Eine Speisekarte mit Suppen, Gulasch, Ritschert und Jause. Von Freitag bis Sonntag gibt's außerdem Backhendl mit Kartoffelsalat auf Vorbestellung. Die leidenschaftliche Gastronomin Sylvia „Iris“ Lesitschnig hat vor zwei Jahre die Godinger Hütte als Pächterin übernommen. Nun verlässt die Gurktalerin schweren Herzens die Hütte auf der Koralpe. „Ich ziehe der Liebe wegen nach Graz. Das Pendeln wäre mit der Zeit einfach zu viel gewesen“, sagt Lesitschnig, die noch bis Ende Oktober als Pächterin erhalten bleibt. Auf die vergangene Zeit blickt sie jedoch gerne zurück: „Es fällt mir sehr schwer, denn ich bin mit Leib und Seele Gastronomin. Auch wenn es am Anfang schwer war, da die Hütte abgelegen ist, konnte ich mir alles mit Fleiß aufbauen. Wenn man vollen Einsatz zeigt, dann fahren die Leute auch ins letzte Eck.“ Ihre künftigen Pläne? „Die Zukunft steht noch offen, aber ich möchte etwas im Bereich Fitness oder Gesundheit machen“.

„Es ist überraschend gekommen, wir waren sehr zufrieden mit der jetzigen Pächterin“, sagt Albert Stückler, der seit mehr als 30 Jahren Obmann des SC Eitweg ist. Auch Lesitschnig war „glücklich mit der gut funktionierenden Zusammenarbeit“. Nun werde gehofft, dass sich bald wieder ein Pächter für die Hütte findet. Ab 1. Dezember könnte dieser bereits anfangen. Am 31. Oktober wird der Abschied mit einem Fest gefeiert: „Ich freue mich auch auf die Gäste, die mir in der Zeit ans Herz gewachsen sind.“

Zuvor wurde die Godinger Hütte, die insgesamt 150 Sitzplätze bietet, seit 2016 nicht mehr bewirtschaftet.Aufgrund des Tourismusbooms in den Bergen hat der Schiclub-Eitweg dann im Jahr 2022 einen neuen Anlauf unternommen.  Die Hütte liegt entlang der Wanderrouten zum Fluder-Wasserfall oder zum Koralpen-Gipfelkreuz.