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Drängen auf Rückzug Massive Kritik an Bischof Schwarz beschäftigt jetzt Bischofskonferenz

Mehrere Leiter der Pastoralämter aus anderen Diözesen verlangen laut "SN" Rückzug als Referatsbischof für die Seelsorge.

Nach Schwarz' Wechsel von Kärnten nach St. Pölten 2018 war Kritik an seiner Amts- und Lebensführung laut geworden.
Nach Schwarz' Wechsel von Kärnten nach St. Pölten 2018 war Kritik an seiner Amts- und Lebensführung laut geworden. © APA/HANS PUNZ
 

Der Konflikt um den St. Pöltner Bischof Alois Schwarz beschäftigt nun laut "Salzburger Nachrichten" ("SN") die Bischofskonferenz. Mehrere Leiter der Pastoralämter aus anderen Diözesen verlangen laut einem Bericht von Samstag, dass Schwarz nicht Referatsbischof für die Seelsorge bleibt. Zuletzt hatte Kardinal Christoph Schönborn angekündigt, er wolle auf Bitten von kirchlichen Mitarbeitern im Konflikt mit dem St. Pöltner Bischof vermitteln.

Nach Kritik an Schwarz in Bezug auf seine Vorgehensweise bei der geplanten Umstrukturierung der Diözese St. Pölten haben sich laut "SN" mehrere Leiter der Seelsorgeämter aus österreichischen Diözesen gemeinsam an die Bischofskonferenz gewandt. Die Pastoraldirektoren fordern demnach die Absetzung von Schwarz als zuständigem Referatsbischof für die Seelsorge innerhalb der Vollversammlung der österreichischen Bischöfe. In einem gemeinsamen Schreiben weisen die Seelsorgeamtsleiter dem Bericht zufolge darauf hin, dass es vor dem Hintergrund der Pfarrgemeinderatswahlen im März 2022 ihre Arbeit erschwere, wenn der für die Seelsorge zuständige Bischof selbst im Mittelpunkt massiver Kritik wegen des Umgangs mit seinen Mitarbeitern stehe.

Kritik an Amts- und Lebensführung

Im März hatte Schwarz, der in der Bischofskonferenz auch für Wirtschaft und Landwirtschaft zuständig ist, das Finanzressort an den Vorarlberger Bischof Benno Elbs abgegeben – offiziell sei das ein einvernehmlicher Beschluss gewesen. Nach Schwarz' Wechsel von Kärnten nach St. Pölten 2018 war Kritik an seiner Amts- und Lebensführung laut geworden.

Eine Sprecherin von Schwarz teilte laut "SN" mit: "Bischof Alois Schwarz liegt viel am Dialog." Er sei in umfangreichen Gesprächen mit Haupt- und Ehrenamtlichen und er werde dazu beitragen, dass sich Kardinal Schönborn "ein umfassendes Bild über die geplanten Änderungen machen kann".


Die im Juni 2020 begonnene Umstrukturierung der Diözesanverwaltung führte bei Mitarbeitern, engagierten Katholiken und Laienorganisationen zu Verunsicherung. Als Ziele gelten flachere Hierarchien und die Vermeidung von Doppelgleisigkeiten. Ein weiterer Effekt soll die Stärkung der Seelsorge sein. U.a. gab es schriftliche Protestäußerungen. Forderungen nach mehr Transparenz und Einbindung wurden laut. Trotz Zugeständnissen von Schwarz hält die Kritik weiter an.

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Danke für Ihr Verständnis.

Isidor9
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Garant

Schwarz ist ein Garant für weitere Kirchenaustritte.

georgXV
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genauso ist es !!!

nur werden uns diese Kirchenaustritte LEIDER auch NICHT weiterhelfen.
Es müßten schon Millionen Katholiken aus der Kirche austreten bis sich etwas zu bewegen anfängt.
Gerade die katholische Kirche ist so reich (finanziell), daß sie noch Jahrhunderte OHNE Kirchenbeiträge auskommt.

georgXV
1
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???

offensichtlich hat Alois Schwarz, aber auch die katholische Kirche, NICHTS aus seinen "Turbulenzen" in Kärnten gelernt.
Was ist eigentlich aus Franz Lackners "Brief nach Rom" geschehen und vor allem welche Konsequenzen wurden daraus gezogen ?
Wie immer wird alles "unter den Teppich gekehrt" und ausgesessen.

Mezgolits
1
5
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Massive Kritik an Bischof Schwarz beschäftigt jetzt Bischofskonferenz

Vielen Dank und ich empfehle der Bischofskonferenz, sich mit dem überfälligen
Ende vom menschenrechtswidrigen Frauen-Priesterweihe-Verbot + menschen-
rechtswidrigen Priestergeweihten-Ehe-Verbot + menschenrechtswidrigen, aus-
nahmslosen Schwangerschaftabbruchs-Verbot + menschenrechtswidrigen
und ausnahmslosen Sterbehilfe-Verbot, endlich zu beschäftigen. Erf. SM

kleinalm
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Was sagt Landau?

Der ist doch sonst immer mit einer Kritik an der Övp bei der Hand!

Lepus52
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Schwarz ist ein Mensch, wie viele andere auch.

Wer frei von Schuld ist, werfe den ersten Stein. Wenn einem die Führung nicht passt, kann man ja austreten. Es herrscht keine Zwangsmitgliedschaft (mehr). Ich finde das gut, dass das aufgezeigt wird. Wir haben es in der Republik mit viel größeren Verlotterungen zu tun und können nicht einfach austreten, wenn wir hier weiter leben möchten. Nicht jeder gehört zur Familie und nicht jeder kriegt alles was er will - Bussi, Bussi!

EhEgal
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Sorry aber die Gschichte mit „werfe den ersten Stein“

zieht schon lange nicht mehr. Typen (nicht Menschen). wie Hr. Schwarz sind der Grund, dass die röm. kath. Kirche ihre Mitglieder (vormals Gläubigen) verliert. Dieser Mensch weiß ganz genau was er tut bzw. getan hat und es ist ihm💩egal.... 🤮

Summerrain777
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Zölibat

..... nur wenn ich ein Bischof bin, dann habe ich auch eine Verplichtung. Wenn einem als Bischof ein Ruf voraus eilt, dann muss darin ein Körnchen Wahrheit enthalten sein. Komisch, von Glettler hört man so was nie.

ma12
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kasperl

Kannst ja das Doppelte Deiner Kirchsteuer einzahlen, wenn du den Verschwender unterstützen willst! Der gehört ausgeschlossen!!!

Hildegard11
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Roots

Genau diese " Hardliner" schaden der Kirche am meisten.

Peterkarl Moscher
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Rücktritt aber rasch !

Kann man Herrn Schwarz nicht als Bischof absetzten, ein schönes abgelegenes Pfarramt geben dann ist Ruhe in der Kirche. Seine Haushälterin
bringt er ja schon von Kärnten mit.
Hört endlich mit dieser verlogenen Geschichte auf , Aufdecken und nicht
Zudecken das wäre für alle sehr angenehm.

roots3
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Christenverfolgung...

....hätte man dass seinerzeit genannt!

checker43
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Nein

Ketzerverfolgung oder Umgang mit Häretikern. Christlich verhält er sich nicht.

Jelineck
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Was ist da los?

Der Kleinen Zeitung scheint es immer wieder besondere Freude zu machen, wenn sie der Katholischen Kirche mit solchen Berichten schaden kann. Was ist jetzt konkret der Vorwurf an Bischof Schwarz? Und welche Pastoralreferenten sind es, die sich da beschweren?

georgXV
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bitte NICHT vergessen !!!

die Styria-Verlagsgruppe (Muttergesellschaft der KLZ) gehört zu einem großen Teil der katholischen Kirche ...

KleineZeitung
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Antwort

Dieser Artikel basiert auf einem Artikel der Salzburger Nachrichten. Das Thema wurde also nicht von uns aufgegriffen und wir urteilen im Artikel nicht darüber, ob die Kritik gerechtfertigt ist. Die Liste der Leiter liegt uns nicht vor.

Hildegard11
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Gerade bei einem Bischof.....

...gehören strenge Massstäbe her. Unerträglich der Typ. Er verstört die letzten Gläubigen.

roots3
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Deshalb

Hatten Hildegards in der r.k. Nie etwas zu melden - uns das war gut so.

EhEgal
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😂😂😂

willkommen in der realen Welt🙏🏻🤦🏼‍♂️🙈

alsoalso
8
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Todestrieb

Die katholische Kirche befindet sich im Todestrieb

Patriot
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Wenn die r.k. Kirche ihre materiellen Besitztümer nicht hätte,

wäre sie längst Geschichte!

cremesso
6
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r.k.Kirche

Die Österreichische Bevölkerung zahlt Jährlich viele Millionen Euro ( über Steuern) in diese Glaubensgemeinschaft ein,daher kann sie nicht pleite gehen

gonde
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Guten Morgen! Ist die Bischofskonferenz endlich aus ihrem Jahrhundertschlaf aufgewacht?

.

georgXV
1
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???

höchstwahrscheinlich (wie immer in solchen und ähnlichen Fällen) leider NEIN !

Hapi67
6
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Im Umgang mit

Flüchtlingen wird heftige Kritik mit/an deren Umgang geäußert.

Beim Umgang mit den eigenen Mitarbeitern ist man etwas toleranter und weniger zimperlich.

Vielen Dank