Für viele ist der Winter die dunkle Jahreszeit, nicht aber beim Ehepaar Kurt (66) und Ingrid (66) Jöbstl, wenn sie bereits um den Allerheiligentag mit dem Aufbau ihrer Weihnachtsdekoration rund um ihr Eigenheim in Wölling bei Prebl beginnt. Dazu müssen zuerst an die 50 Kisten vom Dachboden geholt werden, wo die gesamte Weihnachtsdekoration verstaut ist. „Die genaue Buchführung meiner Frau verhindert jedes Mal ein Chaos“, schmunzelt der Hausherr. Viel Aufwand ist nötig, bis Haus und Garten geschmückt sind. Kilometerlange Lichterketten müssen verlegt, an die 100 Verteiler installiert, kleine und große Deko-Stände aufgebaut und alle Figuren aufgeblasen werden, bis alles in üppigem Lichterglanz erstrahlt. Vier bis fünf Stunden pro Tag wird dekoriert. „So an die 300 Stunden brauchen wir schon, bis alles kontrolliert, repariert und befestigt ist und die erste Lichterprobe erfolgen kann“, sagt die gelernte Verkäuferin. Dann ist alles so, wie es sich die beiden vorgestellt haben. Beinahe jeder Raum ihres Heimes ist geschmückt. Was klein vor rund 20 Jahren begonnen hat, mit ein bis zwei Weihnachtslichtern im Vorgarten, ist über die Jahre immer größer geworden.