Liebesbeziehung vorgespieltFrau in Villach totgeprügelt: Neue schockierende Details

Hintergründe der Bluttat im Villacher Rotlichtmilieu werden immer klarer. Tatverdächtiger soll als "Loverboy" sein späteres Opfer rekrutiert haben - also indem er der Frau Liebe vorgespielt hat. Wollte sich die 29-Jährige aus seinen Fängen befreien?

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Die Frau wurde am 15. November vor der Bezirkshauptmannschaft Villach abgelegt. Ob sie zu diesem Zeitpunkt noch gelebt hat, ist noch unklar © Raunig
 

Die Brutalität der Tat schockiert: Ein 28-jähriger Rumäne hat auf eine Frau so heftig und so lange mit einem Holzprügel eingeschlagen, bis diese verstarb. Der Mann hat die Tat gegenüber der Polizei gestanden. Die Hintergründe werden immer klarer, obwohl sich die Ermittlungen der Polizei in diesem Fall besonders schwierig gestalten: Das 29 Jahre alte Opfer hat als Sexarbeiterin in Villach gearbeitet, der Tatverdächtige soll ihr Zuhälter gewesen sein. Weil im Rotlichtmilieu naturgemäß Schweigen angesagt ist, will niemand reden – weder Bekannte, Zeugen geschweige denn Kunden. Zudem könne die Tat des "Beschützers" der Frau auch als Warnung für die vielen anderen Sexarbeiterinnen in Kärnten verstanden werden. Für Frauen etwa, die nach vielen Jahren der Unterdrückung und Ausbeutung das Milieu hinter sich lassen wollen. Ein Ausstieg ist auch in anderer Hinsicht oft schwierig bis unmöglich: Viele Sexarbeiterinnen konsumieren Drogen, hauptsächlich Kokain. Ihr Zuhälter beliefert sie damit, wodurch sich eine zusätzliche Abhängigkeit ergibt.

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