"Drüberspringerin“ hieß das eine Schaf wegen der imposanten Sprungkraft. "Osttirolerin" das andere, weil es jenseits der Grenze erworben wurde. Und das dritte Tier hörte auf den Namen "Scheue" – eine Eigenschaft, die ihr auch nicht das Leben rettete, denn alle drei wurden kürzlich vom Wolf gerissen. Oder von mehreren Individuen, das ist unklar.
Zu Besuch bei den Schafbauern
Der letzte Sommer mit Schaf und Wolf in Kärnten
Ein Besuch kurz vor dem Abschussbescheid auf der Poludnig Alm – wo eine Koexistenz zwischen Nutz- und Wildtier genauso unmöglich ist wie Herdenschutz.
© Nadine Haase - Fotolia