Laut ExpertenKärnten könnte 2022 erstes Wolfsrudel haben

Experte hält es für möglich, dass es nächstes Jahr in Kärnten erste Wolfsgeburten gibt. Am kommenden Donnerstag endet indessen die Freigabe für den Abschuss eines Wolfes auf drei Gailtaler Almen.

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In Kärnten leben aktuell sieben Wölfe (Sujetbild)
In Kärnten leben aktuell sieben Wölfe (Sujetbild) © XK - Fotolia
 

Der einsame Wolf, der lautstark den Vollmond anheult: Seit Jahrhunderten ist dieses Bildsujet in verschiedenster Ausführung ein Leitmotiv zum Thema Wolf. Erik Leitner, Tierpräparator in der Kreuzen bei Paternion, hat bei Jagdreisen nach Kanada solche Szenen geschildert bekommen. "Erfahrene Wolfsjäger erzählen, dass der Vollmond tatsächlich eine besondere Magie auf die Tiere ausübt." Auch Roman Kirnbauer (40), wie Leitner gebürtiger Burgenländer und seit zwölf Jahren als Wildbiologe in der Landwirtschaftsabteilung der Landesregierung beschäftigt, hat schon die verschiedensten Theorien zum Thema "Wolf und Vollmond" gehört. "Die Tiere sind sehr scheu. Nachtsichtungen sind in Kärnten sehr selten."

Kommentare (1)
RonaldMessics
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5
Lesenswert?

Finde ich....

...extrem spannend. Im Besonderen muss der Mensch über seine präventiven Verhaltensweisen aufgeklärt werden.
Am Beispiel Bär kann ich es versuchen vergleichend zu erklären.
Auch in den USA gibt es viele Gebiete in denen der Bär lebt. So auch bei uns. Unsere Aufklärung ist verglichen mit den Infos der AMIS direkt lächerlich.

Wir hängen auf Bäumen nur die Info, dass dies auch ein Bärengebiet ist.

In den USA werden aber die Menschen aufgeklärt, was sie in diesen Nahebereichen tun müssen.
Alle Mitkübeln haben ein Schloss
Nahrungsmittel dürfen nicht im Freien stehen
Campierer müssen ihre Nahrungsmittel bei Übernachtung mittels Seilzügen auf den Bäumen aufhängen
Campingplätze verfügen auch über absperrbare Boxen
Man geht in den Wald mit Glöckleins auf dem Rucksack, damit der Mensch gehört wird.
Zusätzlich kann man sich auch ein Bärenspray kaufen
Bienenstände müssen mittels bärensichern Zäunen gesichert sein.

Und das wesentlichste,
EIN IN MENSCHENNÄHE GEFÜTTERTER BÄR WIRD ZUM PROBLEMBÄR UND MUSS ERSCHOSSEN WERDEN.
Damit soll verdeutlicht werden, dass der Mensch eine Verantwortung in seinem Verhalten hat, und daher mit einem Fehlverhalten das Leben des Bären gefährdet.

Für den Wolf habe ich nirgendwo etwas gelesen. Ein Zentrum ist wieder der Yellowstone NP, Great Teton und Glacier NP.

In den angrenzenden Bundesstaaten wir Montana wird bei überhandnehmen der Wolfspopulationen immer wieder per Gesetz für eine beschränkte Zeit der Abschuss erlaubt.