Es herrscht Düsternis auf der Bühne, passend zur dunklen Geschichte, die aber auch wirklich ohne lichte Momente auskommen muss. Denn es geht in der Oper „Stallerhof“ von Gerd Kühr (UA: 1988 in München), die jetzt am Stadttheater Klagenfurt gezeigt wird, um Phänomene am Rande der Gesellschaft: um Isolation, Gewalt, Pädophilie und Vergewaltigung. Die Handlung beruht auf einem Theaterstück von Franz Xaver Kroetz. Die Bauerntochter Beppi wird von ihren Eltern stets schikaniert, unterdrückt und gequält. Dann wird die vermeintlich geistig Zurückgebliebene schwanger vom älteren Knecht Sepp, der sie am Jahrmarkt vergewaltigt und den Hof verlassen muss. Eine versuchte Abtreibung durch die Mutter misslingt.
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Stadttheater Klagenfurt
Eine „Tosca“ zwischen Realität und Fiktion
von Helmut Christian