Nach Verhandlungen der Dreierkoalition gab es bei der Trinkgeldregelung eine Einigung. Diese legt bundeseinheitliche Pauschalen in der Hotellerie und Gastronomie ab dem Jahr 2026 fest. Für Servicekräfte belaufen sie sich mit Inkasso (Zahlkellner) auf eine monatliche Pauschale von 65 Euro, ohne Inkasso 45 Euro. Zwar bleibt das Trinkgeld steuerfrei, aber Sozialabgaben müssen geleistet werden. In den nächsten Jahren soll die Pauschale jährlich erhöht werden, ab 2029 soll dann eine jährliche Anpassung an die Inflation passieren. Erfreut darüber zeigen sich die Betroffenen im Lavanttal jedoch nicht. Mehr Aufmerksamkeit bekam das Thema dadurch, dass immer mehr Gäste mit Karte zahlen und so die Trinkgeldzahlung besser nachzuvollziehen wäre.
Einheitliche Pauschalen
So stehen die Lavanttaler zur neuen Trinkgeldregelung
Die Koalition hat sich geeinigt. Das Trinkgeld bleibt zwar steuerfrei, pauschale Abgaben sollen jedoch kommen. Betroffene zeigen sich nicht sonderlich begeistert, die Wirtschaftskammer zieht positive Schlüsse.
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