Es ist ein idyllischer Ort, an dem das Jugend- und Schulungsheim liegt: abseits der Straße, verborgen im Wald, direkt am Ufer des Turnersees. Doch die Freude am Idyll wurde bis vor Kurzem getrübt. Schuld daran war die beständig wiederkehrende Diskussion über den Namen des Heims. Der Namensgeber Karl Hönck, der den See Ende der 1920er-Jahre für sich – und den Wolfsberger Turnverein – für Sommerlager entdeckte, trat bereits 1931 der NSDAP bei und arbeitete in dem Heim ab 1932 daran, den Turnern neben der körperlichen Ertüchtigung auch rechtes Gedankengut mitzugeben.
Nach SS-Unteroffizier benannt
Nach langer Diskussion bekommt Karl-Hönck-Heim einen neuen Namen
Damit will das Heim am Turnersee, nach den Diskussionen über die Nazi-Vergangenheit des Namensgebers, für neue Kundenschichten attraktiv werden. Auch Eigentümerverein hat sich umbenannt.
© Heinz-Peter Bader/Reuters