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Neue Regelung Run auf die Hacklerpension

SPÖ und FPÖ haben eine Neuauflage der Hacklerregelung beschlossen. Mit 45 Arbeitsjahren soll man wieder ohne Abschläge in Pension gehen können. Die Kosten der Neuregelung sind aber noch strittig.

Mit 45 Beitragsjahren kann man künftig wieder mit 62 Jahren abschlagsfrei in Pension gehen © Cozine - stock.adobe.com
 

Die von SPÖ und FPÖ beschlossene Neuauflage der Hacklerregelung stößt laut der Tageszeitung "Die Presse" auf enormes Interesse. Wer 45 Arbeitsjahre hat, darf künftig wieder ohne Abschläge mit 62 Jahren in Pension gehen. Laut SPÖ sollen davon rund 6900 Männer im Jahr profitieren. Frauen profitieren vorerst nicht, da für sie noch das gesetzliche Antrittsalter von 60 Jahren gilt.

Bei den Begünstigten kommt das neue Gesetz gut an. In der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) häufen sich, so "Die Presse", die Anfragen künftiger Pensionisten. 1400 haben Vergleichsberechnungen anstellen lassen. Für sie überprüft die PVA, ob sie mit der neuen Regelung besser aussteigen als im geplanten Szenario. Die PVA geht davon aus, dass das bei den meisten Fällen so sein wird.

Präsenzdienst nicht angerechnet

"Kurz nach dem Nationalratsbeschluss kamen sehr, sehr viele Anfragen", sagt PVA-Obmann Manfred Anderle zur "Presse". Viele davon hätten sich durch Aufklärung erledigt, weil die Voraussetzungen nicht gegeben waren. Der Präsenzdienst wird in der neuen Regelung nicht angerechnet. Offen ist, wie sich das auf das Budget auswirkt. Das Finanzministerium sprach davon, dass die abschlagsfreie Pension nächstes Jahr 380 Millionen Euro und 2021 390 Millionen Euro kosten werde. PVA-Obmann Anderle relativiert diese Zahlen. Seriös könne man nur das erste Jahr schätzen. "2020 kommen wir auf rund 50 Millionen Euro."

Kommentare (15)

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leaksmaouse
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45 Arbeistjahre haben viele Lehrlinge schon mit 60 Jahren erreicht -

Egal ob Frau oder Mann, wer 45 Jahre gearbeitet hat, sollte mit 60 JAHREN in Pension gehen können lt. der Hacklerregelung und nicht erst mit 62 Jahren!!!
Viele Leute welche jahrelang studieren (mehrfach die Studienrichtung wechseln) sind erst mit 30 Jahre oder später fertig, diese erreichen nicht einmal 40 Jahre oder 35 Jahre und gehen auch mit 65 Jahren lt. Gesetz in Pension, wo ist da die Gerechtigkeit?
Die einen zahlen nur 30 Jahre Steuern und die anderen 45 Jahre!
Warum sollen diese Personen, welche ab 15 Jahre, als Lehrling bereits 45 Jahre gearbeitet haben nicht mit 60 Jahren in Pension gehen? Diese müssen quasi noch 2 jahre bis 47 Arbeitsjahre arbeiten und dürfen erst mit 62 Jahre in Pension gehen, die logik verstehe ich absolut nicht, sorry. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat genug gearbeitet und sollte mit 60 Jahren gehen dürfen, dies wäre gerecht , liebe SPÖ Pamela Rendi-Wagner und FPÖ Norbert Hofer.
Bei den Bundesbeamten ist dies schon seit vielen Jahren möglich.
Warum man die Gemeinde Wien Beamten hier vom neuen Gesetz als einzige nicht inkludiert hat ist mir ebenso nicht nachvollziehbar.

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Irgendeiner
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Naja,wer 45 Jahre hat, hat genug getan, zumeist

in einem Job der nicht gerade die größte Erfüllung ist,ich möchte da nicht tauschen wollen,im Angesicht dessen daß der neoliberale Mietling der IV wieder kommt und in bestehende Verträge schwerer einzugreifen ist sag ich nur eins, rennt, es ist Euch gegönnt.

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kritiker47
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Der Muchitsch

wird sich freuen ,weil immer die Anderen das zahlen müssen, was er mit seinen GenossInnen verschenkt. Geholfen hat es den Roten nicht bei der Wahl, denn so dumm sind die Menschen nicht, um auf solche Wahlzuckerln hereinzufallen, obwohl es für die Bevorzugten gut ist auf Kosten aller Beitrags - und Steuerzahler.

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woelffchen
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Das wäre gerecht

auch die lieben Menschen, die studieren, sollten dann auf 45 Berufsjahre kommen müssen, wenn das Studium in Österreich schon gratis ist.

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leaksmaouse
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Genau so ist es, Lehrlinge, welche ab 15. Lebensjahr arbeiten ...

... finanzieren durch ihre Steuer zahlen die Studenten ca. 15 Jahre lang, also bis zum 30 Lebensjahr im Durchschnitt. Einige sind füher fertig und andere studieren bis 35.

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josefscho
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Muchitsch

der muchitsch hat die eigenen Hackler im Stich gelassen für die SPÖ geht oder ging es nur um ein Wahlzuckerl zu verteilen was hat es gebracht das schlechteste Wahlergebnis für die SPÖ

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alfjosef
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SPÖ-Politik für die Hackler!

Also: Blödsinn, kann man/frau nur zu dazu sagen. Gerade die Hackler hat die SPÖ hier im Auge und eine gute Reform beschlossen. 45 Berufsjahre sollten genug sein!
Daher: Abg. und Bau-Holz-Vorsitzender Muchitsch hat sozialpolitisch richtig gehandelt.
SPÖ-Politik eben.

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leaksmaouse
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Sehe ich nicht so, für Einige sind bei 62.Jahren schon 47 Jahre ?

Sehe ich nicht so, für einige Lehrlinge sind es bei 62.Jahren schon 47 Jahre ?

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Hildegard11
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Aber auch schulische Ausbildung....

...muss dann voll berücksichtigt werden (Mindestzeiten jedenfalls). Weil: Schule gehen war auch ein Beitrag zur Gesellschaft und nicht nur immer lustig.

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Helmut67
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45

Jahre sind genug. Normalerweise gehört die Lehrzeit auch dazu. Ich habe vom ersten Tag gearbeitet. Mit der großen Flex (Winkelschleifer)das war schon Schwerarbeit.

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leaksmaouse
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Genauso ist es, Lehrzeit ist genauso Arbeitszeit, der EUGH hat dies als Urteil festgestellt

Genauso ist es, Lehrzeit ist genauso Arbeitszeit, der EUGH hat dies als Urteil für Österreich festgestellt. Es muss zu den Dienstjahren VOLL angerchnet werden als sogenannte Vordienstzeiten!!!
Früher mussten Lehrlinge schwerer arbeiten als Gesellen u. Andere. Lehrlinge mussten die ganze Drecksarbeit jeden Tag machen und wenn du dem Meister nicht gefolgt hasst, dann hast du einen kräftigen tritt mit dem Fuß vom Meister in den Arsch bekommen. Ich kann nich sehr gut an die 80er erinnern, wie es damals war.

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josefscho
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Helmut 67

Lehrzeit wird angerechnet

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websn0805
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Dies sollte dann für Alle und auch rückwirkend gelten

weil alle die Ende 2018 und eben 2019 mit 45 und mehr Dienstjahren und vor dem 65. Lebensjahr in Pension gegangen sind fallen durch den Rost und haben Abschläge weil für die Jahre davor gabs ja auch die Hacklerregelung. Sind die Leute weniger wert? Auch eine Art der Diskriminierung :((

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uomo23
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45

Arbeitsjahre sind genug. Egal ob man 62, 63, 64 Jahre ist. Dann hat man das Recht ohne Abschläge in die Pension zu gehen. Schließlich hat man dann all die Jahre brav eingezahlt. 50 Millionen pro Jahr laut PVA ist gegen das was sonst bei Banken Pleiten usw. aufgebracht wird wenig. Immerhin hat man 45 Jahre lang für die Arbeitslosen, Sozialhilfe bzw. Mindestsicherungsempfänger, auch seinen Beitrag geleistet.

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leaksmaouse
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Sehe ich nicht so, für Einige sind bei 62.Jahren schon 47 Jahre ?

Sehe ich nicht so, für einige Lehrlinge sind es bei 62.Jahren schon 47 Jahre ?

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