Mitten in die finale Phase des Wahlkampfes im Land platzt die Nachricht eines mutmaßlichen Flüchtlingslagers, das Ungarn unweit der burgenländischen Grenze errichten will. Die Bevölkerung vor Ort lief dagegen ebenso Sturm wie Burgenlands Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil (SPÖ). Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) glaubt zwar nicht ganz an eine Kehrtwende von Präsidenten Viktor Orbán, der in seinem Land nie „Migrantenlager“ wollte, bei Bedarf werde man die Grenzkontrollen aber verschärfen.