Keine Impfungen an SchulenWer den Kopf in den Sand steckt, überlässt Kritikern das Feld

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In Kärnten wird es keine Corona-Schulimpfungen geben. Land und Bildungsdirektion haben sich dagegen entschieden, nachdem in Tirol Eltern per Klage gegen die Bewerbung der Impfaktion vorgegangen sind. Nachvollziehbar ist diese Argumentation nicht. Denn proaktive Werbung samt in Aussicht gestelltem Gewinn hat an einer Schule generell nichts verloren - egal ob es um Coronaimpfungen oder um das neueste Modegetränk geht.

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helmutmayr
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Ich bin

froh , dass zu meiner Schulzeit Politiker den Arsch noch in der Hose hatten. So blieb meiner Generation Pocken und Kinderlähmung erspart. Übrigens: die Verfassung war die Gleiche und es gab Impfpflicht und Impfen in der Schule.
Es gab auch damals Impfverweigerer. Die wurden aber nicht als Querdenker bezeichnet. Sonder als das was sie sind. So ändern sich halt die Zeiten.

HRGallist
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Keine Impfungen an Schulen

Da unsere Politiker zuerst an ihre Wiederwahl denken, der sie jeglichen einigermaßen gesunden Menschenverstand unterordnen, nur um ja keine mögliche Wählerstimme zu „vergrämen“, wird es nie um das Wohl der Menschen gehen, außer es deckt sich zu 100% mit dem des Politikers. Unangenehme, dringendst notwendige Dinge vor einer Wahl zu verkünden, ist undenkbar. Gerade solche „unpopulären“ Entscheidungen könnten das Ansehen von Politikern durchaus steigern, weil sie so etwas Rares wie „Rückgrat“ und Verantwortung zeigen würden.

Morpheus17
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WHO empfiehlt nach wie vor keine Impfung für Kinder

Vielleicht sind die Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation fachlich etwas versierter als Frau Hautzenberger.

rehlein
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@Morpheus

Ich lese im Artikel von Fr. Hautzenberger nirgends, dass sie sich fachlich oder medizinisch zur Impfung äußert, sondern nur, ob man an Schulen die Impfung anbieten sollte oder nicht.

Die ÖGKJ (Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheillkunde) empfiehlt in einem Elternbrief die Impfung auch für 12-17-Jährige, ebenso die Ema, die Stiko und das RKI.

In vielen Ländern werden schon länger Kinder ab 12 Jahren geimpft (USA, Frankreich, Italien, Kanada, Israel, usw.) und es wurden Millionen von Kindern geimpft, und nur in Einzelfällen wurden bei männlichen Jugendlichen Herzmuskelentzündungen festgestellt, die aber unproblematisch behandelt und ausgeheilt wurden), ansonsten normale Impfreaktionen.

Ich kann mich noch gut an die ganzen Mutter-Kind-Paß-Impfungen unserer Töchter erinnern, und fast bei jeder Impfung waren sie danach ein paar Tage unpäßlich, manchmal mit Fieber, also sagen wir mal ein wenig kränklich.
Und ich denke, dass es hier viele Eltern gibt, die ihre Kinder mit allen im Mutter-Kind-Paß empfohlenen Impfungen impfen haben lassen, und dass auch sie Impfreaktionen bei ihren Kindern bemerkt haben.
Man weiß, dass eine Impfung eine Immunreaktion auslöst, ist darauf gefaßt.
Diese Impfungen wurden kaum in Frage gestellt - ja, es gab immer ein paar Alternative, die ihre Kinder nicht impfen ließen, aber an solche Diskussionen kann ich mich nicht erinnern.

Meine Töchter sind 33 und 32, und es geht ihnen gut.