Zwei Wölfe vermutetEin Schaf ist tot, zwei weitere sind verschwunden

Einen grausamen Fund musste Thomas Brunner in Schlanitzen oberhalb von Tröpolach machen. Auf der Weide fand er die Reste eines jüngeren Schafes. Von weiteren zwei Schafen fehlt jede Spur.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Jagdleiter Peter Gratzer mit dem Schafkadaver © Salcher
 

Erneut hat allem Anschein nach ein Wolf zugeschlagen. Diesmal in der kleinen Ortschaft Schlanitzen oberhalb von Tröpolach. Der Hotelier und Bauer Thomas Brunner lässt auf seiner großen Weide westlich seines Hotels  Aparthotel Ederhof Pferde, Rinder, Ponys und Schafe weiden. Bisher ohne Probleme. Donnerstagmorgen fiel ihm auf, dass sich verschreckte Schafe im hintersten Winkel der Stallung aufhielten. Bei seiner Nachschau in diesem Weidebereich stieß er am Waldrand auf im Gras verstreute Bällchen von Schafwolle. „Dann sah ich die kümmerlichen Reste eines jüngeren Schafes liegen“, sagt Jungjäger Brunner. Der Wolf hat ganze Arbeit geleistet. Gedärme lagen in der Nähe verstreut, die Knochen wie die Rippen waren fein säuberlich abgefressen. Einige Schritte weiter, im Buchenlaub, lag die Schafsdecke.

Kommentare (1)
wjs13
1
5
Lesenswert?

In Kärnten hat der Wolf nichts mehr verloren

Wenn die Kulturlandschaft Alm erhalten werden soll, gehören alle Wölfe fein säuberlich abgeschossen.
Einfach lächerlich, dass ein Raubtier ohne natürliche Feinde, das sich massenhaft vermehrt, noch immer streng geschützt ist.