Mehr als ein halbes Jahr lang zog sich das Insolvenzverfahren nach der Pleite des Bergfleisch-Schlachthofs in Außervillgraten. Wie berichtet, lasteten Schulden in der Höhe von rund 1,5 Millionen Euro auf den Schultern des blutjungen Unternehmens. Ex-Geschäftsführer Roman Kraler hatte die Gesellschaft am 23. Oktober des Vorjahres in den Konkurs geschickt, nur eineinhalb Jahre nach Aufnahme des Geschäftsbetriebes. Und obwohl der Insolvenzverwalter eine Frist bis Ende April gesetzt hatte, dauerte das Ringen zwischen der Raiffeisenbank Villgratental als Kreditgeberin, den Gläubigern, und einer heimischen Interessentengruppe schlussendlich noch bis Mitte Juni an. Die gute Nachricht vorweg: Der Schlachthof im Villgratental wird weitergeführt. Allerdings verhalf erst ein Bieterverfahren zum Durchbruch.