Christian Pichler wusste schon früh, dass er Filme machen will. Mit 13 bekam er einen Camcorder und drehte mit seinem drei Jahre jüngeren Bruder und seinem Cousin Kurzfilme. Mit 20, nach Schule und Bundesheer, wanderte der Lavanttaler für einige Jahre aus: Er lebte in Kalifornien, Florida, Washington, England und reiste durch Australien und Neuseeland, hatte alle möglichen Jobs, probierte alle möglichen Positionen beim Film aus und lernte Stars und Regisseure kennen. Vor ein paar Jahren ist der mittlerweile 45-Jährige mit seiner Familie – seine Frau ist Brasilianerin – in sein Elternhaus in St. Stefan zurückgekehrt. Der Hauptgrund dafür waren seine Kinder Ares und Kaia, 2015 und 2017 geboren, denen er eine sichere Umgebung zum Aufwachsen bieten wollte.