Erst Ende des Vorjahres hat Italien den Flugzeugträger „Trieste“ in den Dienst gestellt. Jetzt ist das riesige Kriegsschiff in den Hafen jener Stadt eingelaufen, deren Namen es trägt. Die „Trieste“ ist das Flaggschiff der italienischen Marine. Bei günstigen Wetterbedingungen wurden in den vergangenen Tagen, so berichten italienische Medien, Hubschrauber-Starts und Landungen vom und am Flugdeck des Schiffes geübt. Der schwimmende Koloss zieht immer wieder Schaulustige an.
Das amphibische Angriffsschiff ist 245 Meter lang und 36 Meter breit. Es ist das größte in der Nachkriegszeit gebaute Kriegsschiff Italiens und bietet Platz für 18 bis 24 Luftfahrzeuge. Die Werften „Fincanteri“ und „Leonardo“ erhielten vor zehn Jahren den Bauauftrag für über 1,1 Milliarden Euro. Neben militärischen Aufgaben soll die „Trieste“ bei Bedarf auch Katastrophenhilfe leisten. An Bord des Schiffes gibt es ein Krankenhaus mit Operationssälen.
Ende der Weltreise
Die „Trieste“ ist aber nicht das einzige Schiff, das dieser Tage für Aufsehen sorgt. Am Samstag lief die „Amerigo Vespucci“, das bekannteste Segelschulschiff der italienischen Marine, in den Hafen von Triest ein. Nach der Weltreise kehrte das Schiff in die Heimat zurück - und wurde dort mit einer riesigen Parade von Segel-, Motor- und Ruderbooten empfangen. Anschließend geht die „Amerigo Vespucci“ auf Italien-Tour. Diese endet im Juni in Genua.