Das fünfköpfige unabhängige Fachkuratorium, das das Verhalten von großen Beutegreifern in Tirol ab sofort laufend beurteilen und Maßnahmen bis hin zur Entnahme empfehlen soll, tagte am Montag zum ersten Mal. Dabei wurden die heurigen Risse der großen Beutegreifer im Detail analysiert. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden im Jahr 2021 bereits 300 Schafe von Wolf und Bär gerissen – zum Vergleich waren es im gesamten Vorjahr weniger als 300 Tiere. Mit dem am 21. August in Kraft getretenen neuen Bestimmungen des Tiroler Almschutz- und Tiroler Jagdgesetzes sowie der Einrichtung des unabhängigen Fachkuratoriums geht das Land Tirol neue Wege, um die Nutztiere auf Tirols Almen zu schützen.
Entnahme nicht mehr möglich
Wölfe wanderten von Osttirol nach Kärnten und Salzburg
Fachgremium beurteilte Verhalten von Wölfen auf Tirols Almen. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden heuer bereits 300 Schafe von großen Beutegreifern gerissen. Da Wölfe abgewandert sind, ist Entnahme nicht mehr möglich.
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