Um vom ORF für die „Dancing Stars“-Truppe 2025 engagiert zu werden, haben 72 Tage Ehe mit dem letzten August verstorbenen Baumeister Lugner gereicht. „Wow“, war Simone Lugners erste Reaktion, als sie für das Tanzparkett angefragt wurde: „‚Dancing Stars‘ ist etwas, das Richard auch immer sehr gut gefallen hat und wo er sicher auch gerne dabei gewesen wäre“, erklärt die 43-jährige Wienerin.
Ihr Profi-Partner Danilo Campisi erinnert sich an den Trainingsbeginn: „Die ersten Tage waren etwas gewöhnungsbedürftig. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und bin einen offenen Umgang gewohnt. Simone war anfangs sehr verhalten und vorsichtig, wodurch ich etwas verwirrt war. Ich könnte ihre Gefühle sehr schwer einschätzen, aber sie machte dann langsam auf.“ Durch seine langjährige Erfahrung mit der Show weiß der Sizilianer: „Das ,Dancing Stars‘-Publikum will eine Entwicklung sehen! Simone hat ein großes Herz, das öfters verletzt wurde, aber sie muss dieses Herz mit ihrer Körpersprache im Ballroom aufmachen und zeigen. Anfangs kam mir vor, als ob sie eine Wand vor sich hätte. Man muss sich irgendwie nackig vor einem großen Publikum zeigen.“
Letzte Woche schauten im Schnitt knapp 660.000 Zuschauer zu, als Simone (ledig: Reiländer) und Danilo von der Jury immerhin 21 Punkte bekamen. Bei der vierten Live-Show am 4. April tritt das Duo mit einem Cha-Cha-Cha zu Hansi Langs Hit „Montevideo“ an.
Vor der Ehe mit „Mörtel“ war Simone als Filialleiterin bei einer Baumarktkette beschäftigt, mit Lugners Tochter Jacqueline hat das „Bienchen“ offensichtlich kein gutes bzw. gar kein Verhältnis, wurde sie doch von der Geschäftsführung der Lugner City letzten Herbst gekündigt. Wo sieht sie sich aber in zehn Jahren? „In einem Haus im Grünen mit vielen Mitbewohnern aus dem Tierheim“, sagt sie.