich. Frage:Was fangen Sie mit einem 60 jährigen Fließenleger an der ein körperliches Wrack ist? Nur um ein Beispiel zu erwähnen.

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Bergler99
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zumindest steigt sie nicht

was ja immer das Hauptargument bei der Erhöhung des Antrittsalter war.

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X22
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Sag mal so

die Lebenserwartungskurve nimmt an Steigung ab, steigen tut sie trotzdem noch, in Dekaden betrachtet, ab 1960.
0,4
2,7
3
2,5
2,2
1,3 (2010-2018)

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Miraculix11
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Einfach googlen ist schwer

Denn man landet bei dubiosen Statistiken. Die verläßlichste Quelle ist die staatliche Statistik Austria und laut der stieg die Lebenserwartung von 2014 bis heute an.

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