Hochrindl Nach Viehabtrieb herrscht Sorge, dass der Wolf zu nahe an Menschen kommt

Seit Juni gab es Wolfsrisse auf der Hochrindl, den letzten in der Nähe eines Bauernhauses in Albern in Deutsch-Griffen. Abschussantrag einer Agrargemeinschaft ist in Bearbeitung.

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Dringenden Handlungsbedarf sieht man auf der Hochrindl, was den Wolf betrifft
Dringenden Handlungsbedarf sieht man auf der Hochrindl, was den Wolf betrifft © stock.adobe.com/Cumming
 

Matthias Helmut Leitgeb von der "Hiasl Zirbenhütte", ganzjährig beliebt bei Hochrindl-Besuchern, macht sich Sorgen. "Wenn man Enkel hat, sorgt man sich. Meine Tochter wohnt ja mit ihren Kindern auf der Hütte." Seit Juni gab es Wolfsrisse auf der Hochrindl, den letzten in der Nähe eines Bauernhauses in Albern in Deutsch-Griffen. "Jetzt ist der Almabtrieb, es sind keine Tiere mehr auf der Alm. Was macht der Wolf dann? Es ist Zeit, dringend etwas zu unternehmen." Leitgeb ist auch alarmiert durch einen ORF-Beitrag aus Tirol vom 19. September. Dort traf im Bergsteigerdorf Schmirn ein Einheimischer bei einer Grillerei mit seinen Taufkindern auf einen Wolf - auf seinem Grund hinter dem Haus. Er konnte den Wolf verscheuchen, aber erst nach einigen Minuten.

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