Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Umbau der DiözeseJetzt auch Aufruhr in St. Pölten wegen Bischof Schwarz

Strukturreform in Diözese bzw. wie Bischof Alois Schwarz dabei vorgeht, entfacht heftigen Widerstand in Kirchenkreisen. Pastoraltheologe Zulehner ruft nach externer Kommission. Parallelen zur Ära in Kärnten.

Wechselte im Sommer 2018 von Klagenfurt nach St. Pölten: Bischof Alois Schwarz
Wechselte im Sommer 2018 von Klagenfurt nach St. Pölten: Bischof Alois Schwarz © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die Diözese ist eine andere, doch Handlungsmuster und Widerstand scheinen sich jetzt zu wiederholen: In St. Pölten ist Bischof Alois Schwarz mit scharfer Kritik konfrontiert. Seit Sommer 2018 ist er dort Diözesanbischof. Begleitet von heftigen Turbulenzen und schweren Vorwürfen zu seiner Amts- und Lebensführung als Kärntner Bischof musste er laut Order aus Rom nach Niederösterreich wechseln. Nach zweieinhalb Jahren brodelt es jetzt auch dort.

Kommentare (18)
Kommentieren
Laser19
1
6
Lesenswert?

Rücktritt kommt nicht, nur Austritt hilft

Der wesentliche Unterschied zur Politik ist, aus der Kirche kann man austreten.

crawler
2
3
Lesenswert?

Genau so ist es.

Ausserdem kann man es ja nur als Fauxpas bezeichnen, wenn ein in Kärnten geächteter Bischof plötzlich via Fernsehn die Osterliturgie den Zusehern übermitteln darf. Da muss man doch irgendetwas finden um in den (kärntner-)Medien wieder Seiten zu füllen. Speziell Ostern bietet da eine gute Gelegenheit die eigene Gerechtigkeit in den Vordergrund zu stellen und die ersten Steine zu werfen. Naja, vielleicht wieder Zeit sich auf eine Radtour zu begeben.

Hildegard11
1
13
Lesenswert?

Schöne Ostern

Ein Bischof, der die eigene Kirche hartnäckig zerstört. Wann kommt der endlich weg, Herr Kardinal????

Peterkarl Moscher
0
23
Lesenswert?

Rücktritt aber rasch !

Bis heute gibt es keinen Bericht über die zweifelhaften Vorgehensweisen in
Kärnten, es wurde alles unter den Tisch gekehrt! Zwangsversetzung und was
macht er , er bringt wieder Unruhe in die Kirchengemeinschaft. Kein Wunder
das die Leute keinen Bock mehr an der Kirche haben, wäre er in einem Betrieb so wäre er schon lange fristlos gekündigt worden.

shaba88
0
21
Lesenswert?

Kommentar

Und was macht jetzt seine Pfarrhaushälterin...

helmutmayr
3
9
Lesenswert?

Die Kirche gehörte

einmal so besteuert wie jede andere kommerzielle Organisation. Dann käme das Geld wieder unters Volk und Mäßigung wäre angesagt.

Nihiltimeo
1
24
Lesenswert?

Ich habe diesen Herren persönlich erlebt

Als er noch in Wien tätig war und in der Pfarre meiner Heimatgemeinde anlässlich der Neubestellung des Pfarrers auftrat. Ich habe ihn genauso erlebt !
Was mich wirklich erschreckt ist, dass solche Personen Karriere machen und nicht in einem Kloster reumütig versteckt werden.

joschi41
1
25
Lesenswert?

KLEINE zEITUN

Zugegeben: Frau Bergmann hat über die Causa Dr. Schwarz stets umfassend berichtet. Was noch klarer kommuniziert werden müßte, ist, das der Bischof nicht nach St. Pölten berufen sondern strafversetzt wurde, weil seine Wirtschaftsführung und sein privater Lebenswandel selbst seinen lange wegschauenden Brüdern im Bischofsamt (EB Lackner, Kardinal Schönburg) zu viel geworden ist und darüber hinaus Aufruhr unter den kirchlichen Mitarbeitern (Anführer Stabentheiner) zeitigte.

crawler
0
10
Lesenswert?

Ja

ausserdem wäre da nicht ein Untersuchungsausschuß alla Politik angesagt? Mit Telefonprotokollen und allen modernen Mitteln die es da ja heutzutage gibt? Einerseits könnte das Ergebnis eine sofortige Absetzung sein, andererseits könnten einige seiner "Freunde" eine gut bezahlte Nebenbeschäftigung an Land ziehen, um der gewünschten etwas "flacheren Hierarchie" entgegenhalten zu können. So wie es halt bei solchen Ausschüssen üblich ist.

Klaus S.
23
50
Lesenswert?

Das Konkordat

muss gekündigt werden. Das ideale Verhältnis zur katholischen Kirche ist ein französisches. Strengste Trennung zwischen Kirche und Staat. Das Eigentum der Kirche muss voll besteuert werden. Alle Privilegien abgeschafft und alle gesetzeswidrigen Vorgänge untersucht und falls erforderlich auch abgeurteilt werden.

Peterkarl Moscher
0
9
Lesenswert?

Wahrheit tut weh !

Die Vermischung zwischen Staat und Kirche hat man ja 1934 gesehen, die
Kirche hat auch mitgeholfen die 1. Republik zu vernichten. Kirche hat in der
Politik nichts verloren und Politik nichts in der Kirche.

em1962
14
29
Lesenswert?

Ca 2000 Gymnasiasten

...besuchen allein in Graz eine katholische Privatschule, und die Ordenskrankenhäuser genießen den besten Ruf,...,
Vielleicht überlegen Sie sich, dass die Kirchen nicht nur Probleme bereiten.

pink69
2
77
Lesenswert?

In

der Privatwirtschaft wäre Schwarz vor Gericht für seine Taten. Ein Wahnsinn das man ihn einfach tun lässt- mit solchen Hirten wird die Kirche immer unglaubwürdiger und verliert immer mehr an Gläubigen . Unverständlich das Missbrauchsvorkommnisee und Handlungen wie es Schwarz tut niemals intern der Kirche geahndet werden . Das zeigt die Spaltung in der Kirche und die Machtlosigkeit des Papstes...

GordonKelz
9
33
Lesenswert?

Eine Inszenierung der kirchlichen Art....

Da man Herrn Schwarz durch weltliche Gerichte die sich durch ein " Konkordat " für nicht zuständig erklären ( ähnlich den Moslems) versucht man es mit innerkirchlichen Intrigen, um Schwarz, der anscheinend so wie in Kärnten weitermacht, endgültig in eine abgeschiedene Klosterzelle
abzuschieben...!Dort gehört er wohl auch hin!
Gordon Kelz

GustavSchatzmayr
28
24
Lesenswert?

...

Ein Streit unter Paradiesverkäufern ist für die restliche Welt zum Glück irrelevant.

PiJo
4
92
Lesenswert?

" Initiis resistere "

Das kommt davon weil es für seine "Auswüchse" in Kärnten keine Konsequenzen gegeben hat.Im Fasching würde man sagen er hat wieder "Narrenfreiheit".

mrhesch
5
82
Lesenswert?

Ich glaube

er hat seine "Einflüsterin" mitgenommen?

walter1955
10
45
Lesenswert?

gehts noch

die sollen sich das in Rom ausmachen
u.keine Steuerprivilgien mehr