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10. Todestag Jörg HaidersFarbenspiel und verspielter Kredit

Blau, Orange, wieder Blau: Strache sorgte für Wiedervereinigung des freiheitlichen Lagers und erreichte, was Haider verwehrt geblieben ist. Andere Wegbegleiter landeten auf der Anklagebank.

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Anklagebank statt Regierungsbank: Petzner, Dörfler, Scheuch und Dobernig 2017 © Raunig
 

Gedenken können Vieles sein. Auch entlarvend und ernüchternd. Zehn Jahre nach Jörg Haiders Tod stellt sich vielen die Frage, was aus seinen politischen Mitstreitern, ob Buberlpartie oder Regierungsvertreter geworden ist? Menschenkenntnis sei keine Stärke Haiders gewesen, sagen mehrere aus seinem engsten (familiären) Umfeld. Was auffällt: Nicht wenige bleiben deshalb in Erinnerung, weil sie nach Buwog-Privatisierung, Telekom-Geldflüssen oder Eurofighter-Beschaffung als „Erbe“ der schwarz-blauen Bundesregierung von Gerichten verurteilt wurden oder nach wie vor Teil von Gerichtsprozessen sind. Etwa Karl Heinz Grasser, den Haider mit 25 Jahren zum jüngsten Regierungsmitglied in Kärnten machte und der später Finanzminister in der Regierung von Wolfgang Schüssel war. Heute sitzt er gleich wie Walter Meischberger („Wos woar mei Leistung?“) im Buwog-Korruptionsprozess auf der Anklagebank. Meischberger, der in mehrere politische Affären verwickelt war, agierte in der Bundes-FPÖ als Geschäftsführer und Generalsekretär, war Verantwortlicher für Wahlkämpfe, saß im Nationalrat - und war später Grassers Trauzeuge. Mit Peter Westenthaler, und Gernot Rumpold zählte er zu Haiders „Buberlpartie“.

Kommentare (4)

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wischi_waschi
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Wien

Ich frage mich aber , wieso passiert in Wien keine Anklage????
Keiner der Politiker in Wien , ist für irgend etwas gerade gestanden????
Das Volk muss nur immer bezahlen!

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alher
1
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Die Nase voll!!!!!

Von der Haiderei. Der Schaden ist groß und noch immer ist einiges im Dunkeln und nicht vor Gericht verurteilt. Wenn mann bedenkt was eine Einschaltung in der Zeitung kostet..... verschwendetes Geld. Und ich als Abonnement muß es auch noch bezahlen.

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Bond
1
28
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Nur ein paar Fragen

Warum beschäftigt sich die Kleine Zeitung nicht mit der Causa Birnbacher? Wer hat die Verjährung zu verantworten. Wer steht für den Millionenschaden gut? Warum wurde die Causa schubladisiert? Wie wird sich das Land verhalten? Warum hat der Strafrichter die Causa nicht bei der Staatsanwaltscgaft angezeigt ( im Fall Bischof/Enzinger war dies schließlich auch möglich)?
Ist allen schon alles wurscht?

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GordonKelz
0
7
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JA....

...das frage ich mich auch ! Frage mich immer ,warum einige ständig geschützt werden ? Was steckt dahinter ? Selbst auf dem Online-Forum stehen diese Zeilen ,nur ganz kurz ...!?
Gordon Kelz

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