Nach AnlaufschwierigkeitenSo geht's an Kärntner Schulen mit PCR-Tests weiter

Bildungsdirektorin Isabella Penz hofft, dass sich das Prozedere rund um die PCR-Tests jetzt besser einspielt. 56 Prozent der 15- bis 18 -Jährigen sind in Kärnten gegen Corona geimpft.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
An den Kärntner Schulen © APA/ROLAND SCHLAGER
 

"Meine Hochachtung und ein großes Dankeschön an alle Schulleiter und Lehrer, die die Corona-Maßnahmen mittragen. Was sie alle leisten, ist unglaublich", sagt Isabella Penz. Die Kärntner Bildungsdirektorin zieht eine gemischte Bilanz über die erste Schulwoche: An den Schulen selbst habe man Großartiges geleistet, um die neuen PCR-Tests durchführen zu müssen: "Man muss bedenken, die QR-Codes müssen richtig aufgeklebt werden, bei jedem Test muss man kontrollieren, ob das Gefäß richtig verschlossen ist." Andererseits gab es bei der Abholung der Tests Probleme: Schulleiter berichteten von Abholenden, die nicht eingeschult waren. Und dann kam es auch noch zu Verzögerungen bei der Auswertung - weshalb infizierte Schüler nicht rechtzeitig abgesondert waren.

Da das Prozedere vom Bund abgewickelt wird, hat die Kärntner Bildungsdirektion darauf keinen Einfluss. Penz hofft aber, dass sich das jetzt besser einspielt. Positiv stimmt sie die extrem niedrige Anzahl an positiven Testergebnisse. Diese Woche wurden 25 Kinder und zehn Lehrer am Montag positiv mittels Antigentest getestet. Am Dienstag gab es 19 positive PCR-Tests an den Kärntner Schulen. Die Zahlen der Antigen-Testung von Freitag wurden noch nicht vom Ministerium veröffentlicht.

Die zuständigen Gesundheitsbehörden haben daraufhin enge Kontaktpersonen abgesondert, ganze Schulklassen mussten nicht in Quarantäne. Mehrere Fälle gab es lediglich im Schulzentrum Metnitz und an einer Klagenfurter BHS. Dort wurden 18 Schüler in Quarantäne geschickt, sechs geimpfte Schüler können weiter den Unterricht besuchen.

Sicherheitsphase

Virologen kritisierte allerdings, dass derzeit bei einem Coronafall nicht die ganze Klasse, sondern nur Sitznachbarn und enge Kontaktpersonen abgesondert werden. Penz will diesbezüglich die dreiwöchige Evaluierungsphase abwarten: "Das ist die entscheidende Phase, die vom Ministerium wissenschaftlich begleitet wird. Jede Woche werden 1,1 Millionen Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Verwaltung getestet." Sie ist zuversichtlich, dass man nach den ersten drei Wochen sehen werde, wie sich das neue System auf die Coronainfektionen an den Schulen auswirkt. Einfluss habe man auf die Absonderungen aber nicht, denn das entscheidet einzig und allein die Gesundheitsbehörde.

Geimpfte Schüler

56 Prozent der 15- bis 18-Jährigen sind (mit Stand vor Schulbeginn) in Kärnten gegen das Coronavirus geimpft

13 Prozent sind es bei den Zwölfjährigen

25 Prozent bei den 13-Jährigen

30 Prozent bei den 14-Jährigen

Fest steht aber, dass ab nächster Woche die Bekanntgabe der Zahl an positiven Tests bundesweit vereinheitlicht wird: Künftig gibt das Bildungsministerium immer am Mittwoch die Zahlen der Tests von Montag und Dienstag frei.

Geimpfte Schüler

56 Prozent der 15- bis 18-Jährigen sind (mit Stand vor Schulbeginn) in Kärnten gegen das Coronavirus geimpft

13 Prozent sind es bei den Zwölfjährigen

25 Prozent bei den 13-Jährigen

30 Prozent bei den 14-Jährigen

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

jo2802
1
3
Lesenswert?

KleineZeitung

Mit großer Verwunderung stelle ich fest, das bei vielen Berichten die Kommentare gesperrt werden. Ich dachte wir leben in einer Demokratie und haben eine Meinungsfreiheit, was anscheinend bei der Kleinen Zeitung nicht der Fall ist. Bei anderen Zeitungen kann man kann die Beiträge Kommentieren.

KleineZeitung
1
2
Lesenswert?

Antwort

Werter User, werte Userin,

Wir sperren die Kommentarfunktion nur bei Berichten, unter denen sexistische, rassistische Kommentare schon fast zu erwarten sind oder wenn es um Todesopfer (Mord, Unfall etc.) geht.

jo2802
1
4
Lesenswert?

Kleine Zeitung

Ich dachte sie sind Journalisten und nicht Hellseher.
Die Leser können auch kommentieren ohne sexsistisch oder rassistische zu sein.
Da sowieso alles von ihrer Seite gelesen und dann erst freigegeben, ist ihre Argumentation nicht korrekt.
Es werden Artikel veröffentlicht die nicht der Wahrheit entsprechen. Beispielsweise die Tierärztin die einer Katze die Hilfe verweigert haben soll. Was sich hinterher als falsch erwiesen hat.

KleineZeitung
1
2
Lesenswert?

Antwort

Meistens ist es so, dass bei diesen Berichten schon Verstöße stattgefunden haben und die Kommentarfunktion im Nachhinein gesperrt wurde, weil eben weitere derartige Kommentare erwartet werden. Wir sind da präventiv unterwegs, damit wir hasserfüllten Kommentaren keinen Raum geben und lassen.

Ja, natürlich wird alles von uns gelesen, aber da die Menge an Kommentaren täglich so groß ist, sehen wir Vieles erst später.