Corona-Party pur in KroatienFestival-Teilnehmer: "Die Dunkelziffer ist sicher enorm hoch"

Austria goes Zrce, Corona goes Austria: Der Mitbewohner eines trotz doppelter Impfung infizierten Kärntners berichtet vom Festival auf der kroatischen Insel Pag.      

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Das Festival wirbt mit dem Slogan "Partytstrand der Superlative" © KK
 

"Man hat natürlich auch Corona ausgeschenkt." Gemeint ist das Bier, aber für einige gab's das gleichnamige Virus gratis dazu. Nach dem Festival "Austria goes Zrce" auf der kroatischen Insel Pag sind 189 Österreicherinnen und Österreicher infiziert heimgekehrt (höchstwahrscheinlich mit der Delta-Variante), unter ihnen mindestens vier Kärntner.

Kommentare (12)
Zirkus123
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Sorry!

Ich finde das Besuchen dieser Party assozial.

mahue
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Manfred Hütter: ich glaube eher an den Spruch

"I ken an der an anderen kent", als an die Aussage des Freundes "schon die Feststellung" "geh mi testen zur Gaudi" ist für mich "suspekt".
Hat der Zimmernachbar den Nachweis der Impfung gesehen, oder hat es ihm nur der Freund verklickert, und ist nur mit Test ohne Impfung nach Kroatien gefahren, zu dem Superspektakel, von dem nur Österreichische Veranstalter wie X-Jam profitieren und kroatische Hotelbetreiber, viele Betreiber auch aus Österreich, weil die Masse des Personals in kroatischen Tourismusbetrieben, aus den ärmeren Nachbarstaaten des Balkan kommt.
Der österreichische Fiskus hat nichts davon, nur Kosten im Gesundheitssystem.
Ich glaube nicht an echte Kontrollen, gleich wie bei uns in manchen Partytempeln.

dude
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Das Zitat des betroffenen Kärntners trifft den Nagel auf den Kopf:

"Vor allem als Geimpfter neigt man ja dazu, jedes Erkältungssymptom der Klimaanlage zuzuschreiben"
Diese Erzählung wird uns seit Monaten von allen Verantwortungsträgeren gebetsmühlenartig eingetrichtert: "Nach der Impfung wird ALLES gut! Ihr könnt dann ein Leben leben, wie vor der Pandemie!"
Dass man trotz Impfung ein Mindestmaß an Hygiene und Abstand anwenden und seinen Lebensstil anpassen sollte, beweist dieses Ereignis!

Nixalsverdruss
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Jetzt hat die Jugend "ihre Freiheit" ....

... wieder zurück!
Aber es wäre nicht schlecht, wenn sie ein wenig verantwortungsvoller damit umgehen würde!

VH7F
4
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18.000 frisch Immunisierte

Viele vorher geimpft.

beobachter2014
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Jugendliche

Also die wenigsten geimpft, sondern getestet! Ein negativer Test schützt bekanntlich nicht vor Ansteckung! Also negativ angereist, positiv abgereist...

dude
2
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Ein voller Impfschutz, schützt bekanntlich auch nicht vor Ansteckung, lieber Beobachter,

... wie die beiden betroffenen und oben zitierten Kärntner Teilnehmer beweisen!
Daher ist auch nach der Impfung ein verantwortungsvoller Lebensstil sinnvoll und notwendig. Ob die einwöchige "Party des Lebens" gemeinsam mit 19.000 weiteren Partylöwen in Zeiten wie diesen verantwortungsvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Die Folgen sind im Artikel dargelegt und die Dunkelziffer ist noch weit höher!

Amadeus005
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Weil das das geringere Übel ist

Lieber so als, wenn da einer als Corona-Zombie rumrennt und noch mehr ansteckt.

Zirkus123
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Warum

soll nun die Allgemeinheit für die Typen und all jene die sich dadurch in weiterer Folge angestecken die Kosten für die Genesung übernemen?

Kariernst
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Weil wir eine Gemeinschaft sind

Warum sollen wir dann die Kosten von Säufern,Rauchern,von den verantwotungslosen Rasern und so weiter bezahlen, da wird nicht protestiert und solche dummen Argumente angeführt, es ist beschämend wie sich die Gesellschaft entwickelt hat.

Lepus52
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Sie haben recht!

Leider hat sich die Gesellschaft entsolidarisiert und den Egoismus zum Leitbild gemacht. Nur Solidarität kann nicht einseitig sein und sollte auch nicht durch Gesetze erzwungen werden. Es ist auch nicht solidarisch, wenn man unbedingt an solchen Events teilnimmt oder auf der Straße sein Ego im Geschwindigkeitsrausch auslebt, denn man gefährdet in beiden Fällen nicht nur sich, sondern auch andere. Hier müssten die Maßstäbe anders angelegt werden, wie bei Menschen die "nur" sich gefährden.

future4you
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Zur Solidarisierung

gehört aber auch, dass ich andere nicht durch meine Freiheit gefährde, bzw, die Gemeinschaft nicht Übermaßen strapaziere.