Land will Abschuss ausweitenKärntner erzählt: "Plötzlich tauchte 20 Meter vor mir ein Wolf auf"

Mittwochfrüh querte ein Wolf in Hohenthurn eine Landesstraße vor dem Pkw eines 42-jährigen Gemeindebediensteten und Nebenerwerbslandwirt. Bürgermeister stellt Antrag auf sofortige Abschuss-Genehmigung, Land prüft bereits.

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Vor zweieinhalb Jahren filmte Stefano Fantoni diesen Wolf nahe Förolach. Markus Schnabl konnte das Tier am Mittwoch nicht fotografieren, der Wolf war rasch verschwunden (Archivfoto)
Vor zweieinhalb Jahren filmte Stefano Fantoni diesen Wolf nahe Förolach. Markus Schnabl konnte das Tier am Mittwoch nicht fotografieren, der Wolf war rasch verschwunden (Archivfoto) © Stefano Fantoni
 

"Das, was ich gesehen habe, werde ich ein Leben lang nicht mehr sehen". So beschreibt Markus Schnabl, Bediensteter der Gemeinde Arnoldstein, Szenen, die sich am Mittwoch gegen 6.10 Uhr vor seinen Augen abgespielt haben. Wie jeden Tag war der 42-jährige Nebenerwerbslandwirt und Familienvater auf der alten Landesstraße von seinem Wohnort Dreulach mit dem Pkw unterwegs zur Arbeit in Arnoldstein. "Ich hatte gerade einmal 30-40 Stundenkilometer am Tacho. Plötzlich sehe ich im Scheinwerferlicht, es war ja noch stockdunkel, wie etwa 20 Meter vor mir ein Wolf auftaucht. Das Tier kam zwischen einem Wohnhaus und einem Stallgebäude über die Straßenböschung, querte die Fahrbahn, ging rund zwei Meter an einer Bushaltestelle vorbei und lief auf eine Wiese", so Schnabl. Das Wiesengrundstück gehört zufällig ihm selbst. Er folgte dem Raubtier querfeldein im Schritttempo, konnte es aber nicht mehr erblicken.

Kommentare (3)
shaba88
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Kommentar

15 minutes fame für jeden dank der klz

duge
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Die Frage ist ja

wer hat wem als erstes den Lebensraum streitig gemacht?

turkequattro
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Definitiv

Der Mensch aber schon vor 100 Jahren , warum soll man ihn dann jetzt wieder "Einbürgern" ging ja ohne auch