Schon die Fahrt entlang der „Österreichischen Romantikstraße“ in Richtung Grünau im Almtal ist ein Genuss. Die Strecke führt durch eine der schönsten Regionen Oberösterreichs mitten hinein ins Tote Gebirge. Am Fuße der grauen Felsmauern liegt malerisch der Almsee.

Der im Besitz des Stiftes Kremsmünster befindliche See steht seit 1965 unter Naturschutz. Das weitgehend intakte Ökosystem bietet Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Aufgrund seiner schönen Lage ist der See mit seinem glasklaren Wasser ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Ein breit angelegter Weg schlängelt sich um den Almsee. Dort findet man Rastplätze mit Bänken, wo man bis ans Ufer gehen kann.

Die Route
Die Route
© KLZ/ Infografik


Wir starten unsere Rundtour am Parkplatz Almsee nahe dem Gasthof Seehaus. Von hier führt ein kinderwagentauglicher Wanderweg durch einen kleinen Wald zum See. Nach einer ersten Abkühlung im kristallklaren Wasser geht es am Ostufer des Sees weiter in Richtung Seeklause. Hier wurde das Gewässer bereits im Jahre 1872 um rund einen Meter aufgestaut, um das Areal zu vergrößern. An der Klause schwenkt der Weg nach links zum Westuferweg.

Bäume am Almsee
Bäume am Almsee
© Herbert Raffalt

Nun geht es parallel zur Straße wieder in Richtung Ausgangspunkt. Auf halber Strecke zum Ziel verlässt der Weg das Ufer und zieht rechts hinauf zum sogenannten „Echoplatzl“. Die kleine Umleitung hält weitere schöne Blicke auf das Wasser bereit. Aufgrund der zahlreichen Zwischenstopps sollte man für die Seeumrundung ruhig etwas mehr Zeit einplanen.