Sturm am Faaker SeeEinsatzkräfte retteten Familie mit vier kleinen Kindern

Als Mitglieder der Wasserrettung Faaker See bei der Familie ankamen, waren die vier Kleinkinder schon leicht unterkühlt. Auch ein Surfer war in Seenot geraten.

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Der Sturm am Montag forderte in Kärnten nicht nur die Feuerwehrleute. Am Faaker See musste auch die Wasserrettung ausrücken. Kurz nach 16.15 Uhr unternahmen Mitglieder der Einsatzstelle Faaker See eine Kontrollfahrt. Während dieser wurde dann Sturmwarnung gegeben.

Kurz vor 16.30 Uhr kam dann von der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) eine Einsatzmeldung herein. Die Wasserretter fuhren zum Inselspitz auf der Ostseite der Insel. Die Einsatzkräfte fanden auf der Insel eine Familie mit vier Kleinkindern vor, die bereits leicht unterkühlt waren. Die Wasserretter brachten die Familie, die Campinggäste sind, in Sicherheit. "Zuerst haben wir die Mutter mit dem jüngsten Kind ans Ufer gebracht, danach die restliche Familie", sagt Wasserretter Philip Karlbauer. Die Familie sei, so Karlbauer, mit Stand-up-Paddles unterwegs gewesen.

Auf Sturmwarnleuchten achten

"Es war extrem stürmisch", schildert Karlbauer und ergänzt: "Das Wetter zog schnell auf, schneller als sonst." Der Wasserretter appelliert, die Sturmwarnleuchten ernst zu nehmen. Wenn diese Orange leuchten, müsse man umgehend ans Ufer zurückkehren.

Ein weiterer Einsatz führte die Wasserretter in die Nähe von Drobollach. Dort war ein Surfer in Seenot geraten. Vor Ort angekommen sahen die Einsatzkräfte, dass sich der Mann auf ein Fischerboot retten konnte. Zwei weitere Personen befanden sich in der Kajüte des Bootes. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Mitte Juli wurde auf dem Wörthersee ein Tretboot abgetrieben. Einem 37-jährigen Mann war es nicht mehr möglich, zum Boot zurückzukehren. Er ertrank.

 

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