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Tödlicher WanderunfallGemeinden in der Haftungsfalle: Klettersteige sind besonders heikel

Nach Urteil des Höchstgerichts muss Gemeinde Oberdrauburg als Wegehalter an Witwe zahlen. Gemeindebund appelliert, Gemeinden sollen Zuständigkeit für Wege, Verträge und Versicherungen überprüfen.

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Wanderwege, Brücken, Radwege, Gemeindestraßen, Gehsteige: Kärntens Gemeinden haften vielfach
Wanderwege, Brücken, Radwege, Gemeindestraßen, Gehsteige: Kärntens Gemeinden haften vielfach © Juergen Fuchs
 

Mit einem Bein immer vor dem Richter: So beschreiben immer mehr Bürgermeister ihr zunehmend schwieriger werdendes Amt, weil (anonyme) Anzeigen bzw. Haftungsfragen häufiger werden. Jetzt rüttelt das von der Kleinen Zeitung aufgezeigte Urteil des Obersten Gerichtshofs nach einem tödlichen Wanderunfall auf: Die Gemeinde Oberdrauburg und ein zweiter Wegehalter, ein Alpinverein, müssen haften und der Witwe Schmerzensgeld und über Jahre eine monatliche Rente zahlen. Die Kosten betragen laut Anwalt hunderttausende Euro. Die Summe sei durch Versicherungen gedeckt. 

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