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Volle Pension mit 62Vorsicht Falle: 45 Dienstjahre sind nicht immer genug

Unser Leser hackelt seit 45 Jahren am Bau. Um von der neuen Hacklerregelung profitieren zu können, fehlen ihm aber die entscheidenden Monate. Wie die Pensionsversicherungsanstalt rechnet.

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"Fehlzeiten" durch Arbeitslosigkeit wirken sich leider drastisch aus © (c) Looker_Studio - stock.adobe.com (Anawt Sudchanham)
 

Wer 45 Jahre gearbeitet hat, kann mit Anfang kommenden Jahres ohne Abschläge schon mit 62 Jahren in Pension gehen. Das ist der Kern der neuen „Hacklerregelung“, die im vergangenen September im Nationalrat beschlossen wurde. Unser Leser, Herr G., freute sich, zu dieser Gruppe zu gehören: „Ich habe 45 Jahre am Bau gehackelt“, erzählt er. Bei seinem Pensionsantrag sei ihm trotzdem mitgeteilt worden, dass ihm noch 66 Monate fehlen, um in den Genuss der neuen Regelung zu kommen. Die Zeiten der Arbeitslosigkeit, typisch für sein Gewerbe, werden ihm nämlich nicht angerechnet. „Kann das wirklich sein? Ist das so gewollt?“ fragt er sich.

Kommentare (13)

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tannenbaum
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Haben

Arbeitnehmer tatsächlich geglaubt, als sie vor zwei Jahren und auch diesmal ihre Stimme der ÖVP oder der FPÖ gegeben haben, diese Parteien würden ihre Interessen vertreten? Typischer Fall von „Sigstas, jetzt hosts“ Mein Mitleid hält sich in Grenzen, wenn man blindlings irgendwelchen Rattenfängern nachläuft!

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Rick Deckard
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...die Spö ist sicher nicht schuld, wenn ein

Bauarbeiter im Winter nix tut. Da gibts genug Arbeitsplätze in der Wintergastronomie.. zum Beispiel...

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Rick Deckard
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Ich kann nicht Zeiten der Arbeitslosigkeit

zur Pensionsberechnung heranziehen! Gehts noch? Dann lass ich mich morgen kündigen und warte auf die volle Pension!

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freeman666
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Die Wahlzuckerl der SPÖ

sind offenbar eher saure Drops! Aber für ein paar Stimmen wird es schon gereicht haben!

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vanhelsing
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Die größte Frechheit ist:

Bundesheer und Zivildienst, Zeiten in denen man Dienst für den Staat bzw. für die österr. Bevölkerung leistet, NICHT angerechnet werden!!!!

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Hausverstand100
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Ja, trifft mich auch!

Doppelt! Als ich 48 Mit freiwillig verlängerten Grundwehrdienst abgeleistet habe, wären für die Pension noch die letzten 5 Jahre maßgeblich, also bei der jetzigen Regelung ein Minus und jetzt auch noch beim Pensionsantritt!
Danke, Rabenvater Staat!

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cockpit
7
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werden die nicht als Ersatzzeiten angerechnet

?

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EhEgal
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eben nur Ersatzzeiten

und leider keine Zeiten der Pflichtversicherung die hier gefordert werden

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gerbur
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Ein echter Skandal!

Aber mein Mitleid hält sich in Grenzen. An der Wahlurne hätte die Arbeiterschaft einige Chancen gehabt das Herunterfahren des Sozialstaates zu verhindern. Stattdessen ist man den Blauen und Türkisen wie ein Gimpel auf den Leim gegangen. Auch die Roten sollten sich in Grund und Boden schämen, dass man solche Regelungen hingenommen hat. Vielleicht aber dämmert den Lohnabhängigen bald, dass Gesetze zum Schutz des Arbeitnehmers nicht immer nur die persönlichen Freiheiten Einzelner beschränken, sondern in Summe für ein "besseres Leben" für alle sorgen.

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MG1977
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Bauarbeiter

werden ja sowieso immer benachteiligt.
Was kann der Arbeiter dafür, daß er im Winter nicht arbeiten kann? Wenn man die Jahresstunden anschaut, hat er aber mehr gearbeitet als viele andere. Im Sommer gibt es selten Wochen unter 50 Arbeitsstunden.

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GustavoGans
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Eigentlich ein Witz

Ich habe früher in der Gastronomie gearbeitet. Auf Saison 7 Tage die Woche. Teilweise bis zu 34 Stunden am Stück. In der Regel aber zwischen 10 und 18 Stunden am Tag.
Selbst wenn ich in den Zwischensaisonen dann arbeitslos gemeldet war, hatte ich auf das Jahr umgerechnet mehr Stunden als jeder Beamte.

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calcit
10
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Und wie wurde ihnen das ausbezahlt? Wurden...

...die entsprechenden Dienstgeberbeiträge bezahlt? Oder die Überstunden schwarz auf die Hand? Weil wenn sie mehr Stunden gearbeitet hätten als Beamte und das alles korrekt angemeldet und versteuert wurde könnten die such früher in Pension gehen...

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GustavoGans
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Kam auf den Arbeitgeber drauf an

Es gab welche die haben dir für eine Stunde halt gleich das doppelte bezahlt und somit waren die anderen Stunden abgedeckt.
Ja und leider gab es auch genug schwarze Schafe. Die haben die Hälfte offiziell bezahlt und den Rest so. Nur darf man hier den Arbeitnehmern nicht die Schuld geben. Denen wäre es auch lieber gewesen wenn alles offiziell gewesen wäre. Weil dann hätte das Geld auch für die Pension gezählt.

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