Samstagnachmittag kam es im Bereich des Pleschnitzzinken bei Michaelerberg-Pruggern im Bezirk Liezen zu einem Lawinenabgang. Sofort wurde über die Landeswarnzentrale Steiermark Großalarm für die Bergrettung Gröbming und die angrenzenden Bergrettungen im oberen Ennstal ausgelöst. Zusätzlich wurden der Polizeihubschrauber Libelle Steiermark, zwei Notarzthubschrauber, die Alpinpolizei und mehrere Einsatzteams der Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergrettung Steiermark in den Einsatz gerufen. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte am Sucheinsatz nach dem Lawinenabgang beteiligt.
Kein Hinweis auf Verschüttete
Wie Enrico Radaelli, Pressesprecher der Bergrettung Steiermark, mitteilt, wurden Erkundungsflüge durchgeführt. Zudem wurde mittels Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) und RECCO-Ortungssystem nach möglichen Verschütteten gesucht. Dabei wurden keine Hinweise auf Verschüttete wahrgenommen. Außerdem waren keine Einfahrtsspuren in den Lawinenkegel ersichtlich. Da ein Einsatz von Kräften der Bergrettung auf der Lawine aktuell zu risikoreich wäre, wurde der Einsatz in Abstimmung mit der Alpinpolizei beendet.