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"Quo Vadis, Aida?"Daumen drücken für österreichische Koproduktion

Mit dem hochintelligenten Thriller „Quo Vadis, Aida?“ ist die Bosnierin Jasmila Zbanic für den besten internationalen Film nominiert. Die wuchtigen Bilder über das Massaker in Srebrenica stammen von der Steirerin Christine A. Maier.

In der Titelrolle von "Quo Vadis, Aida" fulminant: Jasna Djuricic © AP
 

Es gibt Regisseurinnen und Regisseure, die viel zu viel mit einem Film wollen: politisch sein, dazu relevant, spannend und historisch einordnend. Ergebnis? Nicht selten bemüht, überfrachtet, fadisierend. Und dann gibt es Filmemacherinnen wie Jasmila Zbanic und Werke wie „Quo Vadis, Aida?“, die einen von der ersten Szene an fesseln, einen bis zum Abspann erzählerisch, visuell und emotional überwältigen und einem, obwohl man den tragischen Ausgang der Geschichte kennt, neue Perspektiven offenbaren. Erzählkino im besten aufregenden Sinne.
Die 46-jährige, vielfach preisgekrönte Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin rollt in diesem Thriller erstmals fiktional und filmisch die Geschehnisse um den Genozid an mehr als 8000 Bosniaken durch die Armee der Republika Srpska in Srebrenica im Juli 1995 auf: bildgewaltig, hochintelligent, fordernd und mit allen Mitteln der filmischen Kriegsführung. Erst vor wenigen Tagen wurde der Film mit dem Indie Spirit Award ausgezeichnet, gestern Abend mit dem Grand Jury Award beim Movies that Matter Festival.

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