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Neue Außenpolitik der USAWarum Biden für Putin ein harter Gegner ist

Der neue Mann im Weißen Haus erweist sich als entschlossener, als viele dachten: Biden zieht einen Schlussstrich unter Afghanistan und zeigt auch gegenüber Russland harte Kante.

Joe Biden, Wladimir Putin
2011 trafen Joe Biden und Wladimir Putin zusammen, als Biden Vize-Präsident unter Obama war. © AP
 

Im Wahlkampf musste sich Joe Biden von seinem damaligen Konkurrenten Donald Trump als „Sleepy Joe“ verunglimpfen lassen. Dass er alles andere als eine politische Schlaftablette ist, zeigt der 78-jährige Demokrat jetzt auch in der Außenpolitik. Am Dienstag schlug er dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ein Gipfeltreffen vor, was in Moskau offenbar für einige Überraschung sorgte. Am Mittwoch verkündete der Demokrat, bis zum 11. September dieses Jahres die US-Truppen aus Afghanistan abziehen zu wollen – symbolträchtig genau zum 20. Jahrestag der Terroranschläge in New York und Washington, denen der US-Krieg in Afghanistan folgte.

Beides, der Umgang mit Putin, mit dem nicht nur wegen des russischen Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine die Beziehungen im Keller sind, als auch der Abzug aus Afghanistan ist umstritten. Zwar haben die Amerikaner schon lange Zeit genug vom Dauerkrieg am Hindukusch. Auch Trump wollte den Truppenrückzug.

Kommentare (1)
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sakh2000
2
1
Lesenswert?

Typisch US-Amerika,

zuerst jahrelang Terror verbreiten (Irak, Afghanistan) und dann sang- und klanglos verschwinden und ein Chaos zurücklassen. Man denke an Irak und die IS, auch in Afghanistan wird es wohl wieder unerwünscht Entwicklungen geben. Den Balkan haben die Amis schnell verlassen, da gab es außer Opfer nichts zu holen und von Vietnam braucht man gar nicht erst anfangen zu sprechen. Da mach ich mir um Putin keine Sorgen. Der wird noch das Zepter schwingen wenn in den Staaten eine neuer "Leader" ganz oben steht.