Der Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte wegen Amtsmissbrauch ist am Freitag fortgesetzt worden. Den dreien wird vorgeworfen, einem ÖVP-Bürgermeister zu einem Spitzenjob in der Finanzverwaltung verholfen zu haben. Die beiden Beamten, die in der Hearingkommission saßen, bestritten das. Der Zweitangeklagte räumte aber ein, dass der damalige Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, gesagt habe, „dass es der Bürgermeister werden soll“.
Wöginger-Prozess
Angeklagter bestätigt Schmids Personalwunsch
Ex-Generalsekretär Thomas Schmid „hat gesagt, dass es der Bürgermeister werden soll“, sagt ein Angeklagter über die umstrittene Besetzung im Finanzamt Braunau.
© APA / Helmut Fohringer