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Riedergarten-Chef Waldner"Die Reichen kommen nicht mit dem Bananenkarton an den Wörthersee"

Immobilienunternehmer Herbert Waldner spricht im Chefpresso-Sonntagsinterview über Verbauung, den überhitzten Immobilienmarkt, die Angst vor „kalten Betten“, die Causa Bad Saag und die Zukunft von „For Forest“.

Herbert Waldner zieht sich bei Riedergarten operativ zurück © Markus Traussnig
 

Corona begleitet uns seit mehr als einem Jahr. Sie haben selbst erlebt, wie gefährlich dieses Virus sein kann. Wie geht es Ihnen nach der Erkrankung?
HERBERT WALDNER: Ich war auf der Intensivstation, wurde künstlich beatmet, bekam eine bakterielle Lungenentzündung dazu. Die Leute im Krankenhaus leisten Unmenschliches. Jetzt geht es mir wieder besser, ich habe zumindest schon den halben Vierbergelauf geschafft.

Kommentare (8)
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illyespresso
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Der Macher des Wörthersee-Ausverkaufs

JA, es würde halt ein anderer machen. Aber bei Verhandlungen mit der Politik steht immer die Maximierung der Ausnutzung im Vordergrund, damit man noch mehr Rendite aus noch weniger m² drücken kann - koste es was es wolle - bald sehen die Wörthersee-Gemeinden aus wie Lignano oder Jesolo.
Walder ist nur einer der "big-Player" in der leidlichen Reihe von Bauhaien, die jeden freien m² für irgendwelche Bobos aus dem 1. Bezirk in Wien für 10 Tage im Jahr zubetonieren wollen.
Der Drucks teigt, die Wohnungen bleiben finster. Nur ein bisschen Widerstand eines Verantwortlichen Kommunalpolitikers, schon wird die "Klagskeule" geschwungen oder zumindest damit gedroht. Dabei kann man vor allem jenen Ortschefs und -chefinnen den Vorwurf machen, dass sie vor 20-25 Jahren Hand in hand mit dem Land eine Verdichtung und Bodenschonende Bebauung wollten und dafür aber kalte Betten bekommen haben. Die leidige Zweitwohnsitzabgabe ist da nur ein Zeichen der politischen Zahnlosigkeit gegenüber dem Baudruck - vor allem vielfach den ÖVP und FPÖ-Bürgermeistern am See geschuldet.

shaba88
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Kommentar

toll, dass Sie nach Corona wieder fit sind, aber der größte Egomane Herr Walder sind wohl sie, Herrscharen von Mitarbeitern und Geschäftspartner können das bezeugen.

Bond
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Plattenbau

Plattenbau der 70er Jahre, nur teurer. Wohnbausilos ohne Struktur, aber Quadrameterpreise um 5000 Euro. Das ist das Wohnbaukonzept dieser Leute. Und natürlich biedern sie sich der Kunst an. Aber das ist nur eine eitle Attitüde. Keine Spur von neuen Konzepten in puncto Klimaschutz, Begrünung, gemeinschaftliche Freizeitnutzung.

erhardvallant
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Klimakrise und Lebensqualität

"For Forest": es gab in Kärnten bisher kein Kunstprojekt, das so viele Besucher angezogen, aber so wenig Nachhaltigkeit erzeugt hat. Herbert Waldner sowie die Landes-und Stadtpolitik haben es versäumt, die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen. Riedergarten, aber auch andere Bauträger, ziehen Wohnsiedlungen hoch, die in keinster Weise den Anforderungen der Zukunft entsprechen. Wir leben mitten in der Klimakrise, die Stadt leidet im Sommer an Überhitzung und zuwenig Grün. Es fehlen in den Wohnsiedlungen insgesamt ca. 1000 Bäume. Aber Herbert Waldner tansferiert seine Bäume ins Tullnerfeld. Das Stadion mit der angrenzenden neuen Wohnsiedlung ist ein Hitze-Hot-Spot für Waidmannsdorf. Die Riedergarten-Siedlungen sind Hitze-Inseln mit spärlichstem Baumbewuchs. Es ist höchst an der Zeit, dass die Politik hier einschreitet. und das Klagenfurter Smart-City-Projekt für mehr Lebensqualität umzusetzen beginnt.

Quack9020
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Respekt und Anmerkungen

Er hat Entscheidungen getroffen, er hat gemacht, er hat erschaffen.

Das bleibt.

So ein Weg kann nie glatt laufen.

Und was das Bauen angeht, wenn nicht er, dann ein anderer. Am besten wäre, der Staat baut und beeinflußt damit den Markt, aber der Zug ist abgefahren.

So Projekte wie beim Bezirksgericht, in Wölfnitz, was am Hallenbad Gelände geplant ist und den alten Postgaragen wird Klagenfurt zu einer Betonwüste verwandeln.

Koordiniert sieht anders aus.

werb.masch1971
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Na ja

Was soll man dazu sagen.
Baulöwe bleibt Baulöwe mehr fällt mir dazu nicht ein.
Leider

crawler
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Ein Geschäftsmann

egal aus welchem Gewerbe ist immer nur seinem Gewinn verpflichtet und nicht der Bevölkerung, der Umwelt und der Natur. Wie man liest, ist sein Klientel bei den Reichen zu suchen. Denen ist nur ihre persönliche Umgebung und ein toller Ausblick wichtig. Alles was ihre Nachbarschaft betrifft, lässt sich mit hohen Zäunen und Landeplatz wegbeamen.

wussly
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Der Konjunktiv....

Egal, wie man zu dem Thema steht - wenn ein Unternehmer in jedem seiner Sätze „sollte“, „könnte“ und „müsste“ bemüht, macht das schon skeptisch.
Vielleicht deswegen so oft zu Gericht - um Klarheit zu schaffen.