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RauchverbotWiener Gastro-Obmann spricht von "Polizeistaat"

Peter Dobcak, Gastro-Obmann in der Wiener Wirtschaftskammer, fuhr schwere Geschütze gegen die für die Kontrollen zuständige Stadträtin Ulli Sima auf. Er fordert ihren Rücktritt.

Sujetbild © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Knapp vor der Einführung des generellen Rauchverbots in Lokalen am 1. November haben die Nachtgastronomen noch einmal Kritik an der Regelung geübt. Peter Dobcak, Gastro-Obmann in der Wiener Wirtschaftskammer, fuhr dabei schwere Geschütze auf. Die Vorgangsweise der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) sei fahrlässig und erinnere ihn an einen Polizeistaat, sagte er am Donnerstag.

Die Nachtgastronomen wollten das Rauchverbot per Verfassungsklage zu Fall bringen, scheiterten allerdings. Knapp eine Woche vor Inkrafttreten der Regelung haben sie vor Journalisten nun noch einmal ihre Bedenken artikuliert und dabei vor allem die Situation in der Bundeshauptstadt beleuchtet. Stefan Ratzenberger, Sprecher der Interessengemeinschaft "Nachtgastronomie für Anrainerschutz", beklagte dabei, dass es im Gegensatz zu anderen Bundesländern in Wien keinen Austausch mit der Politik gegeben habe. Trotz mehrfacher Versuche seit dem Sommer sei kein Termin mit Sima zustande gekommen.

"Persönliche Armee"

Diesen Ball nahm Dobcak prompt auf. Sima benutze das Marktamt als "persönliche Armee", sagte der Gastro-Obman mit Verweis auf die Ankündigung der Ressortchefin, dass es für Wirte keine Schonfrist in Sachen Kontrollen geben werde: "Das erinnert mich sehr an einen Polizeistaat." Dass eventuell schon ab Mitternacht - ausgerechnet zu Halloween - kontrolliert werde, könne die Situation zwischen Lokalbetreiber und Gast mitunter eskalieren lassen. "Es ist fahrlässig von Sima, so provokant zu handeln." Dobcak forderte Simas Rücktritt. Es brauche gemeinsame Lösungen mit Augenmaß anstatt eines "ideologischen Rachefeldzuges", meinte er.

Ratzenberger kritisierte, dass die Verantwortung für lärmende Gäste vor den Lokalen beim Gastronomen selbst liege. Der Wirt werde bestraft, wenn drinnen geraucht werde, und er werde bestraft, wenn er die Leute vor die Tür zum Rauchen schicke, so seine Analyse. "Wir werden wirtschaftlich kastriert von oben bis unten", ergänzte Dobcak. Ein Anrainer könne nach derzeitigem Stand ein Lokal zu Fall bringen, während gleichzeitig Tausende Menschen gerne in die Lokale gehen. Von dieser "Diktatur der Minderheit" müsse man sich möglichst rasch verabschieden.

Die Nachtgastronomen wollen "praktikable Lösungen". Holger Pfister vom Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe gab dabei Einblicke in die Situation im Nachbarland. Dort gebe es inzwischen in 13 der 16 Bundesländer unterschiedliche Ausnahmeregelungen. Beispielsweise können Gastronomen eigene kleine Raucherräume einrichten, in denen zwar konsumiert, aber nicht verkauft werden darf. Sprich: Das Personal selbst muss sich dort nicht aufhalten. Teilweise sei auch eine Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereich ähnlich wie derzeit noch in Österreich erlaubt.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

melahide
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Wie doof

kann man eigentlich sein? Gewisse Dinge müssen verboten werden. Menschen sind ja ohnehin egoistisch und schauen nur auf sich. Vor 15 Jahren wurde bei uns im Büro während des Parteienverkehrs geraucht!!!! Grossraumbüro. 4 Raucher, 2 Nichtraucher. Als wir uns echauffierten war die Aufregung groß: „Such dir anderes Büro wenn es dir nicht passt. Verbotspartei. Persönliche Freiheit eingeschränkt...“. Heute würde niemand mehr auf die Idee kommen in einem Büro zu rauchen. Also hat scho an Sinn. Auch in der Gastro

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top8
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Es müsste aber dahingehend

eine gesetzesänderung geben dass die gastromen nicht zur verantwortung gezogen werden können wenn es deshalb wegen den rauchern im freien einen anrainerterror gibt!

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top8
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Frau sima

hat schon recht zb. in den steirischen taxis ist seit 12 jahren absolutes rauchverbot, mangels kontrollen halten sie die kollegen bis jetzt nicht dran! Deshalb hoffe ich dass auch in Graz dementsprechend die lokale kontrolliert werden!

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martin8330
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Ja unsere ewiggestrige Wirtschaftskammer

Beim Rauchverbot sich aufzuregen wenn es kontrolliert wird ist eine Unverfrorenheit sondergleichen und dafür auch noch den Rücktritt der zuständigen Stadträtin zu fordern und den Ausdruck "Diktatur der Minderheit" zu benutzen, sorry liebe Wirtschaftskammer aber eurem Verein ist wirklich nicht zu helfen.
Also vielleicht statt Rücktritt der Stadträtin Auflösung eures Milliardenvereines.

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Guccighost
6
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wenn man selber keinen Betrieb und Löhne zu zahlen hat

ist leicht so einen Blödsinn zu schreiben

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stierwascher
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33
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Was für eine Schonfrist? Was schon wieder?!

Vor vier Monaten wurde das Rauchverbot endgültig beschlossen, nachdem es eigentlich schon vor über zwei Jahren in Kräft hätte treten sollen.
Wie viele Übergangsfristen will der eine, kleine Gastronomenteil denn noch haben?
Den ganzen Quargel mit den zu Recht kritisierten Abteilungen, Ausnahmeregelungen... hat sich die Gastrobranche allein selbst eingetreten.

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gonde
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Dem Herrn Peter Dobcak ist wohl der Tabak zu Kopf gestiegen.

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Reipsi
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Es gibt leider

auch in gewissen Positionen noch genug Ewiggestrige.

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