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Oscar-NominierungenSo vielfältig wie noch nie: Gut gemacht, Academy!

Die österreichische Koproduktion "Quo Vadis, Aida" ist weiter auf Oscarkurs. Und sonst könnten die Oscars tatsächlich weiblicher und diverser werden. Eine erste Analyse.

Auf Oscarkurs: das US-Familiendrama "Minari" über die Migration einer koreanischen Familie ist sechsfach nominiert
Auf Oscarkurs: das US-Familiendrama "Minari" über die Migration einer koreanischen Familie ist sechsfach nominiert © (c) AP (Josh Ethan Johnson)
 

Heuer bleibt es viel länger spannend: Coronabedingt werden die Oscars erst am 25. April vergeben. Mit David Finchers Netflix-Film "Mank" ist nicht nur eine Schwarz-Weiß-Hommage an den Glanz des alten Hollywoods am öftesten nominiert - nämlich zehnmal - sondern auch eine Story, die mit dem Mythos rund ums Drehbuch zu "Citizen Kane" aufräumt und den Streit zwischen Herman Jacob Mankiewicz und Orson Welles skizziert. Eigentlich liebt Hollywood solche Filme. A g'mahte Wiesn? Muss nicht sein. Schon bei den Golden Globes ging Finchers "Mank" als großer Favorit ins Rennen und blieb am Ende der Verleihung ungekürt.

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